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Pfarrkirche „St. Hippolyt“ Weilheim

Außerhalb der Stadtmauer liegt wohl der älteste Kirchort in Weilheim. Im Grunde sind es drei Kirche, die hier an einem Platz stehen. Das barock ausgestatte St. Pölten alt, die 1967 geweihte Kirche St. Pölten neu und die Agathakapelle bilden ein würdiges Kirchenensemble.

Carl Orff Museum

Eine Hommage an den Schöpfer des weltberühmten Meisterwerks „Carmina Burana“. Das COMU Carl Orff Museum im Dießener Ortsteil St. Georgen ist weltweit das einzige Museum, das sich dem wohl bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts widmet. Familien, Kultur- und Musikinteressierte sowie alle Orff-Liebhaber können hier in die Welt von Carl Orff eintauchen und viel über sein Leben und Schaffen erfahren. Die Ausstellung – nahezu barrierefrei – ermöglicht auch Bildungs- und Rehabilitationseinrichtungen einen spielerischen Zugang zu Orffs künstlerischem und pädagogischem Werk. Das Museum ist ein familienfreundlicher Ort der Begegnung, des Lernens und der Inspiration. Auf rund 300 Quadratmeter Ausstellungsfläche lädt es zum Stöbern, Hören, Fühlen und Mitmachen ein. Auch Orff und die NS-Zeit werden thematisiert. So liegt in der Ausstellung unter anderem ein Buch aus, das sich ausführlich mit Orffs Positionierung auseinandersetzt. Im Dießener Ziegelstadel hatte Carl Orff sein letztes Domizil mit großzügiger Parkanlage sowie weiten Blick über den Ammersee und die bayerischen Alpen. Hier lebte er von 1955 bis zu seinem Tode 1982. Sein Wohn- und Arbeitshaus, in dem sich auch sein Arbeitszimmer befindet, sind dort im Originalzustand erhalten geblieben. 

ZEIT+RAUM Museum

Die Vor- und Frühgeschichte Germerings kann der Besucher im ZEIT+RAUM Museum erkunden. Die Region am Rande der Münchner Schotterebene ist reich an archäologischen Funden. Mit ausgewählten Stücken, von der Steinzeit bis ins Mittelalter, zeichnet die Dauerausstellung die komplexe und kontinuierliche Siedlungsgeschichte im Münchner Westen nach. Zu sehen sind neben Gefäßen der jungsteinzeitlichen Glockenbecherkultur (ca. 2550–2000 v. Chr.) etwa Beigaben frühmittelalterlicher Gräber des 6. bis 8. Jh. Das Museum ist Ausgangspunkt zu im Stadtgebiet verteilten Informationstafeln und Museumseinheiten, die, wie z. B. ein römischer Ziegelbrennofen, ausgewählte Epochen am Fundort thematisieren.

Pfarrkirche „Maria Schutz“ Pasing

Mächtig ragt der 60 Meter hohe Turm des neoromanischen „Doms zu Pasing“ über die Stadt-Silhouette Münchens im Westen der bayerischen Landeshauptstadt. Maria selbst – der Schutzpatronin Bayerns – wurde die 1918 geweihte Kirche unter der Schirmherrschaft König Ludwigs III. von Bayern gewidmet.