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007 ELEMENTS

Am Gaislachkogl in Sölden befindet sich mit 007 ELEMENTS eine hochalpine James-Bond-Erlebniswelt. Die Ausstellung liegt im Inneren des Berges auf über 3.000 Metern Seehöhe und ist ausschließlich mit der Gaislachkoglbahn erreichbar. Für die Auffahrt mit beiden Teilstrecken der Bahn sollte laut offiziellen Informationen rund 30 Minuten eingeplant werden.

Auf rund 1.300 m² Ausstellungsfläche tauchen Besucher in die Welt der James-Bond-Filme ein. Die Installation verbindet Architektur, Filmsequenzen, Requisiten und multimediale Inszenierungen. Einen besonderen Bezug zu Sölden bildet der Film „SPECTRE“, für den Szenen mit Daniel Craig in der Region gedreht wurden. Tirol.at nennt neun Hallen und eine große Freiluftplaza; die offizielle Ticketseite beschreibt zwei Ebenen und mehrere thematische Galerien.

Der Zutritt erfolgt über Zeitfenster von 09:00 bis 11:00 Uhr, 11:00 bis 13:00 Uhr oder 13:00 bis 15:30 Uhr. Der Timeslot legt nur den Zeitraum des Erstzutritts fest; danach kann die Ausstellung länger besucht werden. Letzter Einlass ist um 15:30 Uhr, die Installation schließt um 16:30 Uhr. Die Ausstellung ist nicht beheizt, daher werden warme Kleidung und feste Schuhe auch im Sommer empfohlen. Die offizielle Website nennt ein empfohlenes Mindestalter von 12 Jahren und weist auf dunkle Räume, laute Tonsequenzen und englische Inhalte mit deutschen Untertiteln hin.

„Unsere Frau“ im Bildstock zu Leithen

Auf dem Weg in die Schlossbachklamm, an der Grenze zwischen Leithen und Zirl, erinnert der Bildstock „Unsere Frau“ an eine lokale religiöse und kulturgeschichtliche Überlieferung. Laut Region Seefeld und Tirol.at stand dort seit urdenklichen Zeiten ein Bildstock mit einem geschnitzten Madonnenbild. Nachdem das hölzerne Marterl nach 1900 zu verfallen drohte, errichteten die Jungbauern von Leithen an derselben Stelle die heutige Bildsäule.

Die ursprüngliche Madonna mit Kind wurde 1972 gestohlen. Das Ersatzstück, das heute zu sehen ist, wurde von Johannes Obleitner gefertigt. Der Bildstock ist kein klassisches Museum, sondern ein frei zugänglicher religiöser Kleindenkmal-Ort und Teil der Kulturlandschaft rund um Reith bei Seefeld, Leithen und die Schlossbachklamm. Auch Beschreibungen zum Kulturwanderweg Reith führen „Unsere Frau“ als Station und verknüpfen den Ort mit lokalen Sagen und Erinnerungen.

Sigmund Thun Klamm

Über Jahrtausende hat sich die Kapruner Ache ihren Weg durch das Kapruner Tal gebahnt und dabei die Sigmund Thun Klamm geformt. Auf rund 320 Metern Länge und in mehr als 30 Metern Tiefe zeigt sich die Kraft des Wassers besonders eindrucksvoll: mächtige Felswände, bizarre Gesteinsformationen, Strudeltöpfe, Kolke und Wasserfälle prägen den Weg durch das Naturdenkmal. Besonders im Frühling, wenn die Schneeschmelze auf den Bergen einsetzt, führen die Wassermassen der Ache viel Wasser und formen die Klamm weiter. Begehbar ist die Klamm über eigens errichtete Holzstege und Brücken. Die reine Gehzeit beträgt etwa 30 Minuten, empfohlen wird jedoch, unterwegs ausreichend Zeit zum Staunen einzuplanen. Am oberen Ende der Sigmund Thun Klamm liegt der Klammsee, der über einen Spazierweg umrundet werden kann. Dort befinden sich auch eine Kneippanlage, ein Spielplatz und Erfrischungen im Klammseestüberl. Die Klamm wurde bereits 1893 nach Plänen von Nikolaus Gaßner erschlossen und nach Sigmund Graf von Thun benannt. 1934 wurde sie zum Naturdenkmal erklärt. Nach einer Unterbrechung durch die Nutzung der Wasserkraft wurde die Steganlage Anfang der 1990er-Jahre entlang der früheren Route wieder errichtet. Heute finden in der Sigmund Thun Klamm auch Veranstaltungen wie Klammlichter, Klammfrühstück und die Sagenhafte Nacht des Wassers statt. Hunde sind in der Klamm erlaubt.

Obsthof & Weingut Altenriederer – Shop & Selber-Pflück-Feld

Altenriederer’s Shop ist der Hofladen des Obsthofs & Weinguts Altenriederer in Franzhausen bei Nußdorf ob der Traisen. Angeboten werden Fruchtsäfte, Weine, Frischobst, Obstspezialitäten, Qualitätsprodukte regionaler Partner sowie Geschenkkörbe und Mitbringsel. Die eigenen Säfte und Weine können während der Öffnungszeiten verkostet werden. Neben dem Shop befindet sich das Selber-Pflück-Feld: Je nach Saison können Gäste dort frische Früchte direkt selbst ernten. Der Betrieb verweist auf hohe Produktqualität, naturnahen Anbau und eine breite Vielfalt an Obstsorten. Hunde sind im Shop und Garten aus gesetzlichen und hygienischen Gründen nicht erlaubt; ausgenommen sind Assistenzhunde nach dem Bundesbehindertengesetz. Bezahlung im Shop ist bar möglich, Bankomat wird laut Website ab 15 Euro akzeptiert.

Wurzers Genuss- und Erlebnishof

Wurzers Genuss- und Erlebnishof liegt in Bodensdorf bei Wieselburg-Land in Niederösterreich. Der Familienbetrieb ist auf Erdbeeren, Heidelbeeren, Kürbisse und daraus hergestellte Spezialitäten ausgerichtet und verbindet Landwirtschaft mit einem wetterunabhängigen Ausflugserlebnis. Im Hofladen finden Besucherinnen und Besucher hausgemachte Produkte sowie viele weitere regionale Lebensmittel; der Selbstbedienungsbereich ist täglich von 6:00 bis 21:00 Uhr zugänglich, freitags gibt es zusätzlich einen Hofladentag mit persönlicher Bedienung. Das Erlebnisprogramm umfasst ein Begrüßungsgetränk, einen unterhaltsamen Foto-Vortrag im Bauernhofmuseum, eine Verkostung von über 20 Produktspezialitäten und die Möglichkeit zum Einkauf im Hofladen. Die Dauer beträgt etwa 90 Minuten. Der Betrieb hebt hervor, dass das Programm unter Dach stattfindet, stufenfrei zugänglich ist und Einblicke in einen historischen Vierkanthof mit Bauernhofmuseum bietet. Saisonale Angebote ergänzen das Jahresprogramm: Erdbeeren gibt es etwa von Mitte Mai bis Ende Juni, Heidelbeeren von Anfang Juli bis Mitte August, seit 2025 auch Himbeeren und Brombeeren; der Kürbishof ist von 18. September bis Ende Oktober geöffnet.