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Der Weissensee

Eingebettet in die Gailtaler Alpen zählt der Weissensee zu den markantesten Natur- und Badeseen Kärntens. Der See liegt auf rund 930 m Seehöhe und wird von Austria.info als höchstgelegener Badesee der Alpen sowie als einer der saubersten Badeseen Europas beschrieben. Sein klares Wasser, die bewaldeten Ufer und die ruhige Lage prägen den Charakter der Region. Der Weissensee ist zugleich heilklimatischer Kurort und Teil des Naturparks Weissensee.

Die offizielle Regionswebsite nennt für den Weissensee eine Uferlänge von 23 km, eine Wasserfläche von 6,5 km², eine Länge von 11,7 km, eine Breite von rund 900 m und eine Tiefe von bis zu 99 m. Nur etwa ein Drittel des Ufers ist verbaut; große Teile des Seeufers sind naturnah und geschützt. Der See wird überwiegend aus unterseeischen Quellen gespeist und ist für Fischreichtum, klare Sicht und eine besondere Naturkulisse bekannt.

Im Sommer eignet sich die Region für Baden, Schwimmen, Wandern, Radfahren, Mountainbiken, Angeln, Tauchen, Stand-up-Paddling, Kajakfahren und Ausflüge mit der Linienschifffahrt. Orte wie Techendorf, Gatschach, Neusach und Naggl liegen direkt am See und bieten touristische Infrastruktur. Naturerlebnisprogramme, Familienangebote und sanfte Mobilität spielen in der Region eine wichtige Rolle.

Auch im Winter ist der Weissensee ein bekanntes Ausflugsziel. Die Gemeinde beschreibt die Region als Standort der größten präparierten Natureisfläche Europas. Dazu kommen Langlauf, Winterwandern, Skifahren und weitere sanfte Winterangebote. Motorboote sind am Weissensee nicht zugelassen, ausgenommen Rettung und Linienschifffahrt; dadurch bleibt der See besonders ruhig und naturnah.

Donauturm Wien

Der Donauturm ist eines der markantesten Bauwerke des modernen Wien. Am Rand des weitläufigen Donauparks im 22. Bezirk (Donaustadt) gelegen, überragt er mit seinen 252 Metern alle anderen Strukturen des Landes und gilt damit als höchstes Wahrzeichen Österreichs. Entworfen vom österreichischen Architekten Hannes Lintl, wurde der Turm in nur rund 18 Monaten Bauzeit fertiggestellt und im Jahr 1964 im Rahmen der Wiener Internationalen Gartenschau eröffnet. Seither hat er sich zu einem der meistbesuchten Ausflugsziele der Bundeshauptstadt entwickelt.

Das Herzstück des Turmerlebnisses bildet die offene Aussichtsterrasse auf 150 Metern Höhe: Von hier aus umfasst der Blick das gesamte Stadtgebiet, die Donau mit ihrer Insel, die UNO-City, den Stephansdom und bei klarer Sicht sogar die Alpenausläufer am Horizont – eine Fernsicht von bis zu 80 Kilometern. Zwei Hochgeschwindigkeitslifte transportieren die Gäste in knapp 35 Sekunden nach oben. An der Liftkabinen-Decke befindet sich ein Fenster, das den Blick in den Aufzugsschacht freigibt – ein technischer Blickfang für sich. Eine verglaste Innenterrasse auf rund 155 Metern bietet auch bei Wind und Regen ungetrübten Panoramablick.

Gastronomisch aufgestellt ist der Turm auf mehreren Ebenen: Das Turm Restaurant auf 170 Metern dreht sich langsam um die eigene Achse und begleitet die Gäste mit saisonal wechselnden Speisen durch den Jahreskreis. Das Turm Café auf 160 Metern steht für Kaffee, Kuchen und leichtere Gerichte mit derselben spektakulären Aussicht. Reservierungen für das Restaurant sind empfehlenswert, insbesondere an Wochenenden und in den Abendstunden.

Seit November 2023 ist der Donauturm auch für Adrenalinsuchende attraktiver geworden: Eine vom Objektkünstler Carsten Höller gestaltete Rutsche aus 165 Metern Höhe führt an der Außenseite des Turms hinunter zur Aussichtsplattform – 29 Grad Neigung, rund zehn Sekunden Fahrtzeit, eine vollkommen neue Perspektive auf Wien von oben. Kinder müssen für die Rutsche mindestens 6 Jahre alt und 110 cm groß sein, das Rutschticket ist separat vom Eintrittspreis.

Am Fuße des Turms ergänzen das Immersive Center mit wechselnden digitalen Ausstellungen und Virtual-Reality-Erlebnissen sowie der Donauturm Garten mit Speisen, Getränken und Hüpfburgen das Angebot für Familien. Kombitickets mit anderen Wiener Attraktionen – etwa dem Riesenrad oder dem Tiergarten Schönbrunn – sind ausschließlich vor Ort erhältlich. Seit 2001 steht der Turm unter Denkmalschutz und befindet sich seit 2016 in vollständig privatem Eigentum.

Wiener Ziegelmuseum

Das Wiener Ziegelmuseum, auch als Sondermuseum Ziegel und Baukeramik geführt, befindet sich in der Penzinger Straße 59 im 14. Wiener Gemeindebezirk. Das Museum zeigt Mauer- und Dachziegel und ihre Geschichte von Babylon bis zur Gegenwart anhand einer umfangreichen Sammlung mit rund 13.000 Exponaten. Neben Ziegeln sind auch Objekte aus der Herstellung des Baumaterials ausgestellt, darunter alte Ziegelformen. Die Sammlung umfasst außerdem Dachziegel, Chamottematerial, Mosaikplatten und Ofenkacheln. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Dokumentation bestehender und ehemaliger Ziegelöfen in Österreich sowie auf der Erklärung verschiedener Ziegelzeichen. Die Geschichte des Museums geht auf Direktor Anton Schirmböck zurück, der als Begründer der Ziegelforschung in Österreich gilt. 1973 wurde im Bezirksmuseum Penzing eine umfassende Ausstellung seiner Sammlung gezeigt; daraus entstand das Wiener Ziegelmuseum. Nach Stationen als Außenstelle und eigenständiges Museum ist es heute Teil der Wiener Bezirksmuseen und eine Anlaufstelle für an Baugeschichte, Stadtentwicklung, Keramik und Industriegeschichte interessierte Besucher:innen.

Wiener Aktionismus Museum

Das Wiener Aktionismus Museum, kurz WAM, befindet sich in der Weihburggasse 26 im 1. Wiener Gemeindebezirk. Das Museum geht auf eine Privatinitiative mehrerer Sammler zurück und gibt dem Wiener Aktionismus an seiner Wirkungsstätte eine dauerhafte Plattform. Es beherbergt laut eigener Darstellung die weltweit größte Sammlung zu den Hauptvertretern Günter Brus, Hermann Nitsch, Otto Muehl und Rudolf Schwarzkogler aus den frühen 1960er- und 1970er-Jahren. Die Sammlung umfasst unter anderem Aktionsfotografien, Filme, Skizzen, Grafiken, Collagen, Siebdrucke, Plakate und Dokumentationsmaterialien. Ergänzt wird sie durch Frühwerke von Adolf Frohner und Alfons Schilling sowie internationale Leihgaben und zeitgenössische Beiträge. Das WAM versteht sich als Ort des Diskurses und der kontinuierlichen Auseinandersetzung mit der Entwicklung, Wirkung und Aktualität des Wiener Aktionismus. Neben Dauer- und Wechselausstellungen bietet das Museum Führungen, Programmveranstaltungen, einen digitalen Guide und Vermittlungsangebote.

Zauberkasten-Museum

In der Schönbrunner Straße in Wien-Meidling liegt das Zauberkasten-Museum, ein außergewöhnliches Spezialmuseum rund um Zauberkästen, Zauberkunst und magische Spielwelten. Die Sammlung gilt als weltweit größte ihrer Art und ist mit mehreren tausend Zauberkästen aus drei Jahrhunderten im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Ständig ausgestellt sind rund 200 Zauberkästen aus unterschiedlichen Ländern und Epochen. Besucherinnen und Besucher sehen nicht nur dekorative und historische Kästen, sondern auch Zauberbücher, Zubehör, professionelle Zaubergeräte und wechselnde Sonderausstellungen zu ausgewählten Themen der Magie. Die Führungen vermitteln Hintergründe zur Entstehung und Entwicklung von Zauberkästen und erklären, wie diese Sets Generationen von Kindern, Sammlerinnen, Sammlern und Zauberkünstlern den Einstieg in die Welt der Illusion ermöglichten. Das Museum wurde vom Sammler Manfred Klaghofer aufgebaut und befindet sich im Hof beziehungsweise Souterrain des Hauses Schönbrunner Straße 262. Regulär geöffnet ist es jeden ersten Sonntag im Monat, Gruppen können nach Voranmeldung eigene Termine vereinbaren.