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Schlossberglift

Mitten im Grazer Schlossberg verbindet der Schlossberglift den Schlossbergplatz mit dem Bereich rund um Uhrturm, Café aiola upstairs und Schlossbergterrasse. Seit dem Jahr 2000 führt die Anlage in Glaskabinen durch den beleuchteten Felsen und bietet damit nicht nur eine bequeme Auffahrt, sondern auch ein besonderes Erlebnis im Berginneren. Laut Graz Tourismus ist der Lift eine ungewöhnliche, schnelle und praktische Alternative zu den Wegen und den 260 Stufen des Felsensteigs, besonders für Menschen, die nicht gut zu Fuß sind. Die Fahrt dauert knapp eine Minute, bei der Holding Graz wird eine Fahrzeit von rund 30 Sekunden genannt. Haltestellen befinden sich am Schlossbergplatz, beim Dom im Berg, bei den Uhrturmkasematten und im Bereich Uhrturm beziehungsweise Café aiola upstairs; die Zwischenhaltestellen Dom im Berg und Uhrturmkasematten sind nur bei Veranstaltungen geöffnet. Der Lift ist barrierefrei nutzbar und kann laut Graz Tourismus von Personen mit körperlichen Beeinträchtigungen verwendet werden. Euro-Key-Besitzerinnen und -Besitzer können den Schlossberglift gratis benützen.

Grazer Uhrturm

Hoch über der Grazer Altstadt prägt der Grazer Uhrturm das Stadtbild und ist eines der wichtigsten Wahrzeichen von Graz. Er steht auf dem Schlossberg, einem beliebten Aussichtspunkt mit Blick über Gärten, Dächer und die Stadt. Ein Turm an dieser Stelle wird bereits im 13. Jahrhundert erwähnt; sein heutiges Erscheinungsbild erhielt er ab der Mitte des 16. Jahrhunderts im Zuge der Neubefestigung des Schlossbergs. Die mächtigen Zifferblätter mit vergoldeten Zeigern sorgen bis heute für Aufmerksamkeit: Ursprünglich gab es nur große, weithin sichtbare Stundenzeiger, später kamen die Minutenzeiger hinzu. Daher zeigt am Grazer Uhrturm der große Zeiger die Stunden und der kleine die Minuten. Das Uhrwerk von Michael Sylvester Funck aus dem Jahr 1712 funktioniert noch heute, wird aber seit Mitte des 20. Jahrhunderts elektrisch betrieben. Historisch spielte der Turm auch eine praktische Rolle: Bei Bränden läutete die Feuerwache die Feuerglocke. Neben der Feuerglocke befinden sich im Turm auch die Stundenglocke, die als älteste Glocke von Graz gilt, sowie die sogenannte Armesünderglocke. Der Uhrturm kann über verschiedene Wege erreicht werden: zu Fuß über die 260 Stufen des Felsensteigs vom Schlossbergplatz, über Wege vom Karmeliterplatz oder der Wickenburggasse, mit der Schlossbergbahn oder mit dem Schlossberglift.

Naturkundemuseum Graz

Das Naturkundemuseum Graz ist Teil des Universalmuseums Joanneum und befindet sich im Joanneumsviertel in der Grazer Innenstadt. Es beherbergt naturkundliche Sammlungen aus den Bereichen Botanik & Mykologie, Geologie & Paläontologie, Mineralogie und Zoologie. Die Dauerausstellung „Der Natur auf der Spur“ führt anhand ausgewählter Objekte durch die Erdgeschichte und zeigt, wie sich Lebensbedingungen und Lebewesen im Lauf der Zeit verändert haben. Ein Schwerpunkt liegt auf der biologischen Vielfalt vor der Haustür und auf naturkundlichen Bezügen zur Steiermark. Zu den Themenräumen zählen unter anderem ein 31 Meter langes Panorama der Erdgeschichte, Mineralschätze der Steiermark sowie historische Räume mit einer Mineraliensystematik nach Tschermak aus dem 19. Jahrhundert. Das Naturkundemuseum und Studienzentrum umfasst rund 2,1 Millionen Objekte, darunter etwa 1,1 Millionen Tiere, 650.000 Pflanzen und Pilze, 200.000 Gesteine und Fossilien sowie 100.000 Mineralien. Neben der Dauerausstellung gibt es Sonderausstellungen, Führungen, Workshops, Vorträge und Exkursionen. Der Standort im Joanneumsviertel ist öffentlich gut erreichbar; der ebenerdige barrierefreie Eingang befindet sich auf der westlichen Platzseite.

Archäologische Sammlungen

In den Archäologischen Sammlungen an der Universität Graz erhalten Besucherinnen und Besucher Einblick in die materielle Kultur der Antike und in archäologische Fundbestände. Die Sammlung gehört zum Umfeld des Instituts für Antike der Karl-Franzens-Universität Graz und umfasst laut Graz Tourismus bedeutende antike Vasen aus Griechenland, Objekte aus heimischen Fundstätten sowie Abgüsse antiker Skulpturen. Damit verbindet der Standort universitäre Forschung, Lehre und öffentliche Vermittlung. Die Sammlungen sind während des Universitätsbetriebs allgemein zugänglich; zusätzlich werden Führungen nach telefonischer Vereinbarung angeboten. Der Eintritt ist laut Graz Tourismus frei.

CoSA – Center of Science Activities

Mitten im Grazer Joanneumsviertel lädt das CoSA – Center of Science Activities dazu ein, Technik und Naturwissenschaften aktiv auszuprobieren. Das Science Center des Universalmuseums Joanneum richtet sich besonders an Jugendliche ab 12 Jahren, ist aber auch für interessierte Erwachsene konzipiert. Besucherinnen und Besucher erkunden verschiedene Spaces selbstständig; Vermittlerinnen und Vermittler unterstützen bei Fragen. Zu den Erlebnissen zählen Forschungsabenteuer, naturwissenschaftliche Phänomene in der Wunderkammer, medizinische Aufgaben, Bastel- und Werkstationen, Reisen vom Weltall bis in die Tiefsee sowie das FLiP im CoSA mit interaktiven Zugängen zu Geld und Finanzbildung. Ergänzend bietet das CoSA laufend wechselnde interaktive Sonderausstellungen, Programme, Science Shows und Escape-Angebote wie „Exit the Mine“. Der Eintritt in das CoSA inklusive FLiP im CoSA ist frei; Vermittlungsprogramme und bestimmte Zusatzangebote können kostenpflichtig sein. Der Standort ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln über die Haltestelle Hauptplatz–Congress erreichbar; ein barrierefreier Eingang befindet sich auf der westlichen Platzseite des Joanneumsviertels.