
Pfarrkirche St. Stephanus
Über dieses Ausflugsziel
Die Gründung des Ortes Otting und der Pfarrkirche geht auf den Chiemgaugrafen Guntherius zurück. Die Weihe der Kirche durch den Hlg. Bischof Virgil aus Salzburg im Jahre 749 ist urkundlich bezeugt.
Von 1995 bis 1999 wurde die Kirche aufwendig renoviert, dabei wurde die in Oberbayern seltene gotische Fassung der Raumschale mit kunstvoller Rankenmalerei (um 1450) wiederhergestellt.
**Sehenswert sind:**
das Altarbild „Himmelfahrt des Stephanus“ von Carl Rudholzer (1863)
der seltene Gemäldezyklus „Die 7 Sakramente“ (1686) an der Emporenbrüstung
der im Nazarenerstil gehaltene eindrucksvolle Kreuzweg
die beiden Seitenaltäre der Marienaltar und der 14 Nothelferaltar mit der Figur des Bischof Virgil
die 4 großen Heiligenfiguren an den Seiten der Kirche
das Fresko „Mariä Himmelfahrt“ (17. Jhdt.) in der Eingangshalle mit den 4 Evangelisten
Die Allerseelenkapelle, auch Toten- oder Bruderschaftskapelle genannt, mit dem Pietabild von Nikolaus Streicher (1778).
die bunten Glasfenster, die den heiligen Stephanus vor dem Hohen Rat und bei der Steinigung zeigen.
die Epitaphen an der äußeren Kirchenwand
der schöne Ottinger Friedhof.
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