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Angeln rund um Neuburg an der Donau

**Bauerwasser | Burgheimer Straße | 86643 Rennertshofen**

3,6 km Donau unterhalb der Staustufe Bertoldsheim, Gemeinde Rennertshofen, Kreis Neuburg-Schrobenhausen

**Hatzenhofener Altwasser und Kleine Paar | Burgheimer Straße | 86643 Rennertshofen**

ca. 4 km; Teilstück vom Silbermann-Altwasser

**Koppelstrecke | Monheimer Straße | 86633 Neuburg an der Donau**
15 km Donau zwischen Stepperg, Neuburg an der Donau und Bergheim.

**Engelwasser| Neuburger Straße | 86673 Bergheim**

Strecke von Joshofen bis Bergheim; Länge der Pachtstrecke ca. 3,2 km

**Baggersee I in Weichering | Am Osterfeld | 86706 Weichering**
Ca. 14 ha großer fischreicher Baggersee im Naherholungsgebiet Niederforst; Besonders Interessant für Fried- und Raubfischangler; Gastangler können für dieses Gewässer Angelkarten erwerben

**Auskunft und Ausgabestelle Erlaubnisscheine**
Wolfgang Bachhuber, 1. Vorstand des Fischereivereins e. V.
Beutmühle 1
86697 Oberhausen
Telefon 08431/536569
[Homepage Fischereiverein](https://www.fischereiverein-neuburg.de/)

**Termine nur nach telefonischer Vereinbarung!**

KUNSTamBANDamLIMES in Kinding

## **Gläserner Schutzschild (2014)**

Skulptur aus Glas und Architekturbeton (gegossen und geschliffen), Höhe ca. 2,60 Meter
**Brigitte Schuster, Schrobenhausen**

Ein Schild gehört zu den ältesten Schutzwaffen der Menschen. Er ist Erkennungszeichen aber auch ein Symbol für Sicherheit. Die hier errichtete Skulptur aus Glas und Architekturbeton macht auf das UNESCO-Weltkulturerbe Obergermanisch-Raetischer Limes aufmerksam. In rustikaler Abstraktheit greift der Glasschild die Form eines „Scutum“, dem Schild der römischen Legionäre, auf. Schützend trägt die Stele das Schild. Im Licht der Jahreszeiten kann der Schild in immer wieder neuen Facetten wie ein Wegbegleiter erlebt werden. Das Werk bleibt offen für Wahrnehmung, Gedanken und Gefühle. Es begleitet weit sichtbar den Wanderer und lädt zum Verweilen ein. So wie ein Schild den Menschen Schutz gibt, so sind auch Kirchen, wie die ins Hochmittelalter zurückreichende Kirche St. Martin hier in Schafhausen, Sinnbild für den Schutz der Menschen.

**Das UNESCO-Welterbe Limes in Kinding**

Zu Zeiten der Römer lag das Gebiet des heutigen Kinding weitgehend außerhalb der römischen Grenze. Die geschützte Grenzbefestigung des UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes verlief auf der Anhöhe oberhalb von Schafhausen. Dort patrouillierten Auxiliar-Soldaten mit Schild, Lanze und Schwert. Bei archäologischen Grabungen wurde eine Sparta – ein römisches Schwert – auf der Anhöhe gefunden. Es kann im Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg besichtigt werden. Ob die römischen Soldaten Ausflüge auf die andere Seite der Grenze unternommen haben, zum Beispiel, um ihre Wasservorräte aus dem nahegelegenen Flusstal der Anlauter aufzufüllen, ist nicht auszuschließen. Heute führt ein ausgeschilderter Rundwanderweg Richtung Hirnstetten zum Limes.

Das Kunstobjekt „Gläserner Schutzschild“ ist Teil des Projektes KUNSTamBANDamLIMES, das das UNESCO-Welterbe Obergermanisch-Raetischer Limes in den sechs LimesGemeinden Altmannstein, Denkendorf, Kinding, Kipfenberg, Titting und Walting sowie Neustadt an der Donau sichtbar und erlebbar macht.

Die Realisierung wurde gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) und den Landkreis Eichstätt.

St.-Andreas-Kirche

Um 1300 Baubeginn des dreischiffigen Langhauses, das 1327 geweiht wurde. Ab 1425-1465 der Hallenchor, dabei Verschiebung der Längsachse in südlicher Richtung. Der „Knick“ in der Achse entstand aus der wahrscheinlich nicht geplanten Notwendigkeit, das Langhaus mit dem neu gebauten Hallenchor verbinden zu müssen. Am Eingang das „Brautportal“, im Tympanon Tod, Himmelfahrt und Krönung Mariens. Der Hochaltar, mit einer Figur des Heiligen Andreas im Schrein, stammt vermutlich aus der Schule des Nürnbergers Michael Wohlgemuts, der Sebaldusaltar möglicherweise aus der Schule des Veit Stoß; Marienklappaltärchen um 1500; Konfessionsbild von 1606: Stiftungsbild Weißenburger Stadtherren zur Selbstdarstellung der lutherischen Konfession.

Die ursprüngliche Sakristei beherbergt heute eine mit zahlreichen Kunstgegenständen ausgestattete Schatzkammer, die zwischen Pfingsten und Erntedank an den Wochentagen von 11 bis 12 Uhr öffentlich zugänglich ist. Eine Glastüre ermöglicht es, auch außerhalb der Öffnungszeiten einen Blick auf die Ausstellungsstücke zu werfen. Dort findet man u.a. auch ein bronzenes romanisches Altar- und Prozessionskreuz sowie die aus Franken stammenden acht thronenden Apostel.

Obstlehrgarten Kehl – Vielfalt mit jedem Baum

Apfel = Apfel

Dass diese Gleichung nicht so leicht aufgeht, ist vielen Menschen bekannt. Doch wie groß die Sorten- und damit die Geschmacksvielfalt im Streuobst ist, wissen nur die wenigsten: Mehrere tausend Apfel-, Birnen-, Pflaumen- und Kirschsorten sind bekannt. Der Obstlehrgarten Kehl zeigt diese Vielfalt im kleinen Maßstab, insgesamt haben über 65 Sorten hier ihre Heimat gefunden.

Neben Klassikern wie dem Rheinischen Bohnapfel finden sich auch Besonderheiten wie der Weiße Winterglockenapfel.

Bei einem Spaziergang durch die herrliche Streuobstwiese kann man wunderbar die Seele baumeln, und die Vielfalt und Schönheit der Natur auf sich wirken lassen.

Zwei Stationen geben Auskunft zu Obstbau, Biodiversität und Sortenreichtum.

Der Natur zuliebe – auch im Obstlehrgarten:

– Keine Blumen oder Sträucher ausreißen.
– Abfall bitte wieder mitnehmen und ordnungsgemäß entsorgen.
– Hunde an die Leine nehmen.

Obereichstätter Steppenheide

Deutschlands prächtigste und seltenste Spinne, die Zinnoberrote Röhrenspinne, ist Bewohnerin des Obereichstätter Hanges; das Männchen führt bei Gefahr mit seinem roten, schwarzbepunkteten Hinterleib wippende Drohbewegungen aus. Weniger auffällig und gerade deshalb etwas Besonderes ist die „Berghexe“. Dieser graubraune, weißgefleckte Augenfalter ist zum einen sehr selten und zum anderen schwer zu entdecken. Wenn man Glück hat sieht man ihn kurz einmal unruhig über Kalksteinschutt huschen, aber dann verschwindet er ganz plötzlich. Das liegt daran, dass er mit geschlossenen Flügeln so gut getarnt ist und nahezu komplett mit dem Untergrund verschwimmt.