by | Mai 9, 2026
Das Technische Museum Wien mit Österreichischer Mediathek zählt zu den größten und wichtigsten Technikmuseen Österreichs. In den vielfältigen Ausstellungen des Hauses begegnen Besucher:innen historischen Originalobjekten, technischen Entwicklungen und aktuellen Zukunftsfragen. Die Verbindung von Originalobjekten und interaktiven Elementen ist laut Museum ein Markenzeichen des Hauses. Technik soll nicht nur betrachtet, sondern erlebt, ausprobiert und verstanden werden.
Die Ausstellungen behandeln ein breites Spektrum technisch-naturwissenschaftlicher Themen. Dazu gehören Mobilität, Materialwelten, Energie, Information und Kommunikation, Produktionstechnik, Wissenschaft, Klima, Kreislaufwirtschaft und neue Technologien. Dauerhafte und aktuelle Ausstellungen wie „Mobilität“, „Materialwelten“, „Klima. Wissen. Handeln!“, „Wissenschaft im Wandel“, „More than Recycling“, „miniXplore“, „minTi“ und das „techLAB“ richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Führungen, Workshops, Vermittlungsprogramme, Rätselrallyes und App-Touren ergänzen den Museumsbesuch.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem spielerischen Begreifen von Technik. Kinder und Jugendliche sollen ermutigt werden, technische und wissenschaftliche Entwicklungen zu verstehen und zukünftige Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Für Familien gibt es eigene Kinderbereiche, Hands-on-Stationen und Mitmachangebote. Jugendliche und Erwachsene finden Führungen, Programme, Online-Angebote, Sammlungen, Forschungszugänge, Archiv und Bibliothek.
Zum Technischen Museum Wien gehört auch die Österreichische Mediathek, die das audiovisuelle Gedächtnis Österreichs bewahrt. Das Museum versteht sich als Lern-, Diskurs- und Forschungsort zwischen Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft. Nachhaltige Entwicklung ist laut eigener Mission eine zentrale Leitidee. Das Museum befindet sich in der Mariahilfer Straße 212 im 14. Wiener Gemeindebezirk und ist regulär Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und feiertags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. In der Sommerperiode von 6. Juli bis 6. September gilt täglich 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Kassen schließen um 17:30 Uhr.
by | Mai 9, 2026
Die Schubert Sterbewohnung ist ein Standort des Wien Museums in der Kettenbrückengasse 6 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Franz Schubert verbrachte sein ganzes Leben in Wien: Er wurde im heutigen Schubert Geburtshaus im 9. Bezirk geboren und starb am 19. November 1828 im Alter von nur 31 Jahren in der Wohnung seines Bruders Ferdinand. Die später als Sterbewohnung bekannte Wohnung wurde zu einem Erinnerungsort und ist seit jeher eine Pilgerstätte für Schubert-Verehrer*innen aus aller Welt. Die Ausstellung dokumentiert Schuberts letzte Lebensphase und zeigt seine letzten musikalischen Entwürfe, historische Dokumente im Zusammenhang mit seinem Tod sowie seinen letzten eigenhändig geschriebenen Brief. Ergänzend sind Erinnerungsstücke zu sehen, darunter eine Büste Franz Schuberts, die ursprünglich von seinem Grab stammt. Die Wohnung umfasst zwei Ausstellungsräume im zweiten Stock des Hauses. Laut offizieller Wien-Museum-Information ist die Schubert Sterbewohnung seit 1. Jänner 2026 temporär geschlossen.
by | Mai 9, 2026
In Wien-Liesing verbindet das HEINDL SchokoMuseum Wien süße Kostproben, Schokoladengeschichte und Einblicke in die Produktion der Confiserie Heindl und von Pischinger. Das Museum befindet sich am Standort der Walter Heindl GmbH in der Willendorfer Gasse und macht die Welt von Kakao und Schokolade für Familien, Gruppen, Schulklassen, Seniorengruppen und Naschkatzen erlebbar. Besucherinnen und Besucher können während der Öffnungszeiten den Museumsbereich besichtigen, über Bildschirme und Informationstafeln Produktionsabläufe kennenlernen und mit einem Audioguide tiefer in den Produktionsalltag eintauchen. Bei laufender Produktion sind Einblicke in die Herstellung möglich; der Regelbetrieb läuft laut offizieller Website von Montag bis Donnerstag bis 16:00, während Freitag und Samstag im Regelbetrieb nicht produziert wird. Das SchokoMuseum selbst bleibt auch während Produktionsruhezeiten uneingeschränkt besuchbar. Ergänzend bietet das Haus Führungen mit Guides, Pralinen-Workshops für Erwachsene, saisonale Kinderworkshops, Rätselrallyes mit süßer Belohnung, Kindergeburtstage, Kindergarten- und Schulausflüge, Gruppenangebote, Seniorenausflüge und Firmenevents. Zur Ausstattung zählen unter anderem SchokoKino, Duft- und Taststation, Kostproben, Foyer mit Sitzmöglichkeiten, Getränkeangebot, Kaffeeautomat, Wasserspender und ein kostenloser Kundenparkplatz. Betreiberin ist die Walter Heindl GmbH.
by | Mai 9, 2026
Das Schmetterlinghaus Wien liegt direkt im Herzen der Stadt, hinter der Hofburg am Rand des Burggartens und nur wenige Gehminuten von Albertina und Staatsoper entfernt. Untergebracht ist es in einem historischen Jugendstilglashaus, das zur Hofburg und zum Burggarten gehört. Die tropische Anlage zeigt über das Jahr rund 40 verschiedene Schmetterlingsarten und insgesamt etwa 500 lebende, frei fliegende Schmetterlinge. Die Tiere stammen ursprünglich aus tropischen Ländern wie Costa Rica, Surinam, Thailand und den Philippinen. Das Schmetterlinghaus legt Wert auf eine naturnahe Haltung: Die Temperatur beträgt ganzjährig rund 26 Grad Celsius, die Luftfeuchtigkeit liegt bei etwa 80 Prozent, und tropische Pflanzen, kleine Wasserfälle, Teiche sowie natürlicher Lichteinfall schaffen ein möglichst passendes Habitat. Während der Öffnungszeiten kann im Filmraum zusätzlich ein Universum-Film über Schmetterlinge gesehen werden. Neben dem regulären Besuch dient das historische Ambiente auch als Eventlocation für Veranstaltungen und Hochzeiten.
by | Mai 9, 2026
Im denkmalgeschützten Karl-Marx-Hof in Wien-Heiligenstadt befindet sich Das Rote Wien im Waschsalon Karl-Marx-Hof. Der Waschsalon Nr. 2 beherbergt seit 1. Mai 2010 eine Dauerausstellung zur Geschichte des Roten Wien der Ersten Republik. Auf rund 300 Quadratmetern werden die gesellschaftspolitischen Reformen und Errungenschaften der Jahre 1919 bis 1934/45 vermittelt. Die Ausstellung gliedert sich in vier Themenbereiche: die politische Geschichte des Roten Wien, kommunaler Wohnbau und Folgeeinrichtungen, Bildungs- und Kulturarbeit sowie Fest- und Feierkultur der Wiener Arbeiterbewegung. Der Ort selbst ist Teil der Geschichte: Der Karl-Marx-Hof zählt zu den bekanntesten Gemeindebauten Wiens und war mit Einrichtungen wie Waschsalons, Bädern, Kindergärten, Bibliothek und Geschäftslokalen ein Symbol des kommunalen Wohnbaus. Jeden Sonntag findet eine offene Führung durch den Karl-Marx-Hof statt, die anschließend in die individuelle Museumsbesichtigung übergeht. Zusätzlich bietet das Museum gebuchte Gruppenführungen, Themenführungen und Stadtspaziergänge zu Gemeindebauten des Roten Wien an.