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Angeln in Treuchtlingen

**Gewässer**
Gaststrecke von Straßenbrücke Wettelsheim – Bubenheim bis Solnhofen Holzsteg Höhe Badstraße. Gesperrte Teilstücke sind zu beachten!

**Besatz**
Karpfen, Zander, Schleie, Aal, Aalrutte, Hecht, Barsch, Waller, Weißfische

**Fangbeschränkung**

– Tageskarte: 2 Karpfen oder 2 Schleien, zusätzlich
1 Hecht oder Zander
5 Aale
Waller sind unbegrenzt und dem Gewässer zu entnehmen!

– Wochenkarte: täglich
2 Karpfen oder 2 Schleien, zusätzlich
1 Hecht oder Zander
5 Aale
Waller sind unbegrenzt und dem Gewässer zu entnehmen!

**Voraussetzung:** Vorlage eines gültigen Fischereischeines

**Ausgabe Angelkarten:** Nur online über [www.Hejfish.com](http://www.Hejfish.com) (siehe untenstehenden Link)

**Weitere Infos:** [www.kfv-wug.de](http://www.kfv-wug.de)

Ehemaliger Domherrnhof Speth

Zu Beginn des 17. Jahrhunderts war der Hof im Besitz des Domherm Friedrich von Brand (gestorben 1622).

Um 1670 erwarb der Domkapitular und spätere Domdekan Johann Heinrich Speth von Zwiefalten den Hof und ließ ihn wohl durch Jakob Engel in der heutigen Form errichten.

Das Familienwappen der Speth im Scheitel des Hoftores, am Fuß des Erkers und am Eingangsportal weist auf den Erbauer hin, die Jahreszahl 1675 am Portalgewände auf das Baujahr.

Das Wohnhaus wurde als dreigeschossiger Giebelbau mit einem durch ein Helmdach gekrönten Eckerker im ersten Obergeschoss ausgeführt.

Von dem mittelalterlichen befestigten Vorgängerbau blieb der wuchtige rechteckige Wohn- und Wehrturm bestehen, der einzige dieser Art, der sich in Eichstätt erhalten hat.

1690 wurde der Saal im vorletzten Turmgeschoss wohl durch Franz Vasallo prächtig stuckiert, er diente vermutlich als Sommerzimmer mit herrlichem Blick über die Stadt.

Im 18. Jahrhundert war Bewohner des Hofes u. a. Johann Wilhelm von Hompesch, der spätere bayerische Finanzminister.

Nach der Säkularisation war der Hof zunächst in Privatbesitz, diente dann ab 1815 als Sitz des Stadt- und Landgerichts und kam schließlich nach Verlegung des Gerichts in das Residenzgebäude endgültig in Privathand.

1859 wurde die Gastwirtschaft Krone eröffnet, seit 1876 ist die Familie Emslander (Brauerei Hofmühl) Eigentümer.

Apothekenmuseum Weißenburg

Die Einhorn-Apotheke kann auf eine fast 400-jährige Tradition zurückblicken.

Während im Erdgeschoss des spätbarocken Gebäudes heute die moderne Apotheke betrieben wird, kann man im früheren Arzneikeller die Apothekeneinrichtung aus der Zeit des berühmten Apothekers und Limesforschers Wilhelm Kohl (1848–1898) besichtigen.

Neben der Offizin ist das Laboratorium mit sämtlichen Arbeitsgeräten erhalten.

In der „Historischen Kräuterkammer“ strömt aus Schubladen der Geruch von getrockneten Heilkräutern.

Trockenschrank, Häckselmaschine, Mörser zeigen die Verarbeitung der Heilpflanzen.

Auch das berühmte Einhornpulver, das angeblich gegen jede Krankheit half, ist zu sehen.

Von beachtlichem Wert sind Rezeptbündel mit Arzneiverordnungen von 1890- 1895, die in einem Fehlboden unter dem Dach des Hauses gefunden wurden.

Wallfahrtskirche „Maria End“ Altendorf

Der Gnadenaltar auf der linken Seite stellt den Tod Mariens in Gegenwart der Apostel dar („Mariä End“).

Die Gruppe ist ein Werk der in der ersten Hälfte des 15. Jh. im Gebiet des Hochstifts Eichstätt nachweisbaren, spätgotischen Terrakottawerkstätte, deren beste Werke dem sog. „weichen Stil“ angehören.

Weitere Zeugnisse der Marienverehrung sind eine spätgotische Madonna (um 1480) auf dem barocken Hochaltar, eine sehr bewegte Barockstatue der schmerzhaften Mutter (um 1700) aus der Schule des Eichstätter Bildhauers Christian Handschuher an der linken Langhauswand und das barocke Deckengemälde (um 1710) des Münchner Malers Melchior Michael Steidl, das die Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel zeigt.

Eine Besonderheit der Kirche sind zwei Epitaphien rechts und links vom Hochaltar für den Reichserbmarschall Karl Philipp Gustav Graf von Pappenheim (t 1692) und seine Gemahlin (t 1716); beide wählten nicht einen Ort in ihrer Grafschaft Pappen heim, sondern Altendorf im Gebiet des Hochstifts Eichstätt zu ihrer Begräbnisstätte, weil sie hier häufig den Gottesdienst besucht hatten.

Die seit 1651 regierende, wieder katholisch gewordene Linie der Grafen von Pappenheim war nämlich in ihrer eigenen evangelischen Grafschaft in der Religionsausübung beschränkt, da nach den Bestimmungen des Westfälischen Friedens ein Konfessionswechsel des Landesherrn nach 1624 keinen Einfluß mehr auf das Bekenntnis im Lande hatte.

Kaiserbeckhaus

Seine auffällig reiche Giebelgliederung mitsamt den sogenannten Blendarkaden lässt auf einen wohlsituierten Bauherren schließen – so zeigt das Kaiserbeckhaus noch heute, wie in früherer Zeit reiche Bürger in Beilngries auch mit ihren Häusern Selbstbewusstsein zeigten.

^Baudenkmal D-1-76-114-23