by | Aug. 23, 2026
Das Mittertor ist das einzig erhaltene von früher sechs Toren, die den Markt Rosenheim bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts schützten. Das Erdgeschoss und der Torbogen des Mittertors stammen noch vom ersten Torbau aus dem 14. Jahrhundert. Die oberen Stockwerke und der Turm wurden in der jetzigen Form nach dem großen Marktbrand von 1641 errichtet.
Seit 1895 ist die Geschichte des Mittertors auch die Geschichte des Städtischen Museums.
Drehort-Entdecker
Als eine von vielen Filmkulissen der Rosenheim Cops in Rosenheim, dient das Mittertor als Drehort.
by | Aug. 23, 2026
Das Kloster wurde 1130 als Augustiner Chorherrenstift gegründet. Die Gesamtanlage ist im Mittelalter wesentlich größer gewesen als heute. Die Anfänge der Augustinerchorherren sind bis auf das 11. Jahrhundert zurück zu führen. Im Jahr 1221 wurde Tuntenhausen dem Kloster Beyharting inkorporiert. Erst später entwickelte sich die für das Kloster wichtige Wallfahrt zu der bekannten Mariengnadenstätte.
Ein Kirchturm ist aber erst mit der Inkorporierung der Pfarrei Schönau im Jahre 1420 möglich gewesen. Bis zur Blütezeit des Stifts im 18. Jahrhundert waren weniger als 20 Konventualen ansässig. Im Rahmen des 600-jährigen Jubiläums im Jahre 1730 ist das Kloster renoviert und die Stiftskirche gen Westen verlängert worden. Mit Fresken und Stuck wurde das Innere der Pfarrkirche in ein frühes Rokoko vom damaligen Münchner Hofstuckator und Freskant Johann Baptist Zimmermann (1680 – 1758) umgestaltet. Eine besondere Rarität ist der noch teilweise gut erhaltene spätgotische Kreuzgang.
Das Augustinerchorherren-Kloster ist im Jahre 1802 im einstigen kurbayerischen Landgericht Aibling säkularisiert worden. Nach der Auflösung des Klosters wurde Beyharting der Pfarrei Tuntenhausen eingegliedert. Erst 1907 erreichten die Beyhartinger, dass eine Pfarrei Beyharting neu gegründet werden konnte.
Heute sind im Klostergebäude unter anderem ein Kindergarten, ein kleines Museum und das Pfarrheim untergebracht.
by | Aug. 23, 2026
Das Theater Wasserburg präsentiert ein vielfältiges Programm aus Schauspiel, Tanz und Musik. Aktuelle Aufführungen wie „Der Kontrabass“ und „Die Physiker“ bieten anspruchsvolle Unterhaltung. Besonders sehenswert ist die jährliche Veranstaltung „Wasserburger Theatertage“, bei der ausgewählte Produktionen bayerischer Privattheater gezeigt werden. Ein Besuch lohnt sich aufgrund der professionellen Inszenierungen und der abwechslungsreichen Stücke für jedes Alter. Die Leitung des Theater Wasserburg teilen sich Constanze Dürmeier, Nik Mayr und Annett Segerer.
Telefon Abendkasse: +49 (0)8071 103261.
Kartenkauf online über www.theaterwasserburg.de oder über die Vorverkaufsstellen.
by | Aug. 23, 2026
Die Ruhmeshalle auf der Anhöhe der Theresienwiese entstand 1843 bis 1853 im Auftrag König Ludwigs I. von Bayern als Ehrentempel für bedeutende bayerische Persönlichkeiten, die sich um ihr Land, um Wissenschaft und Kunst verdient gemacht hatten. Im Inneren der von Leo von Klenze entworfenen dreiflügeligen Säulenhalle wurden die Büsten aufgestellt, eine Tradition, die seit 1966 wieder fortgesetzt wird. Der Guss des von Ludwig Schwanthaler entworfenen, 18,52 m hohen und 78 t schweren Standbildes der Bavaria wurde von Ferdinand von Miller durchgeführt und galt seinerzeit als technische Meisterleistung. Im Kopf der Statue befindet sich eine Aussichtsplattform. Während des Oktoberfestes ist die Bavaria bis 20 Uhr geöffnet. Die Ruhmeshalle bleibt in dieser Zeit aus Sicherheitsgründen geschlossen.