by | Aug. 22, 2026
Die Sammlung des Schützenmuseums vermittelt einen umfassenden Einblick in die bedeutende Schützentradition der Stadt Weilheim, die bis in das späte Mittelalter zurückreicht. Zu den Exponaten, die in vier Räumen der im Jahre 1822 erbauten alten Schießstätte ausgestellt sind, gehören Pokale, Fahnen, Scheiben, Bilder, Abzeichen, Waffen und Dokumente.
by | Aug. 22, 2026
Während die Knaben unter der Obhut der Jesuiten eine gediegene schulische Ausbildung erhielten, fehlte eine entsprechende Ausbildungsstätte für die weibliche Jugend. Dies bewog einige Landsberger Bürger, im Jahr 1719 den Orden der Ursulinen nach Landsberg zu berufen. Die Ordensfrauen errichteten hier ihr Ursulinenkloster und die Klosterkirche Zur Hl. Dreifaltigkeit.
Zunächst konnten sie allerdings lediglich einige Bürgerhäuser in der dicht bebauten Altstadt erwerben und sich dort mit einer 1723 bis 1725 nach Plänen des Baumeisters und Stuckateurs Dominikus Zimmermann gebauten Klosterkirche einrichten. Ab 1737 wurde dann in den Höfen der aufgekauften Häuser ein Konventsgebäude errichtet; 1764/65 wurde schließlich auch an der Straße ein Klosterflügel mit einer neuen, geräumigen Kirche gebaut. Das kleine Stadtkloster entstand wahrscheinlich nach Plänen des Münchener Hofbaumeisters Johann Baptist Gunetzrhainer; der Schmuck der Fassaden mit (heute nach altem Vorbild erneuerten) Lüftlmalereien schuf der Augsburger Freskant Johann Baptist Bergmüller.
by | Aug. 22, 2026
Der Wartstein ist ein Aussichtspunkt oberhalb des Hintersees im Bergsteigerdorf Ramsau . Obwohl der Wartstein nur 104 Meter höher als der Hintersee ist, bietet sich von seinem bewaldeten Gipfel ein Rundumblick auf die Berchtesgadener Bergwelt: Hochkalter mit Blaueisgletscher im Süden, Reiter Alm im Westen, Hoher Göll im Osten und südöstlich der Watzmann. Auf dem Wartstein befindet sich ein Kriegerdenkmal und etwas unterhalb die Magdalenengrotte, das letzte Überbleibsel einer ehemaligen Einsiedelei.
by | Aug. 22, 2026
Mitten im kleinen Ort St. Gilgen bei Gilching ragt das schlanke Türmchen der eleganten Kapelle „St. Ägidius“ in den oberbayerischen Himmel. 1730 als Ersatz für einen Vorgängerbau errichtet, beherbergt das kleine Kirchlein heute eine prächtige einheitliche Altarausstattung aus dem Hochbarock.