by | Aug. 23, 2026
Im Siebenbrunner Biberrevier führt ein schmaler Holzsteg durch den überfluteten Auwald. So kann man auf dem Biber-Lehrpfad die Bauten der Biber trockenen Fußes betrachten. Informationstafeln erklären den Bau und die Funktion eines Biberdamms und einer Biberburg und stellen andere Tierarten vor. Die Umweltstation Augsburg bietet Führungen auf dem Biber-Lehrpfad an. Schulen können sich eine Kiste mit „Biber-Materialien“ und Unterrichtsvorschlägen ausleihen.
by | Aug. 23, 2026
Das an der Lechhauser Straße gelegene Freibad geht zurück auf ein Flussbad aus den dreißiger Jahren. Der Lech und der Proviantbach befinden sich in unmittelbarer Nähe. Seit 1988 ist der Eintritt in Lechhausen frei! Neben einem unbeheizten Schwimmbecken gibt es einen Kiosk und ein etwa 100 Quadratmeter großes Baby-Plantschbecken.
by | Aug. 23, 2026
Einst Teil der Aichacher Stadtmauer beherbergt das Untere Tor heute eine Ausstellung zur Archäologie des Stadtgebietes. Im Fokus stehen die Grabungen auf der Stammburg der Wittelsbacher in Oberwittelsbach und den Kulturen, deren Spuren hier ebenfalls entdeckt wurden.
by | Aug. 23, 2026
Mit einer Weberei, Spinnereimaschinen und einem Laufsteg für Modegeschichte sowie mit seinen Sonderausstellungen zeigt das Staatliche Textil- und Industriemuseum Augsburg (tim) im Textilviertel, dass Augsburg bis Mitte des 20. Jahrhunderts ein europaweit bedeutender Standort der Textilindustrie war. Das Museum wurde im Kopfbau der ehemaligen Augsburger Kammgarnspinnerei (AKS) untergebracht. Das Fabrikschloss war eine der ersten Textilfabriken Bayerns. Ein Modell in der Ausstellung zeigt den ersten großen Industriebau Bayerns: Mit diesem Werk der Mechanischen Baumwoll-Spinnerei und Weberei am Proviantbach begann in Augsburg das Zeitalter der Turbinen und damit die Blüte der Textilfabriken.
by | Aug. 23, 2026
__Über den Lernort Buttenwiesen:__
Ehemalige Synagoge, jüdischer Friedhof und Ritualbad (Mikwe) in direkter Nachbarschaft zu Kirche und christlichem Friedhof: Mit dieser Konstellation ist das „jüdische Ensemble“ im Herzen von Buttenwiesen weithin einzigartig. Wir laden Sie ein, bei Veranstaltungen, Führungen und Ausstellungen die Spuren von 370 Jahren jüdischen Lebens in Buttenwiesen zu entdecken.
Erbaut wurde die __Synagoge__ 1856/57. Beim Novemberprogrom 1938 wurden die Inneneinrichtung der Synagoge und die Ritualien vollständig zerstört.1950/51 erfolgte der Umbau zur Volksschule, dabei wurden die Außenfassade und Inneneinrichtung komplett umgestaltet. Durch Markierungen im Außenputz werden seit 1988 die Türen und Fenster der ehemaligen Synagoge wieder angedeutet.
Unmittelbar hinter der ehemaligen Synagoge liegt der __jüdische Friedhof__ (1632 angelegt) mit insgesamt 286 Grabsteinen aus dem 19. und 20. Jahrhundert.
Auch das 2019 restaurierte jüdische __Ritualbad (genannt Mikwe)__ erinnert an die jüdische Vergangenheit des Ortes. Öffnungszeiten des begehbaren Denkmals Mikwe Buttenwiesen jeweils am letzten Sonntag des Monats von 14.00 bis 17 Uhr.
Anmeldungen von Gruppenführungen außerhalb der Öffnungszeiten: Tel. 08274 / 9999 – 15
__Digitale Dauerausstellungen:__ – (Jüdisches Erbe durch die VR-Brille)
„Jüdisches Leben in Buttenwiesen 16. Jahrhundert bis 1942“
„Verdrängung und Erinnerung. Jüdisches Erbe in Buttenwiesen 1945-2019“
So heißen die digitalen Dauerausstellungen, die einen neuen Blick auf die Geschichte ermöglichen.
Digitale Dauerausstellungen
Kostenlose Audioguides für Kinder und Erwachsene gibt es unter www.lernort-buttenwiesen.de/audio.