by | Aug. 24, 2026
Kontrastreiche Verbindung von alter Bausubstanz und neuen Elementen. Die frühere Domdekanei beherbert heute die Caritasverwaltung und Wohnräume.
Die ehemalige Domdekanei ist ein Barockbau am Residenzplatz, der in den Jahren 1730-1740 auf den Mauerresten eines mittelalterlichen, im dreißigjährigen Krieg abgebrannten Gebäudes von Gabriel de Gabrieli errichtet wurde.
Mit seiner Renovierung sollte er einer neuen, den heutigen Anforderungen entsprechenden Nutzung zugeführt werden. Das Vordergebäude erhielt eine neue Raumaufteilung für Verwaltungsfunktionen und den Probensaal des Domchors. Das Rückgebäude wurde zu einem Teil als Wohnung umgebaut.
Die Erfahrungen bei vergleichbaren Bauaufgaben führten zu dem Konzept, die erhaltenen barocken Bauteile zu renovieren und die neueinzubauenden, wie Treppen, Türen, Trennwände in der Architektursprache unserer Zeit zu formulieren.
by | Aug. 24, 2026
Die Planung zur neuen Kirche erhielt der Architekt Friedrich Niedermayer, der in den Jahren zwischen 1886 und 1890 die Kirche im neuromanischen Stil errichtete.
Der Bau steht in der Tradition der dreischiffigen Pfeilerbasilika des süddeutschen Raumes ab dem 12. Jahrhundert; entsprechend wird die westliche Giebelseite durch ein großes Radfenster sowie ein romanisches Gewändeportal mit Tympanon akzentuiert. Bei den Längsfronten alternieren Lisenen mit kleinen Rundbogenfenster, als Abschluss unterhalb der Traufe dient ein schmuckvolles Rundbogenfries.
Der ebenfalls auf mittelalterliche Vorbilder zurückgreifende viergeschossige Campanile mit bekrönendem Pyramidendach zeigt im Schallgeschoß romanische Zwillingsfenster. Im Inneren wird man unwillkürlich an die erhabene Sakralbaukunst einer längst vergessenen Epoche erinnert. Die kleinen Fenster, deren Verglasung leider verändert wurden, beleuchten einen Innenraum, dessen Hochaltarretabel aus dem Dom von Eichstätt stammt. Die 1988/99 wieder freigelegte Ausmalung im Nazarenerstil ist ebenso wie die originale Ausstattung ein Werk des Künstlers Johannes Lang.
by | Aug. 24, 2026
# Preise (Mietobjekte)
Anzahl
– Einer-Kajak
5,00
– Zweier-Kajak
3,00
– Zweier-Kanadier
3,00
– Dreier-Kanadier
10,00
– Vierer-Kanadier
15,00
# Preise (Personen)
pro Person/Tag
– Erwachsener
18,00
– Jugendliche bis 18 Jahre
15,00
– Kinder bis 10 Jahre
10,00
# Preise (Sonstiges)
Ermäßigungen
Gruppen ab 15 Personen 10%, Sonderpreise für Schulklassen, Vereine und Betriebe, ab 3 Tagen Ermäßigung nach Vereinbarung
Transport / Rücktransport
Walting 33,00 € Gungolding 45,00 € Kipfenberg 55,00 € Dollnstein 45,00 € Pappenheim 65,00 € Treuchtlingen 70,00 € Beilngries 70,00 € Töging 90,00 € je weiteres Boot bei Gruppen (pro Anhänger 6 Boote) 5,00 €
Sonstiges
Kanadier mit Rückenlehnen, Radstellplatz, Radtransport, Hunde erlaubt, Toilette und Umkleide,
# Service
– auch für Gruppen ab 10 Personen geeignet
– Kostenloser Rücktransport für 1 Person
# Zusätzlich verfügbare Ausrüstung
– Schwimmwesten
– wasserdichte Tonnen
– Boxen
– Schalensitze
– Flusskarte
– Schlösser
– Schwämme
– Seil
– Schöpfkellen
# Sonstiges
– Parkmöglichkeiten vor Ort
– Hunde erlaubt
– Mitarbeiter mit Erste-Hilfe-Ausbildung vor Ort
– Toilette/Umkleide vorhanden
– Kartenzahlung möglich
by | Aug. 24, 2026
Die Faszination des Fliegens ist ebenso grenzenlos wie die Freude und die Romantik, die damit verbunden sind. Es ist ein schönes Gefühl, Technik zu beherrschen. Ein bisschen Abenteuer ist auch dabei. Und ganz viel Genuss!
**Einfach fliegen. Eines der schönsten Hobbys der Welt.**
Auf dem Flugplatz nahe dem Treuchtlinger Ortsteil Bubenheim ist der Luftsportverein Treuchtlingen-Pappenheim e.V. seit weit über 50 Jahren verwurzelt. Dort ist in den Monaten April bis Oktober regelmäßig bei passendem Wetter an den Wochenende und an Feiertagen Flugbetrieb. In den Pfingstferien und in den Sommerfreien wird oftmals auch unter der Woche geflogen.
Schon alleine das Zuschauen bei den Starts und Landungen von der Besucherterrasse aus ist interessant. Noch viel schöner aber ist es, selbst zu fliegen. Einfach mal abheben – ganz nach dem Vereinsslogan: We get you up!
Der Naturpark Altmühltal ist aus der Vogelperspektive ebenso ein Erlebnis wie das Fränkische Seenland.
Der Verein betreibt Segel-, Motor- und Ultraleichtflug und nimmt dabei gerne Gäste mit. Am Flugplatz Bubenheim sind aber auch ein Gyrocopter und Trikes stationiert.
Und wer selbst das Fliegen lernen will, ist beim Luftsportverein Treuchtlingen-Pappenheim ebenfalls an der richtigen Adresse. Erfahrene Fluglehrer stehen bereit, um im Segel- und im Ultraleichtflug auszubilden. Lernen kann und darf es jeder ab dem Alter von 14 Jahren (Segelflug) beziehungsweise 16 Jahren (Ultraleichtflug).
Am besten am unmittelbar an der Altmühl gelegenen Flugplatz Bubenheim vorbeischauen– und dann einfach mal abheben!
by | Aug. 24, 2026
**Baugeschichte**
Das Langhaus der Kirche wurde 1700/1701 unter Einbeziehung der romanischen Südmauer gebaut. Der Turm ist im Untergeschoss und im ersten Obergeschoss romanisch (11./12. Jahrhundert); das zweite quadratische Obergeschoss und das achteckige Geschoss darüber gehören der gotischen oder nachgotischen Zeit an, während das zweite Oktogongeschoss wohl in der Barockzeit entstand. Das Halbgeschoss mit der Turmuhr sowie Kuppel mit Laterne erhielt der Turm 1899. Das Langhaus erweiterte man 1945/46 um zwei Fensterachsen und den Chor nach Westen.
**Beschreibung**
Die Kirche von Wellheim, das von 1683 – 1803 zum weltlichen Herrschaftsbereich des Fürstbischof von Eichstätt gehörte, während es kirchlich dem Bischof von Augsburg unterstand und noch untersteht, hat als Besonderheit zahlreiche Epitaphien vorzuweisen. An der südlichen Außenwand der Kirche findet sich z.B. als zweite Platte von Westen her eine klassizistische Kalksteintafel zum Andenken an Maria Margareta von Erolzheim, „gewesene Hauptmännin des Marktgräflich-Ansbachischen Dragoner-Regiments“, die als Verwandte des Pfarrers von Erolzheim – ihm ist die vierte Steintafel gewidmet – in Wellheim ihren Lebensabend verbrachte. Interessant ist auch das klassizistische Epitaph in Bleiguß (sechste Platte) für den Pflegsverwalter Schäfer. Das schönste Epitaph ist allerdings im Kircheninnern an der linken Langhauswand angebracht: Die Gedächtnisplatte für den Grafen Konrad von Helfenstein, 1458 – 1473 Inhaber der Herrschaft Wellheim, und seine Gemahlin; das Kalksteinrelief stellt in der Mitte die Ölbergszene und zu beiden Seiten die Gatten mit ihren Wappen dar. Der Hochaltar, Seitenaltäre, Kanzel und Taufstein entstanden um 1700, ebenso die Holzfiguren des hl. Sebastian (rechte Langhauswand vorne) und der hl. Walburga (linke Langhauswand hinten), die vielleicht von Christian Handschuher stammt.