by | Mai 9, 2026
Im ZOOM Kindermuseum im Wiener MuseumsQuartier stehen Kinder im Mittelpunkt: Sie dürfen fragen, berühren, forschen, fühlen, spielen und selbst gestalten. Das Museum versteht sich als Hands-on-Erlebnisraum und bietet auf rund 1.600 Quadratmetern ein ganzjähriges Ausstellungs- und Workshopangebot. Für Kleinkinder von 8 Monaten bis 6 Jahren gibt es den ZOOM Ozean, einen Spiel- und Erlebnisbereich mit Unterwasserwelt und Schiffsdeck. Im ZOOM Atelier arbeiten Kinder von 4 bis 12 Jahren gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern und probieren unterschiedliche Materialien und Techniken aus. Die wechselnden ZOOM Mitmachausstellungen für Kinder von 6 bis 12 Jahren machen Themen aus Wissenschaft, Kunst, Alltagskultur und Architektur sinnlich begreifbar. Im ZOOM Trickfilmstudio schlüpfen Kinder und Jugendliche von 8 bis 14 Jahren in Rollen wie Drehbuchautor, Regisseurin, Kameramann, Fotografin oder Tontechniker und produzieren Trickfilme, Sounds und Medienarbeiten. Das ZOOM Kindermuseum ist ein gemeinnütziger Verein und seit 1994 ein fester Bestandteil der Wiener Kinderkulturszene; seit 2001 befindet es sich an seinem heutigen Standort im MuseumsQuartier.
by | Mai 9, 2026
In ruhiger Lage im Wiener Bezirk Hietzing liegt die Klimt Villa Wien, ein Museum und Erinnerungsort rund um Gustav Klimts letztes Atelier. Das heutige Haus steht in einer weitläufigen Gartenanlage und ist überwiegend im neobarocken Architekturstil gestaltet. An diesem Ort arbeitete Gustav Klimt von 1911 bis zu seinem Tod 1918 an einigen seiner wichtigsten Werke. Die Ausstellung widmet sich Klimts künstlerischem Umfeld, seinem Leben und der besonderen Geschichte dieses Ateliers. Ein zentraler Schwerpunkt ist dabei, was im Zusammenhang mit Klimts Werken und ihrer späteren Geschichte verloren gegangen ist: Raubkunst, zurückgegebene Kunst, verschwundene Kunst und die Geschichten von Sammlerinnen und Sammlern, Tätern und Opfern. Zur Klimt Villa gehören außerdem ein Garten, die 2022 aufgestellte Klimt-Skulptur des Malers und Bildhauers Erwin Kastner sowie die sogenannte Klimt Villa-Rose, deren historische Damaszener-Rosen auf Pflanzungen um etwa 1900 zurückgehen. Von Mai bis September lädt bei Schönwetter an Samstagen und Sonntagen ein Garten Café im Schatten der Kastanienbäume zum Verweilen ein. Die Klimt Villa und der Klimt-Garten sind laut offizieller Website barrierefrei erreichbar.
by | Mai 9, 2026
Das Kindermuseum Schloss Schönbrunn befindet sich im Hauptgebäude von Schloss Schönbrunn, im Westtrakt bzw. Erdgeschoß des Schlosses. Es richtet sich nicht nur an Kinder, sondern auch an Familien und alle Besucher*innen, die mehr über den Alltag der kaiserlichen Familie erfahren möchten. Im Mittelpunkt steht das Leben im 18. Jahrhundert, der Zeit Maria Theresias. In den Ausstellungsräumen geht es um Themen wie Kleidung, Frisuren, Hygiene, Dienerschaft, Spielzeug, Unterricht sowie Essen und Trinken am kaiserlichen Hof. Ein Zeitrad macht Unterschiede zwischen Kaiserkindern und Kindern aus einfachen Verhältnissen sichtbar. Besucher*innen können mit Spielsachen von früher spielen, die Fächersprache als geheime Kommunikation kennenlernen, die kaiserliche Tafel decken und sich in der großen Kostüm- und Verkleidungsecke als Prinz, Prinzessin oder Mitglied des Hofstaats verkleiden. Während der Öffnungszeiten kann das Museum selbstständig besucht werden; zusätzlich werden Führungen, Schul- und Gruppenangebote, Workshops, Bastelprogramme und Kindergeburtstage angeboten. Das Kindermuseum ist damit ein aktiver Lern- und Erlebnisort innerhalb des Schlossareals Schönbrunn.
by | Mai 9, 2026
Unter dem Dach der Österreichischen Nationalbibliothek erschließt die Kartensammlung historische und moderne Zeugnisse der Kartografie, Geografie und topografischen Darstellung. Die Sammlung zählt aufgrund ihrer umfangreichen und wertvollen Bestände weltweit zu den bedeutendsten Einrichtungen ihrer Art.
Der Bestand umfasst rund 300.000 Kartenblätter, 45.000 topografische Ansichten, etwa 800.000 Bildpostkarten, mehr als 820 Globen, 100 geografische Reliefs und Festungsmodelle sowie rund 85.000 Bände Fachliteratur und Atlanten. Neuere in Österreich erschienene Karten und Stadtpläne sind nahezu vollständig vorhanden; bei ausländischen Publikationen liegt ein Schwerpunkt auf amtlichen Kartenwerken und Mitteleuropa.
Historisch reichen Karten, Atlanten und geografische Werke in der habsburgischen Büchersammlung bis in das 16. Jahrhundert zurück. Bedeutende Cartographica kamen unter anderem über die Fugger-Bibliothek, die Sammlung Prinz Eugens von Savoyen mit dem Atlas Blaeu-Van der Hem und die Sammlung des Freiherrn Philipp von Stosch in die Hofbibliothek. 1906 begann der Lesebetrieb der eigenständigen geographischen Spezialsammlung.
Heute stehen die Bestände über den Katalog QuickSearch zur Recherche bereit. Für topografische Ansichtskarten verweist die Sammlung auf das Portal AKON. Im Lesesaal können bestellte Bücher in der Regel kurzfristig, Karten und Ansichten meist am folgenden Öffnungstag eingesehen werden; besonders wertvolle oder schutzbedürftige Objekte unterliegen konservatorischen Einschränkungen.
by | Mai 9, 2026
Die Österreichische Friedrich und Lillian Kiesler-Privatstiftung wurde 1997 mit dem Erwerb des Nachlasses von Friedrich Kiesler durch die Republik Österreich und die Stadt Wien sowie mit Hilfe privater Stifterinnen und Stifter gegründet. Ihre Aufgabe ist es, das Erbe des austro-amerikanischen Architekten, Künstlers, Designers, Bühnenbildners und Theoretikers Friedrich Kiesler zu erforschen und in aktuelle Architektur- und Kunstproduktion einzuschreiben. Das Archiv umfasst rund 4.000 Arbeiten auf Papier, etwa 5.600 Fotos sowie zahlreiche Dokumente und Archivalien zum Leben und Werk Kieslers, darunter Zeichnungen, Skizzen, Pläne, Briefe und theoretische Texte aus den 1920er- bis 1960er-Jahren. Ergänzt wird die Arbeit durch Ausstellungen, Forschungsaktivitäten, eine Fachbibliothek und den Kiesler-Preis. Die Stiftung ist an den Kenyon-Pavillon im Sophienpark, Apollogasse 21/Top 3, 1070 Wien, übersiedelt und derzeit temporär geschlossen. Vor-Ort-Termine und Archivnutzung sind nur nach Vereinbarung möglich; Informationen zur Wiedereröffnung werden von der Stiftung angekündigt. Eine Dauerpräsentation zu Friedrich Kieslers „Endless House“ ist in Kooperation mit der Stiftung im mumok Wien zu sehen.