by | Aug. 24, 2026
Das umfassend modernisierte Stadtbad ist ein kleines aber feines Hallenbad, welches außerhalb der schulischen Nutzung im Winterhalbjahr auch für Besucher geöffnet ist.
Weitere Informationen unter :
www.donauwoerth.de/leben-in-donauwoerth/sport-und-freizeit/baeder/sam-stadtbad-am-mangoldfelsen
by | Aug. 24, 2026
Das Ingolstädter Bernstein-Collier aus der Bronzezeit, einer der bedeutendsten Bernsteinfunde Alteuropas, ein Miniaturmodell aus dem Jahr 1571, das seine Betrachter noch heute in die Stadt des Spätmittelalters zurück versetzt und der Schimmel des Schwedenkönigs Gustav Adolf, die berühmte Siegtrophäe der Ingolstädter aus dem 30-jährigen Krieg, sind nur einige der zahlreichen hochrangigen Exponate, die im Stadtmuseum zu sehen sind.
Das Stadtmuseum befindet sich im Kavalier Hepp, einem weitläufigen Festungsbau von 1838/43. Schon das Gebäude ist Dokument der Geschichte der Stadt, es ist Teil der 1828 grundgelegten bayerischen Landesfestung. Alle stadtgeschichtlich relevanten Institutionen (Stadtarchiv, Wissenschaftliche Bibliothek und Stadtmuseum) sind hier untergebracht.
by | Aug. 24, 2026
Auf dem Bergsporn von Hirschberg entsteht ab dem **11. Jahrhundert** die mittelalterliche Burg der Grafen von Hirschberg mit 200 m Länge und 50 m Breite als die größte Burganlage im Altmühlgebiet. 1305 stirbt der letzte Graf von Hirschberg, Gebhard VII., kinderlos und vermacht die Burg testamentarisch dem Bischof von Eichstätt.
Die Bischöfe sind Burgherren und oft auch Bauherren zugleich. Burg Hirschberg ist eine eigene Hofhaltung mit verschiedenen Ämtern: Kastellan, Pfleger, Kastner, Richter… Auf engem Raum entfaltet sich ein adeliges Machtzentrum mit hohem Selbstbewusstsein.
Im heutigen Erscheinungsbild von Schloss Hirschberg haben sich viele Spuren der alten Burganlage erhalten: Schlossmauer, Grafenbau, Bergfried, Burgkapelle. **1636** brennt die Burg durch Blitzschlag zum großen Teil aus. Im 18. Jahrhundert entsteht aus den Gebäuden und Ruinen der Burg Hirschberg eine Schlossanlage mit drei Flügeln. Ein Rokokoschloss auf dem Berg: ein „Kabinettstück“ der Schlossarchitektur. Die Baumeister tragen klingende Namen: Jacopo Angelini, Gabriel Gabrieli, Maurizio Pedetti. Alle stehen sie in den Diensten der Fürstbischöfe von Eichstätt und gestalten ein Schloss für die Sommerfrische: Wohnraum und Repräsentationsort, Ausgangspunkt für die fürstliche Jagd, Raum für höfische Feste. Johann Jakob Berg, „Hofbildhauer und Stockhaderer“, dekoriert die Fassaden und die Räume des Schlosses mit phantasievollem Stuck. Johann Michael Franz, Hofmaler, signiert die Malereien al fresco oder auf Leinwand, an der Decke und an den Wänden. 1803/6 fällt das Schloss bei der Säkularisation an den Großherzog von Toskana. In den kommenden Jahrzehnten wechselt es noch mehrmals den Besitzer. 1860 kauft Bischof Georg von Öttl das Schloss vom Königreich Bayern zurück. Hier verbringen die Alumnen und Seminaristen des Bischöflichen Seminars Eichstätt ihre Ferien.
**1925** wird Schloss Hirschberg das Exerzitienhaus der Diözese Eichstätt. 1967/69 entsteht am Südhang nach Plänen von Alexander Frhr. von Branca die Marienkapelle: eine Kirchenburg von außen, innen ein Raum der Geborgenheit. Gegen Ende des 20. Jahrhunderts zeigt sich, dass Schloss Hirschberg für die Erfordernisse der Gegenwart umgestaltet werden muss. Diözesanbaumeister Karljosef Schattner fügt der gewachsenen Bausubstanz in den Jahren 1988-1992 einen neuen Trakt mit Cafeteria, Speisesaal, Küche und Lagerräumen hinzu. Die Gästezimmer erhalten ein modernes, einheitliches Gesicht. Der respektvolle Umgang mit dem Vorhandenen lässt das Gefüge zwischen Alt und Neu so stimmig erscheinen.
**Heute** wird das Haus als Tagungs- und Bildungshaus der Diözese Eichstätt genutzt. Die historischen Räume bieten einen glanzvollen Rahmen für Tagungen, Seminare und Fortbildungen verschiedenster Veranstalter aus Kirche, öffentlicher Hand und Wirtschaft.
Baudenkmal D-1-76-114-109
by | Aug. 24, 2026
Ältester Teil des Gotteshauses ist der Turm, dessen Untergeschosse dem späten 13. Jh. angehören, während die Obergeschosse Ende des 17. Jh. entstanden. Das 1624 eingeweihte Langhaus ersetzte einen Vorgängerbau, von dem berichtet wurde, er habe eine ungewöhnliche Form gehabt, weil er der Überlieferung nach ursprünglich ein römischer Tempel gewesen sei.
Neben der Friedhofsbefestigung haben sich aus dem Mittelalter zwei Kostbarkeiten erhalten: der wuchtige frühgotische Taufstein im Anbau beim Kircheneingang und die schöne Madonna aus der Frühzeit des 14. Jh. am linken Seitenaltar. Von ihr erzählt die Ortsüberlieferung, der Einstich an ihrer Wange stamme vom Degen eines schwedischen Soldaten, der wütend auf sie einhieb, als ihm der Raub der Figur mißlang.
Das Kircheninnere ist im übrigen geprägt von der Zeit des Barocks und Rokokos: 1691 wurde die Kirche von Jakob Engel umgestaltet. Eichstätter Künstler schufen 1735 Stukkaturen und Fresken, Franz Horneis den gefälligen Frührokokostuck und Joseph Dietrich die Gemälde an Decke und Emporenbrüstung. Barock sind auch der Hochaltar (um 1700) mit einer schönen, dem Kreis des Eichstätter Bildschnitzers Christian Handschuher zuzurechnenden Holzskulptur der Krönung Mariens, die Kanzel (um 1700). die Seitenaltäre (um 1650). die prachtvolle Rosenkranzmadonna am Chorbogen (um 1650) und das bewegte, wohl von Christian Handschuher stammende Kruzifix an der linken Langhauswand (um 1680).
[Hier geht`s zur Pfarrei Möckenlohe](https://moeckenlohe.bistum-eichstaett.de/startseite/)
by | Aug. 24, 2026
Der Minigolfplatz direkt am Kurpark gelegt, verfügt über 18 Bahnen.
Genießen Sie in der Minigolfstub’n die Sonnenstrahlen auf der Sonnenterrasse bei leckeren Kaffee- und Kuchenspezialitäten oder deftigen Brotzeiten.