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Frasdorfer Höhlenmuseum und Dorfmuseum

Das Frasdorfer Höhlen- und Dorfmuseum ist ein kleines, aber feines Museum, das vom Bayerischen Staatsministerium als eines der 100 „Heimatschätze“ ausgezeichnet wurde. Das Höhlenmuseum wurde mit Unterstützung und fachlicher Anleitung des Vereins für Höhlenkunde in München und der „Chiemgauer Höhlenbären“ erstellt.

Das Frasdorfer Dorfmuseum

Das Frasdorfer Heimatmuseum behandelt Stationen der Ortsgeschichte wie Autobahnbau, Frasdorfer Lokalbahn, Wastl Fanderl, Tonwerk Acherting, Schloss und Herrschaft Wildenwart, die Frasdorfer „Wassertrinkerin“ Maria Furtner, Ludwig Achleitner und die Schulgeschichte, Skiherstellung beim „Sturm“ am Sagberg sowie das Thema „Bauerndirn und Almerin“.

Das Frasdorfer Höhlenmuseum

Das Frasdorfer Höhlenmuseum vermittelt einen Einblick in die Welt der Höhlen und besonderen Karstgebilde im Laubensteingebiet oberhalb von Frasdorf in den Chiemgauer Alpen.

Dieses eng begrenzte, weitgehend unbekannte Karstgebiet zwischen Hochries, Riesenberg, Heuraffelkopf, Zellerhorn und Laubenstein in den westlichen Chiemgauer Alpen weist eine Vielzahl von Karstformen wie Dolinen, Ponore, Karrenfelder, einen großen Einbruchkessel (Grubalm-Polje) sowie zahlreiche Höhlen auf. Einige dieser Höhlen sind so groß, dass sie begehbar sind – allerdings nur von erfahrenen Höhlenforschern.

Die „Schätze“, die in diesen Höhlen, in engen Kaminen, riesigen Hallen oder unterirdischen Seen verborgen sind wie Tropfsteine, Sinterbildungen, großartige Farbspiele, aber auch Knochenfunde werden im Museum teils durch Farbfotos, teils in natura gezeigt und durch ausführliche Texttafeln erläutert.

Auch die Geologie, die oberirdischen Karstformen, die Fauna der Höhlen, der Höhlenschutz, die Höhlenrettung, die Geschichte der Erforschung dieser Höhlen sowie Naturschutz und Almwirtschaft im Laubensteingebiet werden eingehend behandelt. Natürlich fehlen auch nicht Pläne und Modelle der bedeutenderen Höhlen.

In einer nachgebildeten Höhle ist neben Tropfsteinen und anderen Höhlenfunden aus der Schlüssellochhöhle der **original Bärenschädel** zu bestaunen, der im Jahre 1933 gefunden wurde. Es handelt sich dabei um den Schädel eines Braunbären, der vor 11.000 Jahren gelebt hat.

Videofilme zeigen Wissenswertes über Entstehung, Flora und Fauna von Höhlen und über die Entdeckung der bisher unbekannten „Höhle der Höhlenbären“ im Jahr 1996.

Führungen

Einlass für Gruppen mit Führungen auch außerhalb dieser Zeiten auf Anfrage in der Tourist-Info (Tel.: +49 (0)8052 179625). Es stehen mehrere kompetente Personen für Führungen zur Verfügung.

Höhlen

Die Höhlen selber, die sich etwa eineinhalb Stunden von Frasdorf oder Aschau entfernt auf rund 1.300 Meter Höhe befinden, können nur von gut ausgerüsteten und fachkundigen Personen befahren werden. Allerdings vermitteln auch die oberirdischen Karsterscheinungen in dem reizvollen Almgebiet interessante Eindrücke.

Weitere Infos unter Heimat-u. Kulturverein Frasdorf.

Staatliche Münzsammlung München

Ein Überblick über die Geschichte des Geldes aller Epochen und Länder ist mit Münzen alleine nicht möglich, und so präsentiert die Staatliche Münzsammlung auch Medaillen, frühes Papiergeld, kostbare Gemmen und Kameen. Traditionell liegen die Schwerpunkte der Sammlungen im Bereich der Antike (Griechen, Kelten, Römer) und der Medaillenkunde, doch verfügt sie auch über bedeutende Mittelalterbestände und eine große neuzeitliche Sammlung aller Länder, einschließlich islamischer Staaten, Fernost und Primitivgeld. Die ältesten Münzen stammen aus Kleinasien und sind rund 2600 Jahre alt. Zum Thema Münzen gehören aber auch spezielle Münzmöbel. Das Museum verfügt über die bedeutendste europäische Sammlung höfischer japanischer Lackkabinette der Edo-Zeit, die als Münzschränke bei Hofe dienten.

König-Ludwig II.-Denkmal Kolbermoor

**Das Denkmal ist momentan abgebaut und wird restauriert!**

Das Bronzedenkmal mit Standbasis von König Ludwig II. war das erste Denkmal für den König, das außerhalb Münchens errichtet wurde.

Im Jahr 1909 vom Krieger- und Veteranenverein angefertigt und aufgestellt, stand die Gedenkstätte zuerst in der Von-Bippen-Straße, auf dem heutigen Karl-Daniels-Platz, bevor es an den heutigen neuen Denkmalsplatz in die Hasslerstraße überführt wurde.

Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die Kirche Mariä Himmelfahrt bewahrt wertvolle alte Epitaphien ab 1332. Der gotische Spitzturm ist rund 40 m hoch und abgesehen von der Vorhalle und den barocken Fenstern, wurde das spätgotische Äußere weitgehend bis heute erhalten.

An den beiden Seitenaltären thronen der Hl. Florian und der Hl. Sebastian. Im Inneren herrscht Rokoko vor, die zwischen 1772 und 1789 entstand.

Von 1454/55 bis 1956 gehörte die Kirche zur Pfarrei Großholzhausen, bis die Pfarrei Brannenburg wieder selbständig wurde.

Asamkirche

Mit ihrer prunkvollen Fassade zählt die Asamkirche München an der Sendlinger Straße zu den bedeutendsten Bauwerken des Spätbarocks in Süddeutschland.