Das Kaffeehaus
Das In-Cafe mit einer sehr großen Auswahl an ausgewählten Kaffesorten.
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Die Pfarrkirche Heilig Blut wurde 1851 im Zentrum von Großkarolinenfeld gebaut. 1958/59 kam aufgrund der
wachsenden Gemeinde zu einem Umbau der Kirche.
Die typischen Formen der Betonsteinfenster, die sich wie Bienenwaben aneinanderreihen, stehen für den unbegrenzten Gott (Kreis),
den Sohn Gottes (Kreuz) und den Heiligen Geist (Dreieck = Taube). Die Gläser sind in den Farben Rot, Blau und Gelb gehalten.
An der Altarwand ist von dem Bad Feilnbacher Künstler Leo von Welden, ein ca. 10 m hohes und 14 m breites Relief in den Putz gemeißelt worden. In diesem Relief wird die Heilige Dreifaltigkeit dargestellt und links und rechts davon die anbetenden Menschen.
Eine weitere Besonderheit sind die 14 Bilder des Kreuzwegs. Diese wurden von den ersten Großkarolinenfeldern per Rucksack von Grafing bis zur Kirche transportiert.
An Karfreitag und Karsamstag wird das Heilige Grab aufgebaut, welches zur stillen Anbetung einlädt.
Etwas besonderes sind auch das „Großkarolinenfelder Kreuzwegbüchlein“ und das „Großkarolinenfelder Rosenkranzbüchlein“. Wer gerne mit dem Fahrrad unterwegs ist, kann auch den Stationen des Buches „Zeitzeugen tiefer Gläubigkeit“ folgen.
Gottesdienstzeiten:
Samstag 19 Uhr Sonntag 10 Uhr Mittwoch 19 Uhr
Das **Kloster Gars am Inn** ist ein historisches Kleinod, das weit über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt ist. Im Zentrum steht die **barocke Kirche Mariä Himmelfahrt,** umgeben von den traditionsreichen **Klostertrakten und der Klostergärtnerei** – ein Ort, an dem Geschichte, Kunst und Natur harmonisch zusammenfinden.
Gegründet wurde das Kloster bereits 768. Im Jahr 1128 reformierte Konrad I. von Salzburg das Augustiner-Chorherrenstift, ähnlich wie das bekannte Kloster Au. Im 17. Jahrhundert verliehen italienische Künstler dem Kloster und der Kirche ihre heutige barocke Schönheit. Besonders sehenswert sind die **Steinguss-Pietà** (ca. 1430), das** historische Chorgestühl **(um 1600) und der **Salzburger Altar,** in dem die Gebeine des seligen Kaspar Stanggassinger (gest. 1899) aufbewahrt werden. Zahlreiche Votivgaben zeugen von der lebendigen Verehrung dieses Seligen aus Berchtesgaden.
Die **Felixkapelle** beherbergt die Gebeine des Märtyrers Felix und ist im Rahmen von Führungen zugänglich. Heute leben 29 Patres und Brüder des **Redemptoristenordens** im Kloster, die das geistliche Leben aktiv gestalten.
Ein besonderes Highlight ist die **Klostergärtnerei Gars** mit ihrem Leitgedanken **„Die Schöpfung bewahren“.** In den Gewächshäusern und den barocken Klostertürmen zeigt sich das Zusammenspiel von **Tradition und Fortschritt** – ein Ort, der Natur, Kunst und spirituelles Erleben miteinander verbindet.
Besucher können hier nicht nur die **vielfältige Pflanzenwelt** bestaunen, sondern auch die besondere Atmosphäre eines lebendigen Klosters spüren – ein perfektes Ziel für Kultur-, Natur- und Gartenfreunde.
Es gibt auch ein **Klostercafé.**
Die Wallfahrtskirche Tuntenhausen, eine der ältesten Marienwallfahrtskirchen Altbayerns, ist eine majestätische Hallenkirche mit Chorumgang aus 1628. Sie befindet sich im gleichnamigen Ort Tuntenhausen und gehört zum Erzbistum München. Die seit 1226 dem Augustinerchorherrenstift Beyharting inkorporierte Kirche ist eine der ältesten Marienwallfahrtskirchen Altbayerns. Nach Bränden (1548 und 1584) erfolgte ein Neubau durch den vom Kurfürsten bestellten Münchener Baumeister Veit Schmidt unter Einbeziehung des Chores von 1470/80 und des Turmes von 1513-33. In diesen Jahren entstanden die hoch aufragenden Doppeltürme. Bauführer war der spätere Klosterbaumeister von Beyharting, Caspar Pfister.
Jährlich kommen Marienwallfahrer zu dieser Kirche, denn es geschahen hier so manche Wunder. Das erste nachgewiesene Heilungswunder war im Jahre 1441, als eine unheilbar kranke Frau plötzlich genesen war. Hinter dem Altar finden sich mittlerweile viele Gesten der Marienverehrung und Danksagungen. Ein wundervoller Ort, dieses Tuntenhausen!
Tuntenhausen zählt neben Altötting und Andechs zu den drei altbayrischen Wallfahrtsorten.
Der Gnadenort Tuntenhausen ist nach wie vor ein beliebtes Pilgerziel.
Öffnungszeiten
Die Basilika ist für Besucher und Gottesdienste geöffnet.
Die Öffnungszeiten sind täglich von 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr. Gottesdienste laut Gottesdienstordnung.
Kirchenladen
Kirchenladen Tuntenhausen direkt an der Basilika
Kirchplatz 6a
83104 Tuntenhausen
Telefon 08067 / 90 99 909
Krippenausstellung
Im Pfarrheim befindet sich eine Krippenausstellung. Aus der Zeit des Kurfürsten Ferdinand Marias stammen die kunstvollen Barockfiguren der Tuntenhausener Krippe, die in einer ständigen Ausstellung im neuen Pfarrheim, direkt an der Wallfahrtskirche den Besuchern zugänglich ist. Die Krippe, welche sich über 12 Meter erstreckt, zeigt ein figurenreiches Kunstwerk der Barockzeit mit Darstellungen des Weihnachtsfestkreises. In einem verglasten Schaukasten lassen sich viele, detailreich gestaltete Szenen von Darstellungen aus dem alten Testament bis hin zur Christi Geburt bewundern. Das barocke Kunstwerk wurde ab 1988 mühevoll restauriert und ist seit dem Jahre 1991 im Pfarrheim wieder aufgebaut. Die Öffnungszeiten sind leider begrenzt. Der Eintritt ist frei. Nach Terminvereinbarung (vornehmlich Gruppen) kann die Krippe auch außerhalb der Öffnungszeiten besichtigt werden.
Öffnungszeiten Besichtigung ab Heilig Abend bis Heilig Drei Könige, täglich von 13 – 16 Uhr
Besichtigung für Gruppen auch außerhalb dieser Zeiten möglich, nach Vereinbarung (Tel. +49 (0)8067 553 – Frau Merk)
Der weltberühmte Pilgerweg, der Jakobsweg, passiert diese Kirche. Hier finden Sie eine Beschreibung der Etappe:
Jakobsweg Etappe 15 – Von Wasserburg zur Marienwallfahrtskirche Tuntenhausen >>
Mehr Informationen zum Jakobsweg >>
Im Herzen von Miesbach lädt die Apostelkirche Menschen ein, gemeinsam Glauben zu erleben, Gemeinschaft zu pflegen und besondere Momente zu teilen. Jeden Sonntag um 10.30 Uhr findet der Gottesdienst statt, zu dem Besucher herzlich willkommen sind. Darüber hinaus bietet die Kirche ein vielfältiges geistliches und kulturelles Programm. Neben den traditionellen Gottesdiensten werden meditative Taizé-Gebete, familienfreundliche Feiern sowie festliche Taufen und Trauungen zelebriert. Die Kirche öffnet ihre Türen nicht nur für spirituelle Erlebnisse, sondern auch für kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Kinoabende, die die Gemeinschaft bereichern und einen Ort der Begegnung schaffen. Die Apostelkirche legt großen Wert auf eine offene und einladende Atmosphäre. Sie ist barrierefrei zugänglich, ebenso wie die sanitären Einrichtungen. Zudem stehen Parkmöglichkeiten direkt vor der Kirche zur Verfügung.