by | Aug. 23, 2026
Die Filialkirche St. Martin in Holzolling wurde 1677 auf den Fundamenten einer älteren Kirche errichtet. Der barocke Bau mit gotischem Turmunterbau und charakteristischen Zwiebeldach erinnert an die Klosterkirche Weyarn. Im Innenraum beeindrucken Deckengemälde mit Darstellungen des hl. Martin und der hl. Dreifaltigkeit sowie die volkskundlich interessanten Malereien der Westempore. Die Altäre und die Kanzel stammen aus dem 19. Jahrhundert und sind mit Figuren verschiedener Heiliger geschmückt.
by | Aug. 23, 2026
Cafè Rössler in Brannenburg.
by | Aug. 23, 2026
Am 15. Juli 2017 ist das Börsenmuseums in Rosenheim eröffnet worden.
Das Ziel „der Börse zum Anfassen“ im neuen „Haus der Börse“: Anhand verschiedener Themenschwerpunkte wie Börsenwissen, Börsengeschichte, Börsen-Crashs und Börsenstrategien wird gezeigt, welche Gewinnchancen die Börsen langfristig eröffnen und wie Anleger sinnvoll investieren können.
So zeigt beispielsweise in der Mitte des Börsenmuseums eine mehr als fünf Meter lange Installation, die vom Boden bis zur Decke reicht, den Kursverlauf des Dow Jones seit 1896.
Der Besucher sieht die wichtigsten Ereignisse bzw. Kursveränderungen und erkennt, dass früher oder später jeder Börsen-Crash wieder aufgeholt wird.
Zu bestaunen sind im Börsenmuseum unter anderem das Parkett der Börse Frankfurt, eine Kurstafel der Börse Düsseldorf, ein Teil der Kursanzeigetafel der Börse München und ein Kursblatt der Börse Stuttgart von 1867 sowie die Original-Börsenglocke von Thomas Müller.
Ausgestellt sind beispielsweise auch Fanartikel von Warren Buffett, die Erstausgabe des wahrscheinlich wichtigsten Börsenbuches von 1923 (deutsche Übersetzung „Jesse Livermore – Das Spiel der Spiele“) und alle Währungen der Welt.
Dabei wird vermittelt, warum Vermögenserhalt nur über Sachwerte wie Gold und Aktien möglich ist, während Geld immer weniger wert wird und Währungen kommen und gehen.
Besucher des Börsenmuseums sehen die Dax-Indizes im 3D-Druck und bekommen die langfristigen Renditen von Dax und Dow Jones plastisch vor Augen geführt.
Präsentiert werden auch zehn absolute Top-Aktien, für die mehrdimensionale Diorahmen produziert wurden.
Mithilfe diverser Medienstationen werden in Texten, Bildern, Videos und Hörbeiträgen alle Aspekte des Börsenhandels spielend einfach erklärt.
Weitere Informationen, z.B. zu den Öffnungszeiten, finden Sie hier >>
by | Aug. 23, 2026
Die Pfarrgemeinde Högling gelobte in der Notzeit der Schwedenkriege und Pestjahre 1632/34 einen Kirchenbau an einem mit „Weichlinden“ bewachsenen Platz und errichtete ihn bereits 10 Jahre später. Seit dieser Zeit pilgern Wallfahrer zu dieser Dreifaltigkeits- und Muttergottes-Gnadenstätte.In den drei Obergeschossen über der Sakristei ist ein kleines Museum eingerichtet. Es zeigt Teile des Kirchenschatzes (liturgische Geräte und Gewänder), Votivbilder sowie Figuren und Gemälde aus dem Bestand der Wallfahrtskirche, v. a. aus dem 17. und 18. Jh.
by | Aug. 23, 2026
Ein erster Kirchenbau muss wohl schon am Ende des 9. oder zumindest am Beginn des 10. Jahrhunderts wegen der urkundlichen Ersterwähnung 924/927 bestanden haben, von dem aber keine sichtbaren Spuren erhalten sind. Ob der auffällige Mauerabsatz an den Langhauswänden noch zur ersten Bauphase gehört oder einen Bau zwischen dem 10. und 13. Jahrhundert betrifft, kann ohne detaillierte Befunduntersuchungen nicht entschieden werden. Die starken romanischen Langhausmauern sind scheinbar um 1250/1300 erhöht worden und bilden noch heute den Kern des Baukörpers.
Eine früher geäußerte Vermutung, Eiselfing sei Mitte des 14. Jahrhunderts eine vielbesuchte Wallfahrtskirche gewesen, beruht wohl auf der Verleihung zahlreicher Ablässe. Diese hat man aber gerne an im Bau befindliche Kirchen vergeben, um über die Spenden die Maßnahmen finanzieren zu können – sie müssen keineswegs eine Wallfahrt belegen. Am Ende des 15. Jahrhunderts wurde der vorhandene Baukörper von Sankt Rupertus umgestaltet, indem man an die bestehenden Innenwände ein Stützsystem aus tiefeingezogenen Pfeilern mit gekehlten Ecken vorgebaut und ein Tonnengewölbe mit Netzrippen eingezogen hat. Gleichzeitig wurden größere Fenster eingesetzt.
Der gotische Baukörper blieb fortan unverändert und erfuhr erst 1859/1860 eine Verlängerung um eineinhalb Joche nach Westen für den Einbau einer größeren Musikempore. Vermutlich wurde damals auch der neugotische Westeingang geschaffen, der mit gotischen Originalstücken versetzt ist. Der Kirchturm könnte ursprünglich ein Satteldach besessen haben, der 1749 durch einen Spitzhelm ersetzt, im Jahr 1800 jedoch durch Blitzschlag zerstört wurde. Daraufhin bekam er die heute noch markante „verkröpfte Haube“, die zunächst mit Schindeln gedeckt war und 1891 mit Kupferblech verkleidet wurde.
Das Patrozinium Sankt Rupertus unterstreicht die Zugehörigkeit des Gebietes zur Erzdiözese Salzburg, deren Westgrenze bis zum Jahre 1817 der Inn bildete. Keinesfalls kann die Kirche in Eiselfing von Bischof Rupertus (gestorben 715/716) selbst, dem Patron von Salzburg und Schutzheiligen des Salzhandels, geweiht worden sein. Vielmehr dürfte auch die Lage an der Salzstraße von Reichenhall über Wasserburg nach München und weiter gegen Westen für die Wahl des Kirchenpatrons ausschlaggebend gewesen sein.
Als wohl bedeutendstes und bekanntestes Kunstwerk der Eiselfinger Pfarrkirche ist die Pietà, die heute am linken Seitenaltar steht, einzustufen. Die Signatur und die Datierung auf der Rückseite weisen die Figur als eine Arbeit Ignaz Günthers aus, der zwischen 1759 und 1767 unter anderem für die Klöster Altenhohenau, Attel und Rott gearbeitet hat. Mittlerweile sprechen gute Gründe dafür, dass der letzte Abt von Attel, Dominikus II. Weinberger, bei der Versteigerung von Kirchenbesitz im Zuge der Säkularisation diese „schmerzhafte Muetter“ erworben und bei der Verlegung seines Wohnsitzes in den Pfarrhof von Eiselfing um 1816/1818 hierher mitgebracht hat.