by | Mai 9, 2026
In Wien-Margareten lädt das Chocolate Museum Vienna zu einem süßen Indoor-Erlebnis für Familien, Gruppen, Firmen und Schokoladenliebhaberinnen und -liebhaber ein. Das Museum verbindet interaktive Ausstellung, Verkostung und kreative Workshops. Besucherinnen und Besucher erfahren, wo Kakao wächst, wie er verarbeitet wird und wie aus der Kakaobohne Schokolade entsteht. Interaktive Installationen, Fotomotive, spielerische Stationen und Verkostungen ergänzen den Rundgang. Ein Schwerpunkt liegt auf Workshops, bei denen Gäste selbst aktiv werden: angeboten werden unter anderem Programme zur Herstellung eigener Schokoladentafeln, Pralinen und Mozartkugeln sowie spezielle Formate für Gruppen, Seniorinnen und Senioren, Kindergeburtstage, Schulklassen und Teambuilding. Laut offizieller Website sind private Führungen und Gruppenprogramme außerhalb der regulären Öffnungszeiten nach Anfrage möglich. Das Museum befindet sich in der Schönbrunner Straße 99 im 5. Bezirk und ist täglich geöffnet, auch an Feiertagen. Betreiber ist die Chocolate Experience GmbH.
by | Mai 9, 2026
Das Wiener Rettungsmuseum befindet sich in der Rettungsstation Hernals in Wien und widmet sich der Geschichte der Wiener Berufsrettung sowie der präklinischen Notfallmedizin. Das Museum wurde 1991 gegründet und nach einem Neuaufbau am 5. Oktober 2013 wiedereröffnet. Der ehrenamtliche Kurator Regierungsrat Professor Erich Müllner gestaltete die Räumlichkeiten mit großem Engagement und begleitet Besucherinnen und Besucher persönlich durch die Entwicklung der Rettung in Wien. Die Ausstellung umfasst drei Säle mit rund 300 Exponaten und zeigt Sammlungen zur Gründung und Weiterentwicklung der Wiener Rettung. Ergänzend werden Sonderausstellungen in der Stallung angeboten. Das Museum ist nur nach vorheriger Terminvereinbarung zugänglich und richtet sich an Gruppen ab vier Personen. Es ist ein Angebot der Stadt Wien – Berufsrettung Wien und liegt im 17. Bezirk in der Gilmgasse 18.
by | Mai 9, 2026
In der Schumanngasse 87 in Wien-Hernals befindet sich das Original Wiener Schneekugel Museum der Familie Perzy. Auf rund 50 Quadratmetern Ausstellungsfläche tauchen Besucher:innen in die Welt der Schneekugeln ein. Gezeigt werden alte und neue Schneekugeln, liebevolle Sonderanfertigungen sowie Einblicke in die Werkstatt des Urgroßvaters. Im angeschlossenen Verkaufsraum gibt es zahlreiche Motive der handgefertigten Wiener Schneekugeln.
Die Geschichte der Original Wiener Schneekugel geht auf Erwin Perzy I zurück. Der Chirurgieinstrumentenmechaniker und Erfinder experimentierte bei der Suche nach dem Kaltlicht mit einer sogenannten Schusterkugel, um die Lichtausbeute einer Kohlenfadenlampe zu verstärken. Als er dem Wasser verschiedene reflektierende Stoffe zusetzte, sank unter anderem Grieß langsam zu Boden und erinnerte an Schneefall. Gemeinsam mit einem Modell der Mariazeller Kirche entstand so die Schneekugel. Perzy nannte seine Erfindung „Glaskugel mit Schneeeffekt“.
Aus diesen Ideen wurde um 1900 der Betrieb gegründet. Später übernahm Erwin Perzy II nach dem Zweiten Weltkrieg und begann mit Exporten nach Amerika, Kanada und Australien. Erwin Perzy III etablierte das Produkt am japanischen Markt. Heute wird der Betrieb laut offizieller Darstellung in vierter Generation weitergeführt; jede Schneekugel wird weiterhin in Handarbeit hergestellt.
Einzelbesucher:innen sind Montag bis Donnerstag von 09:00 bis 15:00 Uhr ohne Voranmeldung willkommen. Für den Besuch steht ein kostenloser Audioguide auf Deutsch und Englisch zur Verfügung. Gruppenführungen für 10 bis 30 Personen finden Montag bis Donnerstag nach Terminvereinbarung statt, dauern rund eine Stunde und sind kostenlos. Ab Anfang November finden keine Führungen mehr statt. Ab dem 1. Advent sind Museum und Shop laut Museumsseite täglich von 09:00 bis 18:00 Uhr geöffnet, auch an Wochenenden und Feiertagen.
by | Mai 9, 2026
In der Mühlgasse in Wien-Wieden bewahrt das Schildermaler Museum eine besondere Facette der Wiener Alltags- und Handwerkskultur. Wien galt einst als Metropole der Schildermalerkunst und hatte eine lange Tradition individueller Stadtbeschriftung. In der Werkstatt des letzten Schildermalers Wiens zeigt das Museum seltene Schildermalerarbeiten aus vier Generationen; die älteste bekannte Arbeit stammt aus dem Jahr 1877.
Der Besuch führt in eine Zeit zurück, in der kleine Händler in der Vorstadt mit handgemalten Schildern warben, Schriftzüge sorgfältig konstruiert wurden und Buchstaben als gestalterische Handarbeit entstanden. Josef Samuel vermittelt mit Fachwissen einen Eindruck der ehemals vielfältigen Aufgaben der Wiener Schildermaler.
Das Museum ist kein klassischer Großbetrieb, sondern ein authentischer Werkstatt- und Erinnerungsort. Laut zusätzlicher Wiener Museumsinformation befindet es sich in einer ehemaligen Schildermaler-Werkstätte, die ab 1882 bestand und über mehrere Generationen betrieben wurde. Gezeigt wird eine große Anzahl kunstvoll gestalteter Schilder aus früheren Zeiten; die Räumlichkeiten werden auch als Galerie genutzt. Besuche sind nur nach Terminvereinbarung beziehungsweise auf Anfrage möglich.
by | Mai 9, 2026
Im Deutschordenshaus in der Singerstraße präsentiert die Schatzkammer und das Museum des Deutschen Ordens den Ordensschatz einer mehr als 800-jährigen Geschichte. Seit 1957 ist die Sammlung als Museum öffentlich zugänglich. Ihre Wurzeln reichen bis in das frühe 16. Jahrhundert zurück, als Mergentheim zur Residenz des Hochmeisters wurde. Dort wurden über Jahrhunderte Kostbarkeiten aus dem Besitz von Hochmeistern und Ordensrittern gesammelt; einen wichtigen Zuwachs brachte der Nachlass des Hochmeisters Erzherzog Maximilian III. von Österreich. Unter dem Eindruck der Französischen Revolution kamen die Kleinodien 1805 nach Wien. Zu sehen sind profane und liturgische Goldschmiedearbeiten, Kelche, Reliquiare, orientalische Prunkwaffen, Uhren, Insignien und Ornate, Porträts der Hochmeister, Bilder von Schlachten und Zeremonien, spätgotische Tafelbilder sowie Münzen und Medaillen. Die Bestände erzählen von Kunstsinn, Repräsentation und Glaubenspraxis im Deutschen Orden. Der Zugang erfolgt über den linken Durchgang von der Singerstraße zum Innenhof, neben dem Eingang zur Deutschordenskirche. Führungen sind nach Anfrage auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten möglich.