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St. Ulrich und Afra

Die Basilika St. Ulrich und Afra ist eine der letzten großen spätgotischen Kirchenbauten im bayerischen Schwaben. Zur bedeutenden Ausstattung der ehemaligen Benediktinerklosterkirche gehören die drei prachtvollen, meterhohen Barockaltäre, aber auch die Grabkapelle des Bistumsheiligen St. Simpert. In der modernen Unterkirche entdeckt man die barocke Tuma des Bistumsheiligen St. Ulrich. In dieser Unterkirche findet man auch den römischen Sarkophag, in der die Bistumsheilige St. Afra bestattet worden sein soll. Beiderseits des Langhauses der zweitgrößten Kirche Augsburgs liegen fünf Fuggerkapellen, zur Michaelskapelle gehört auch die Fuggerorgel auf der Westempore. Auf den beiden Orgelflügeln sind mehrere Fugger, darunter auch Jakob Fugger „der Reiche“, abgebildet. Die angebaute evangelische St.-Ulrichs-Kirche wurde in den Jahren 1709 und 1710 aufwändig barockisiert. Die Ulrichskirchen sind eine von zwei Augsburger Doppelkirchen und damit ein Denkmal des konfessionellen Zeitalters und des Glaubensstreits.

Geologischer Lehrpfad am Staufenberg

Mit 577 m ist der Staufenberg die höchste Erhebung in seiner mittelschwäbischen Umgebung. In der geologischen Erforschung des Eiszeitalters hat der Staufenberg eine herausragende Bedeutung, weil er die ältesten eiszeitlichen Schotter des Landkreises Augsburg und ganz Schwabens aufweist. Er verdankt seine Gestaltung und Erhaltung nicht Hebungsvorgängen, sondern den geologischen und eiszeitlichen Ausräumungsprozessen im Lauf von 2,5 Mio. Jahren. Die schützende Schotterkappe macht ihn stabil gegenüber der überall wirkenden Erosion, also der Abtragung durch Wasser und Wind.
Sechs Tafeln erklären auf einem abwechslungsreichen Rundweg die Entstehung des Alpenvorlandes, die Geologie und die Landschaft um den Staufenberg.

Geobiologischer Lehrpfad

Auf dem geobiologischen Lehrpfad im Friedberger Mezgerwäldchen vermitteln Informationstafeln einen tieferen Einblick in die Strahlenfühligkeit und geben Aufschlüsse über die heimischen Laub- und Nadelbäume. Geobiologie ist die Wissenschaft vom menschlichen, tierischen und pflanzlichen Leben in natürlichen und künstlich erzeugten Strahlungsfeldern der Erde. Neun Stationen am Geobiologie-Lehrpfad lassen an Bäumen Wuchsmerkmale erkennen, die auf natürliche Störzonen zurückgehen.

Kapelle St. Marien Neuweiler

Erbaut wurde die Kapelle im Ortsteil Neuweiler im Jahr 1895. Im Inneren kann eine barocke Innenausstattung bestaunt werden. Besonders sehenswert sind die hervorragenden gotischen Figuren Pietà (Anfang 16. Jahrhundert) und hl. Laurentius (1500) sowie die Relieffigur der hl. Barbara (1520).

Städtisches Freibad Aichach

Das städtische Freibad Aichach ist dein Outdoorparadies auf 12.000 m². Es ist mit einem Schwimmer- und einem Nichtschwimmerbecken, einer Riesenrutsche sowie einem Babyplanschbecken ausgestattet und im Whirlpool kannst du dich herrlich schön entspannen. Außerhalb des Wassers findest du natürlich eine Liegewiese, einen Spielplatz und ein Beachvolleyballfeld. Deine Kräfte tankst du am besten am Kiosk auf.

Ein kleiner Abstecher in die Altstadt Aichachs ist vor oder nach deinem Freibadbesuch sehr empfehlenswert. Die schöne historische Altstadt hat neben Eisdielen und Cafés viel zu bieten.