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Blumengärten Hirschstetten der Stadt Wien

Auf einer Fläche von 60.000 Quadratmetern bieten die Blumengärten Hirschstetten der Stadt Wien einen umfassenden Einblick in die Blumen-, Pflanzen- und Tierwelt. Die Anlage verbindet botanische Gärten, moderne Themengärten, artgerechte Tierhaltung und Umweltbildungsangebote. Besucher*innen finden länderbezogene Gärten wie den Mexikanischen oder Indischen Garten, den Garten der Provence sowie thematische Anlagen wie den TCM-Garten, den Pannonischen Garten, den Urzeitgarten, den Gräsergarten, den Rosengarten und den naturnahen Seerosenteich.

Zum Areal gehören auch der Zoo Hirschstetten, das denkmalgeschützte Palmenhaus und der historische Bauernhof „Ensemble Spannberg“. Im Zoo liegt der Schwerpunkt auf Arterhaltung und dem Schutz gefährdeter Tierarten. In großzügigen Anlagen, Freigehegen und im Palmenhaus mit drei Klimazonen können mehr als 70 exotische und heimische Tierarten beobachtet werden, darunter Europäische Sumpfschildkröten, Habichtskäuze und Wildkatzen. Das Palmenhaus zeigt Pflanzen und Tiere aus unterschiedlichen Klimazonen; der Bauernhof vermittelt das Ambiente eines historischen Hofes mit Presshaus, Stadl und Bauerngarten.

Für Kinder gibt es mit Insekten- und Blumenspielplatz eigene Themenspielplätze. Führungen und Workshops rund um Tier, Natur und Umweltbildung sind nach Anmeldung möglich. Die Blumengärten sind saisonal geöffnet; der Eintritt ist frei. Das Gelände ist für Personen im Rollstuhl teilweise zugänglich. Öffentliche Zugänge befinden sich unter anderem beim Südeingang Quadenstraße 15, beim Westeingang Spargelfeldstraße gegenüber Nr. 75 und beim Nordeingang Oberfeldgasse gegenüber Nr. 41.

3D PicArt Museum

Mitten in Wien bietet das 3D PicArt Museum einen interaktiven Museumsbesuch, bei dem die Gäste selbst zu Models, Fotografen und Regisseuren werden. Die Ausstellung umfasst mehr als 40 TrickArt- und Illusionsmotive, die auf Fotos und Videos in 3D wirken. Zu den Motiven zählen unter anderem Dinosaurier, Einhörner, Superhelden, Wellen, Höhenillusionen und weitere Fantasieszenen. Der Besuch dauert laut Website etwa 90 Minuten. Zu Beginn erhalten Besucherinnen und Besucher eine persönliche Einführung mit Tipps in deutscher und englischer Sprache. Eigene Smartphones oder Kameras sollen mitgebracht werden; Fotografieren ist ausdrücklich vorgesehen. Bei den Exponaten sind Photo Points markiert, von denen aus die 3D-Perspektive besonders gut funktioniert. Das Museum ist ganzjährig täglich geöffnet, auch an Feiertagen. Eine Vorabreservierung ist für Einzelbesuche nicht notwendig, für Gruppen und Ticket-Upgrades jedoch erforderlich. Im gesamten Museum gilt Sockenpflicht. Die Ausstellung liegt auf zwei Ebenen ohne Aufzug; bei eingeschränkter Mobilität bittet das Museum um Voranmeldung.

Austria-Museum

Fußballgeschichte erleben Besucherinnen und Besucher im Austria-Museum des FK Austria Wien in der Generali-Arena. Mit der Eröffnung am 11. Mai 2009 setzte der Klub nach eigenen Angaben als erster Fußballverein Österreichs diesen Schritt, um seine von vielen Erfolgen begleitete Geschichte öffentlich zugänglich zu machen. Das Museum ist direkt an den Fanshop angeschlossen und zeigt auf mehr als 170 m² zahlreiche Artefakte und Trophäen sowie die große Tradition des Vereins. Schautafeln erzählen die Klubgeschichte in Jahrzehnten, das sogenannte Familiensilber der Austria ist in Vitrinen ausgestellt. Viele Stücke stammen aus Privatsammlungen ehemaliger Spieler und treuer Fans. Im Anschluss an den Museumsraum befindet sich der Hugo-Meisl-Gedenkraum mit Originalmöbeln aus der Karl-Marx-Wohnung Hugo Meisls, Exponaten aus der Wunderteamzeit und Informationen zu seinem Wirken. Ein weiterer Bereich widmet sich der Entwicklung der Kabinen von den 1930er-Jahren über die 1970er- und 1980er-Jahre bis zur Gegenwart. Ergänzt wird die Ausstellung durch Gastgeschenke von Europacup-Gegnern und digitale Inhalte zur Vergangenheit des Vereins.

Aspern-Essling 1809

Das Sondermuseum Aspern-Essling 1809 erinnert am historischen Schauplatz an die Schlachten gegen Napoleon bei Aspern und Essling. Untergebracht ist es in der ehemaligen Sebastianskapelle am Asperner Heldenplatz. Die Sammlung gibt einen Überblick über die Kampfhandlungen zwischen französischen und österreichischen Truppen im Mai 1809; die verlorene Schlacht gilt als erste bedeutende Niederlage Napoleons. Zu sehen sind Uniformen, Blankwaffen, Schusswaffen, Gewehr- und Kanonenkugeln, Briefe, Tagesbefehle sowie Porträts der Heerführer und Generäle beider Armeen. Teile der Museumssammlung werden auch im Esslinger Schüttkasten aus dem 18. Jahrhundert gezeigt. Dort befindet sich ein Diorama mit 8.500 Figuren, Flusslandschaften, Häusern sowie optischen und akustischen Effekten, das die Schlacht von Aspern und Essling nachstellt. Zum historischen Umfeld gehört außerdem das Kriegerdenkmal „Löwe von Aspern“, das 1858 vor der Martinskirche errichtet wurde und an die Gefallenen erinnert. Der Schüttkasten befindet sich in Privatbesitz und zählt laut Wiener Bezirksmuseen nicht zu den Museumsstandorten der ARGE.

Arnold Schönberg Center

Im Arnold Schönberg Center am Schwarzenbergplatz in Wien begegnen Besucherinnen und Besucher dem Werk des Komponisten, Malers, Lehrers, Theoretikers und Erfinders Arnold Schönberg. Das Center ist seit 1998 zentraler Bewahrungsort seines Nachlasses und zugleich ein öffentlich zugängliches Kulturzentrum. Geboten werden Ausstellungen zu Leben und Werk, eine Auswahl seines bildnerischen Œuvres, die Rekonstruktion seines Arbeitszimmers aus Los Angeles, eine Bibliothek zu Themen der Wiener Schule sowie Konzertreihen, Vorträge, Workshops und Symposia. Das Angebot richtet sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit als auch an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Besucher können am Center außerdem Einsicht in Musikmanuskripte, Schriften und Korrespondenz Schönbergs nehmen. Ein Museumsshop bietet Fachliteratur, Noten sowie historische und aktuelle Aufnahmen von Schönbergs Werken.