by | Aug. 23, 2026
Die Filialkirche Sankt Laurentius wurde ab 1741 als Nachfolgebau einer schon erstmals 1488 urkundlich erwähnten Einsiedelei am Inn errichtet und 1754 eingeweiht. Nach 1826 erhielt sie den ursprünglichen Hochaltar des Klosters Altenhohenau.
Der Schlüssel zur Besichtigung ist bei der Familie Herzog (Freiham 7) erhältlich. Nur etwa einen halben Kilometer entfernt befindet sich in Spielberg die höchste Erhebung mit Aussichtspunkt in der Gemeinde Eiselfing.
by | Aug. 23, 2026
Das Kunsteisstadion Holzkirchen bietet eine ganzjährig nutzbare Eislauffläche für verschiedene Freizeit- und Sportaktivitäten. Die Anlage ist ein beliebter Treffpunkt für Eislaufbegeisterte und ermöglicht sowohl freies Eislaufen als auch Trainingseinheiten für Vereine und Mannschaften. Neben dem öffentlichen Eislaufbetrieb wird das Stadion auch für Eishockey, Eiskunstlauf und andere Wintersportarten genutzt. Lokale Vereine und Nachwuchsteams tragen hier regelmäßig Trainingseinheiten und Wettkämpfe aus. Für Einsteiger gibt es unterstützende Hilfsmittel, die das Erlernen des Eislaufens erleichtern. Je nach Saison werden in der Eishalle verschiedene Veranstaltungen angeboten, darunter Eislaufkurse und thematische Events.
by | Aug. 23, 2026
Caritas Buchcafe in Rosenheim.
by | Aug. 23, 2026
Jahrhundertelang gehörte die Region, und damit auch Bad Feilnbach, kirchlich zur Pfarrei Au bei Aibling. Politisch erlangte Feilnbach bereits 1849 die Eigenständigkeit. Mit dem Bau der Herz-Jesu-Kirche unter Expositus Alfons Amrain (1922-1959) wurde die seit 1922 bestehende Expositur Lippertskirchen-Wiechs 1959 aus dem Pfarrverband Au entlassen, zur Kuratie und am 1.1.1963 zur selbständigen Pfarrei erhoben.
Die Herz-Jesu-Kirche, die mit ihrer satten Zwiebel auf dem Turm an den Barock vieler Kirchen der Gegend erinnert, ist ein Bau des Münchener Architekten Joseph Rampl aus den Jahren 1956/57.
Wer den Innenraum betritt, wird überrascht sein von seiner großzügigen Weite. Ein Natursteinmosaik mit Steinen aus aller Welt, entworfen vom Münchener Kunstmaler Willibald Bierl und 1971 ausgeführt, bestimmt mit der bemerkenswerten Bildkomposition der Majestas Domini an der Chorrückwand den Raumeindruck. Vom gleichen Künstler stammen auch die wertvollen, großformatigen Glasfenster der Kirche. Als Besonderheit sei auf die Kreuzwegdarstellung des Malers Leo von Welden (1899-1967) verwiesen, der lange in Feilnbach wohnte.
by | Aug. 23, 2026
Die achteckige Brunnenkapelle befindet sich an der Nordseite der Wallfahrtskirche, als selbstständiger Anbau mit steilem Zeltdach. Laut Volksglaube soll die Heilquelle gegen Augenleiden, Epilepsie, bei Erkrankungen von Organen, bei Fußleiden und weiteren Beschwerden helfen.
Während der Pestzeit und des 30-jährigen Krieges genehmigte der Pfarrgemeinderat Högling den Bau einer Kapelle bei zwei staatlichen Linden, auch Weichlinden genannt, die nach Volksglauben Grabstätte dreier wohlhabender und angesehener Männer war. Im Verlauf der Bauarbeiten fanden die Arbeiter einen goldenen Ring. Kurz darauf sprudelte eine ergiebige Quelle aus dem Boden. Auf Anraten des Münchners Kapuziner-Paters Chrysostomus, errichteten die Höglinger eine runde Kapelle nach der Form des Ringes um die Quelle. Der Ruf dieser neuen Gnadenstätte verbreitete sich rasch im bayerischen Oberland und schon bald strömten von vielen Orten Pilger zum „Brünnlein“, um hier zu beten und durch das heilsame Quellwasser Hilfe und Gesundheit zu erlangen.
Noch heute kommen in den Sommermonaten Pilger und Hilfesuchende von fern und nah um das heilende Wasser zu trinken und zu beten. Weihenlinden gehört zu den meistbesuchten Wallfahrtsorten. Besonders in Bayern sind Marienquellen, auch „Frauenbrünnerl“ genannt, sehr geschätzt.