by | Aug. 24, 2026
Chor und Turm entstanden in der Spätgotik (um 1400). Das neugotische Langhaus wurde 1911/12 auf z. T. älterer Grundlage erbaut und 1913 geweiht.
An der südlichen Chorseite der im Mittelalter vielbesuchten Wallfahrtsstätte ist ein um 1430 entstandenes Fresko mit der Darstellung des Marientodes erhalten. Kunstgeschichtlich bedeutende Glasgemälde (um 1410/20) zeigen die Fenster, das rechte mit Darstellungen aus der Kindheitsgeschichte Jesu und das linke mit Szenen aus der Leidensgeschichte. Das prächtige, sechs Meter hohe Sakramentshaus und der zweitürige, steinerne Wandschrank daneben – einst für den Reliquienschatz – sind spätgotische Schöpfungen (um 1470) Eichstätter Steinmetze, die auch an der Kapitelsakristei und am Mortuarium des Domes mitarbeiteten. Mit zu den besten Holzplastiken im Gebiet des früheren Hochstifts Eichstätt gehören die Figuren des Hochaltars, vor allem die prachtvolle Madonna. Die fast lebensgroßen Figuren von Maria, Sixtus. Willibald, Walburga und Laurentius im neugotischen Altarschrein entstanden um 1520 und stehen an der Schwelle zwischen Spätgotik und Renaissance. Vom selben Meister stammen die Skulpturen der Altarbekrönung, der auferstandene Christus zwischen Petrus und Maria Magdalena. An den Wänden des Chorraums finden sich mehrere Grabdenkmäler, insbesondere der Grabstein des Weihbischofs Jakob Raschauer (+ 1491) links vom Altar und das Epitaph des Stadtpropstes Thomas Schneck (+ 1594) an der rechten Chorseite, das ursprünglich in der ehemaligen Liebfrauenpfarrkirche in Eichstätt stand. Links vom Chorbogen ist ein spätgotischer Taufstein (um 1470), rechts eine Madonna mit Jesuskind (um 1460 – 1470) zu sehen.
by | Aug. 24, 2026
Das beheizte Freibad Gaimersheim mit seinen großzügigen Außenanlagen und schattigen Liegeplätzen ist während der Sommersaison von Mai bis September geöffnet.
Als Attraktionen sind eine 16 m Breitwasserrutsche, ein 5 m Sprungturm, ein Wasserspielplatz mit interaktiven Spielgeräten, wie Sprühkanonen, Kletterwand, vorhanden. Liegeplätze können die Besucher auf der 6000 qm großen Wiese mit altem Baumbestand sowie auf dem Sonnen- und Liegedeck nutzen. Im Erlebnisbecken gibt es Sprudelliegen und Massagedüsen.
Für die Kleinen wurde ein Planschbecken mit Spielgeräten und einem höhenverstellbaren Sonnensegel eingerichtet. Das beliebte Freibad wird auch von vielen Stammgästen aus der näheren Umgebung von Gaimersheim besucht.“
by | Aug. 24, 2026
Das ehemalige Benediktinerinnenkloster wurde um 870 gegründet. In dieser Zeit wurde auch eine erste kleine Kirche erbaut.
893 wurden Teile der Gebeine der heiligen Walburga an das Kloster übereignet und Monheim wurde zu einem vielbesuchten Wallfahrtsort.
Daher wurde der Neubau einer größeren Kirche notwendig, welche 1061 der Hl. Walburga geweiht wurde.
Der heutige Kirchenbau stammt aus der Zeit um 1500 unter Verwendung des ehem. Turmunterbaus.
1530 wurde das Kloster aufgehoben und die Kirche als Stadtpfarrkirche verwendet.
Vom Kloster ist heute nur noch der westliche Kreuzgangflügel erhalten.
Der Baustil der Kirche trägt spätgotische Spuren, die Innenausstattung ist jedoch barocken Stils.
Die Walburgakapelle in der Kirche ist unter einem spätgotischen Netzrippengewölbe aus dem 16. Jahrhundert zu bewundern.
Der Altar der Kapelle birgt einen kostbaren Schatz: Die 65 cm hohe Statuette der Heiligen Walburga, die gegen 1700 vom Augsburger Goldschmied Michael Hueter aus Silberblech getrieben wurde.
Davor ein weiteres Reliquiar mit einer damals von Eichstätt nach Monheim überführten Walburgisreliquie.
by | Aug. 24, 2026
Das gotische Untergeschoß des Turmes mit Kreuzgratgewölbe enthält den Chor, in dem der Hauptaltar – entstanden Ende des 17. Jahrhunderts – steht; eine Holzfigur des Kirchenpatrons Johannes des Täufers schmückt die Altarnische, ihm zur Seite seine Eltern Elisabeth und Zacharias.
Hinter dem Hochaltar befindet sich eine spätgotische Sakramentsnische aus Solnhofer Stein.
Ebenfalls aus diesem Stein ist das zusammengesetzte Epitaph an der rechten Chorwand; der obere Teil mit der Halbfigur eines Geistlichen wurde um 1500 gefertigt, die Schriftplatte darunter 1672.
Beide Seitenaltäre entstanden um 1770.
Das Altarblatt des rechten Seitenaltars zeigt die Kreuzabnahme – gemalt 1791 von Joseph Franz Schuster -, davor stehen Holzstatuen der Bistumsheiligen Willibald und Walburga (um 1780).
Das Gemälde des linken Seitenaltars stellt den hl. Antonius von Padua dar, davor die Figur der Bauernheiligen Wendelin (mit Ochse) und Leonhard (mit Pferd).
Links neben der reich stuckierten Kanzel, die 1722 wohl von Jakob Eck aus Eichstätt geschaffen wurde, steht in einer Wandnische die Spindeltalmadonna.
Sie ist eine hervorragende Schöpfung aus der Zeit um 1340 und wohl dem Kreis um Schwäbisch-Gmünd und Rottweil zuzurechnen.
Die Marienfigur war 1931 aus 3 m Tiefe unter dem Sakristeiboden der Spindeltalruine ausgegraben worden, nachdem ein Wünschelrutengänger diese Stelle für fündig erklärt hatte.
Nach sechsjährigem Prozeß mit der privaten Eigentümerin des Ruinengrundstücks gelang es schließlich der Kirchenverwaltung Ensfeld, sich das Eigentum an der Skulptur zu sichern.
by | Aug. 24, 2026
**Gewässer – Altmühl:**
Zauner Wasser, AVE Kipfenberger Wasser, König Wasser bis zur Brücke Grösdorf
**Besatz:**
Karpfen, Aal, Schleie, Barbe, Hecht, Zander, Weißfisch, Rutte, Forelle, Aitel
**Festgesetzte Schonzeiten sind unbedingt einzuhalten. Bei Nichtbeachtung wird die Tageskarte eingezogen und mit einer Anzeige geahndet.**
**Ausgabestellen:**
Markt Kipfenberg – Tourist-Information
Marktplatz 2, 85110 Kipfenberg
Tel. 08465 / 941040
OMV Tankstelle Eichstätt
Weißenburger Str. 24, 85072 Eichstätt
(geöffnet 7 Tage die Woche von 6 – 24 Uhr )