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Haus des Meeres – Aqua Terra Zoo

Mitten in Wien befindet sich das Haus des Meeres – Aqua Terra Zoo in einem ehemaligen Flakturm im Esterházypark. Seit 1957 wurde das Haus laufend erweitert und präsentiert heute auf 11 Geschoßebenen und rund 5.000 Quadratmetern eine vielfältige Tierwelt mit über 10.000 Tieren aus etwa 600 Arten. Zu sehen sind unter anderem Haie, Rochen, Meeresschildkröten, Krokodile, Echsen, Schlangen, Süß- und Salzwasserfische, Vögel, Flughunde, verschiedene Äffchen und Insekten. Der Zoo versteht sich als Bildungseinrichtung und vermittelt biologische, ökologische und ethische Zusammenhänge rund um Tierwelt, Natur- und Artenschutz. Neben Aquarien und Terrarien zählen Tropenhaus, Brandungsriff, Krokipark, Australien-Rundgang, Meeresschutzausstellung, Fütterungen und besondere Tier-Erlebnisse zum Angebot. Fachkundige Guides bieten Führungen für Gruppen, Seniorinnen und Senioren sowie weitere Formate nach Vereinbarung an. Für den individuellen Besuch stehen Besucherinformationen, Ebenenplan und die digitale GuideMe-App zur Verfügung. Im Haus befinden sich außerdem Café Sharky, ein Zoo-Shop und das Rooftop-Restaurant 360° OCEAN SKY mit Aussicht über Wien. Das Haus des Meeres ist täglich bis 20:00 Uhr geöffnet, der letzte Einlass ist um 19:30 Uhr.

Heidi Horten Collection

In der Hanuschgasse 3 im Zentrum Wiens zeigt die Heidi Horten Collection eine international ausgerichtete Privatsammlung mit musealem Charakter. Heidi Goëss-Horten begann nach dem Tod ihres ersten Ehemannes Helmut Horten 1987 mit dem Aufbau einer Kunstsammlung, die sich über Jahrzehnte zu einem Bestand von mehreren Hundert Gemälden, Skulpturen und Grafiken entwickelte. Heute bietet die Sammlung einen Überblick über Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, von der Wende zum 20. Jahrhundert über die Klassische Moderne bis zu zeitgenössischen Positionen. Schwerpunkte liegen auf Kunst aus Wien um 1900, deutschem und internationalem Expressionismus, Arte Povera, europäischer Nachkriegskunst und Pop-Art. Vertreten sind unter anderem Werke von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Klee, René Magritte, Fernand Léger, Niki de Saint Phalle, Egon Schiele, Yves Klein, Francis Bacon, Georg Baselitz, Andy Warhol, Roy Lichtenstein, Damien Hirst, Sigmar Polke und Gerhard Richter. Das Museum wurde 2022 eröffnet und dient laut Mission Statement der langfristigen Erhaltung und öffentlichen Präsentation der Sammlung Heidi Goëss-Hortens. Neben Ausstellungen zählen Kunstvermittlung, Forschung, Provenienzforschung, Dokumentation und die kritische historische Aufarbeitung zum Selbstverständnis des Hauses. Durch die zentrale Lage nahe Oper, Burggarten und Albertina ist das Museum gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar.

Museum HochQuellenWasser Wildalpen

Das Museum HochQuellenWasser Wildalpen ist der II. Wiener Hochquellenleitung, ihren Erbauern und der Wasserversorgung der Stadt Wien gewidmet. Der Museumsrundgang umfasst die Sammlungsräume 1 bis 9 sowie weitere Bereiche wie Wagnerhaus, Heimatmuseum und Pfarrmuseum. Besucherinnen und Besucher erleben im nachgebauten Stollenprofil die Bedingungen im Inneren der Hochquellenleitung, erfahren multimedial mehr über Geologie und Entwässerungsfunktion des Hochschwabs und erhalten Einblicke in Quellenschutz, Wasserqualität und Wasserqualitätsmanagement. Weitere Räume behandeln die heutige Wiener Wasserversorgung, technische Bauteile der Hochquellenleitungen, historische Fotos, Baugeschichte und Vermessungstechnik. Zu den besonderen Exponaten zählen ein Kristallkelch, aus dem Kaiser Franz Joseph I. bei der Eröffnung der II. Hochquellenleitung am 2. Dezember 1910 Hochschwabwasser getrunken hat, sowie historische Geräte und Darstellungen zur Leitungstechnik. Eine interaktive Mediathek und filmische Angebote richten sich an Erwachsene und Kinder. Der Museumsbereich HochQuellenWasser und die Ausstellung Wasser-Wald-Wild(nis) sind barrierefrei zugänglich.

Hofjagd- und Rüstkammer

In der Neuen Hofburg am Heldenplatz präsentiert die Hofjagd- und Rüstkammer eine außergewöhnliche Sammlung höfischer Waffen, Jagdobjekte und Rüstungen. Die Bestände reichen vom späten Mittelalter bis in die frühe Neuzeit und zeigen, wie Rüstungen und Prunkwaffen nicht nur Schutz und Ausrüstung waren, sondern auch Rang, Macht und dynastische Verbindungen sichtbar machten. Eine zentrale Rolle spielt Erzherzog Ferdinand II. von Tirol, dessen Sammlertätigkeit im späten 16. Jahrhundert Waffen und Rüstungen prominenter Persönlichkeiten Europas und des Osmanischen Reichs in die sogenannte Heldenrüstkammer von Schloss Ambras brachte. Bereits 1601 wurde dieser Kernbestand als „Armamentarium Heroicum“ publiziert, das als erster Museumskatalog der Welt gilt. Zu den Höhepunkten zählen der spätgotische Reiterharnisch Kaiser Maximilians I. von Lorenz Helmschmid, der Kinder-Faltenrockharnisch von Konrad Seusenhofer für den späteren Kaiser Karl V. sowie der Halbharnisch „alla romana“ von Filippo Negroli für Erzherzog Ferdinand II. Ergänzend erschließen thematische Alben der Online-Sammlung Bereiche wie Jagd, Turnier, Feuerwaffen, islamische Waffenkunst und luxuriöse Kunsthandwerksobjekte.

KunstHausWien. Museum Hundertwasser

In der Unteren Weißgerberstraße 13 macht das KunstHausWien. Museum Hundertwasser die Persönlichkeit, das Werk und die Philosophie Friedensreich Hundertwassers erlebbar. Das Gebäude selbst ist Teil des Museumserlebnisses: Es verkörpert Hundertwassers Ideal einer natur- und menschengerechteren Architektur und setzt mit unregelmäßigen Formen, unebenen Böden, Begrünung und farbiger Gestaltung einen bewussten Gegenentwurf zu normierten Denk- und Gestaltungsweisen. Auf zwei Ausstellungsebenen bewahrt und vermittelt das Museum die weltweit größte Sammlung von Hundertwassers Schaffen. Zu sehen sind Schlüsselwerke der Malerei, Originalgrafiken, Tapisserien, angewandte Kunst, Architekturmodelle und Dokumente seines ökologischen Engagements; Dokumentarfilme, etwa über sein Schiff „Regentag“, ergänzen den Besuch. Auf Basis von Hundertwassers Werk und gesellschaftlichem Engagement zeigt das KunstHausWien außerdem zeitgenössische Kunst im Spannungsfeld von Mensch und Umwelt. Das Museum versteht sich als Ort der Reflexion über ökologische und soziale Zukunftsfragen und ist mit dem Österreichischen Umweltzeichen ausgezeichnet. Besucherinnen und Besucher finden vor Ort auch Shop, Café Friedlich, Audioguide, barrierefreien Seiteneingang, Personenaufzug und eine barrierefrei zugängliche Toilette.