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Flurerturm

Dieser Turm (15./16. Jh.) an der Südostecke der Stadtmauer war die Wohnung des Fluraufsehers (altertümlich: der „Flurhay“, der „Flurer“), der die wichtige Aufgabe innehatte, Feldfrevel, Weideverstöße und Holzdiebstahl im Stadtwald zu ahnden. Übrigens ist der Fachwerkaufbau jünger als der restliche Turm, er stammt aus dem 19. Jahrhundert.

Baudenkmal D-1-76-114-1

Zu Gast im Jura-Bauernhof-Museum

Der Kipferlerhof in Hofstetten bietet die Gelegenheit, die typischen Jurahäuser von Grund auf kennenzulernen. Die Bauweise ist geprägt von Material, das in nächster Nähe gewonnen werden konnte: Die massiven Hauswände sind sind aus Kalkbruchsteinen gemauert. Der Löschkalk für Mörtel, Wandputz und Wandfarbe wurde aus heimischen Kalksteinen gebrannt, die Balken für Decken und Dachstuhl kamen aus den umliegenden Wäldern. Und selbst das Dach ist mit Kalkplatten aus den nahen Steinbrüchen gedeckt.

Der Kipferlerhof wird 1551 zum ersten Mal erwähnt und wurde noch bis 1984 bewirtschaftet. Rußkuchl, Heuboden oder Rossknechtskammer – original eingerichtet findet man hier die Räume, die früher zu einem Jura-Bauernhof gehörten. Auch der Bauerngarten ist noch originalgetreu gestaltet. In der Saison bringt ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm außerdem Leben in das Museum. Von Getreide dreschen bis Brot backen erleben Neugierige dabei den bäuerlichen Alltag hautnah.

Mehr Informationen über das Museum finden Sie unter dem Link unten auf dieser Seite

Pfarrkirche St.Willibald

Die Kirche in ihrer gegenwärtigen Größe und Gestalt steht seit 1607. Im Herbst 1606 war die ohnehin schon baufällige alte Kirche durch heftige Stürme in einen so bußwürdigen Zustand versetzt worden, dass ihr Abbruch und Wiederaufbau zur gebieterischen Notwendigkeit wurde. Die Dächer von Turm und Langhaus waren gänzlich ruiniert; der Turm zeigte so schwere Schäden, dass man den Einsturz befürchten musste. Im Jahre 1607 wurde die Kirche in ihrer gegenwärtiger Größe erbaut, im Jahre 1608 wurde die Inneneinrichtung fertig gestellt. Dies sehen wir an der Jahreszahl an der Kanzel die von einem Mannheimer Schreiner gefertigt wurde. Eine große Renovierung der Kirche, innen und außen, wurde in den 70er Jahren (1977) durchgeführt.

Im Jahre 2000 wurde eine neue Orgel durch die Orgelmanufaktur Lutz aus Feuchtwangen unter Verwendung des alten Prospekts der alten Steinmeier Orgel eingebaut. Eine kleinere Renovierung war im Jahre 2007 zur 400 Jahr Feier der St. Willibaldskirche durchgeführt. An der Kirche wurden außen am Putz schadhafte Stellen ausgebessert und frisch gestrichen. Innen wurde alles gereinigt und alle Wandflächen neu gestrichen.

Kath. Kirche St. Nikolaus Hofstetten

## Geschichtsträchtiger Rundweg mit einmaligen Ausblicken

Wir starten unsere Tour am idyllisch-gelegenen [Deutsch-Orden-Schloss](https://www.ferienland-donauries.de/sehenswertes/deutsch-orden-schloss_reimling-9079/) in Reimlingen. Feld- und Graswege führen uns von hier zum geschichtsträchtigen [Albuch](https://www.ferienland-donauries.de/sehenswertes/schlacht_am_albuch-18240/) mit seiner Steinpyramide, die uns an die denkwürdige Schlacht bei Nördlingen im Dreißigjährigen Krieg erinnert. Von hier genießen wir einen herrlichen Blick ins Ost- und Südries.

## – Fortsetzung Wegbeschreibung –

An Hürnheim vorbei erreichen wir die beeindruckende [Ruine Niederhaus](https://www.ferienland-donauries.de/sehenswertes/ruine_niederhaus-20401/) und weiter über die Heide gelangen wir schließlich ins Tal des Forellenbachs. Hier bieten sich zwei Abstecher an: hinauf zur [Ruine Hochhaus](https://www.ferienland-donauries.de/sehenswertes/ruine_hochhaus-9006/) bzw. zum [ehem. Kartäuserkloster](https://www.ferienland-donauries.de/sehenswertes/klosterruine_mit_evang_kirche-7752/) nach Christgarten. Dem Hauptweg folgend, verlassen wir das Tal des Forellenbachs und wandern ein Stück über freie Flur und durch den Wald. Nach Erreichen des Waldrands eröffnet sich ein herrlicher Blick auf den Ort Ederheim, welchen wir jedoch nur streifen. Weiter geht es ein Stück steil hinauf über Heiden und durch Hecken, wo wir den [Schäferweg](https://www.ferienland-donauries.de/wege/schaeferweg-683/) erreichen. Diesem folgen wir bis zum Reimlinger Wäldchen, durch das wir bis zum Ausgangspunkt zurückwandern.

Kath. Filialkirche St. Michael in Leising

Sie besteht aus einem Langhaus mit flacher Holzdecke und eingezogenem, kreuzgratgewölbten Chor mit aufgesetztem kleinen Turm, der eine Zwiebelhaube trägt.

Der hochbarocke, zweisäulige Hauptaltar weist ein Altarblatt und ein rundes Oberbild auf. Darin ist bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts eine Wallfahrt zu den Vierzehn Nothelfern bezeugt.

Das Geläute besteht aus einer Glocke des 15. und einer des 18. Jahrhunderts.

Baudenkmal D-1-76-114-144