by | Mai 9, 2026
Der Achensee ist ein markanter Gebirgssee in Tirol und wird von der alpinen Kulisse des Karwendelgebirges und des Rofangebirges gepraegt. Laut Austria.info wurde der See vor rund 20.000 Jahren von Gletschern geschaffen. Heute gilt er als beliebtes Natur- und Aktivziel: Badegaeste nutzen die Badestraende in Maurach und Pertisau, Wassersportler:innen finden Moeglichkeiten zum Segeln, Surfen, Kanufahren und Tauchen, waehrend Wandernde und Mountainbiker:innen die umliegenden Berge und Wege erkunden. Der Achensee ist etwa 9 Kilometer lang, 1,3 Kilometer breit, bis zu 133 Meter tief und liegt auf 929 Metern Seehoehe. Durch das helle Kalkgestein schimmert die Wasseroberflaeche je nach Licht von tuerkisblau bis aquamarin. Die offizielle Achensee-Website beschreibt die Wasserqualitaet als ausgezeichnet und mit Trinkwasserqualitaet. Direkt am See liegen unter anderem Achenkirch, Maurach und Pertisau. Eine besondere Perspektive bietet die Karwendel-Bergbahn in Pertisau, deren Talstation am suedwestlichen Ufer liegt und Ausblicke ueber See, Berge und Almwiesen ermoeglicht.
by | Mai 9, 2026
Zwischen Schafberg und Zwölferhorn breitet sich der Wolfgangsee als einer der bekanntesten Seen des Salzkammerguts aus. Der größere Teil liegt im SalzburgerLand, der nördliche Teil in Oberösterreich. Rund um den See reihen sich St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang; gemeinsam bilden sie eine klassische Urlaubs- und Ausflugsregion mit Badeplätzen, Seepromenaden, historischen Ortsbildern und vielen Freizeitmöglichkeiten.
Der Wolfgangsee wird auf Austria.info als türkisblauer See mit besonders hoher Wasserqualität beschrieben und besitzt den Status eines EU-Referenzgewässers. Die Quick-Info der Österreich Werbung nennt eine Seehöhe von 538 m, eine Tiefe von 114 m, eine Fläche von 12,4 km², eine Länge von 10,3 km, eine Breite von 2 km, 27 km Uferlänge und Wassertemperaturen bis zu 23 °C.
Für Ausflüge bietet die Region eine große Bandbreite: Baden, Segeln, Surfen, Tauchen, SUP, Wasserski, Wakeboarden und Fischen gehören ebenso dazu wie Wandern, Spazieren, Radfahren, Mountainbiken, Laufen und Klettern. Ein besonderer Klassiker ist der Schafberg, dessen Gipfel zu Fuß oder mit der Zahnradbahn erreichbar ist; bei klarer Sicht sollen von oben 13 Seen zu sehen sein. Auch das Zwölferhorn zählt zu den markanten Ausflugszielen der Region.
Kulturell ist der Wolfgangsee mit Sommerfrische, Pilgertradition und dem berühmten Ort St. Wolfgang verbunden. Der ursprüngliche Name des Sees war Abersee; später wurde er nach dem Heiligen Wolfgang benannt. Heute verbindet die Region Natur, Wassererlebnis, Kulinarik, Veranstaltungen und eine entspannte Salzkammergut-Atmosphäre.
by | Mai 9, 2026
Eingebettet in die Gailtaler Alpen zählt der Weissensee zu den markantesten Natur- und Badeseen Kärntens. Der See liegt auf rund 930 m Seehöhe und wird von Austria.info als höchstgelegener Badesee der Alpen sowie als einer der saubersten Badeseen Europas beschrieben. Sein klares Wasser, die bewaldeten Ufer und die ruhige Lage prägen den Charakter der Region. Der Weissensee ist zugleich heilklimatischer Kurort und Teil des Naturparks Weissensee.
Die offizielle Regionswebsite nennt für den Weissensee eine Uferlänge von 23 km, eine Wasserfläche von 6,5 km², eine Länge von 11,7 km, eine Breite von rund 900 m und eine Tiefe von bis zu 99 m. Nur etwa ein Drittel des Ufers ist verbaut; große Teile des Seeufers sind naturnah und geschützt. Der See wird überwiegend aus unterseeischen Quellen gespeist und ist für Fischreichtum, klare Sicht und eine besondere Naturkulisse bekannt.
Im Sommer eignet sich die Region für Baden, Schwimmen, Wandern, Radfahren, Mountainbiken, Angeln, Tauchen, Stand-up-Paddling, Kajakfahren und Ausflüge mit der Linienschifffahrt. Orte wie Techendorf, Gatschach, Neusach und Naggl liegen direkt am See und bieten touristische Infrastruktur. Naturerlebnisprogramme, Familienangebote und sanfte Mobilität spielen in der Region eine wichtige Rolle.
Auch im Winter ist der Weissensee ein bekanntes Ausflugsziel. Die Gemeinde beschreibt die Region als Standort der größten präparierten Natureisfläche Europas. Dazu kommen Langlauf, Winterwandern, Skifahren und weitere sanfte Winterangebote. Motorboote sind am Weissensee nicht zugelassen, ausgenommen Rettung und Linienschifffahrt; dadurch bleibt der See besonders ruhig und naturnah.
by | Mai 9, 2026
Mitten im Donaupark erhebt sich der Donauturm als weithin sichtbares Ausflugsziel und technisches Wahrzeichen der Stadt Wien. Die Aussichtsterrasse liegt in 150 Metern Höhe und bietet einen vollständigen Rundumblick über Wien. Bei guter Fernsicht reicht der Blick laut Betreiber bis zum Donaubecken, zum Kahlenberg, in den Wienerwald, zum Bisamberg sowie bis zur Rax, zum Schneeberg oder nach Bratislava. Für wetterunabhängige Ausblicke steht zusätzlich eine verglaste Innen-Terrasse zur Verfügung.
Der Besuch verbindet Panorama, Architektur, Kulinarik und Abenteuer. Im Turm Café auf 160 Metern werden Kaffee, Backwaren und warme Speisen angeboten, während sich das Turm Restaurant auf 170 Metern dreht und einen 360-Grad-Blick über die Stadt ermöglicht. Als besondere Attraktion ergänzt die Turm Rutsche das Erlebnis: Sie startet im Zentralgeschoß auf 165 Metern Höhe und führt über eine rund 40 Meter lange Strecke zur Aussichtsebene in 150 Metern Höhe. Für die Rutsche gelten ein Mindestalter von 6 Jahren und eine Mindestkörpergröße von 110 cm; ein gültiges Eintrittsticket für den Turm ist zusätzlich erforderlich.
Der Donauturm ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, etwa über die U1-Station Alte Donau, die U6-Station Neue Donau oder mit der Buslinie 20A bis zur Station Donauturm. Vor Ort gibt es eine begrenzte Anzahl kostenpflichtiger Parkplätze, Behindertenparkplätze sowie Fahrrad-Abstellplätze. Der Welcome Desk ist telefonisch und per E-Mail erreichbar.
by | Mai 9, 2026
Das Wiener Ziegelmuseum, auch als Sondermuseum Ziegel und Baukeramik geführt, befindet sich in der Penzinger Straße 59 im 14. Wiener Gemeindebezirk. Das Museum zeigt Mauer- und Dachziegel und ihre Geschichte von Babylon bis zur Gegenwart anhand einer umfangreichen Sammlung mit rund 13.000 Exponaten. Neben Ziegeln sind auch Objekte aus der Herstellung des Baumaterials ausgestellt, darunter alte Ziegelformen. Die Sammlung umfasst außerdem Dachziegel, Chamottematerial, Mosaikplatten und Ofenkacheln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation bestehender und ehemaliger Ziegelöfen in Österreich sowie auf der Erklärung verschiedener Ziegelzeichen. Die Geschichte des Museums geht auf Direktor Anton Schirmböck zurück, der als Begründer der Ziegelforschung in Österreich gilt. 1973 wurde im Bezirksmuseum Penzing eine umfassende Ausstellung seiner Sammlung gezeigt; daraus entstand das Wiener Ziegelmuseum. Nach Stationen als Außenstelle und eigenständiges Museum ist es heute Teil der Wiener Bezirksmuseen und eine Anlaufstelle für an Baugeschichte, Stadtentwicklung, Keramik und Industriegeschichte interessierte Besucher:innen.