by | Aug. 24, 2026
Der Schreckerturm, der vermutlich in das 12. Jahrhundert zu datieren ist, beherbergte im Mittelalter das Gefängnis. Von hier aus wurde der Gefangene zur Urteilsverkündung durch die Pflastergasse zum Rathaus geführt. Hinrichtungen wurden grundsätzlich außerhalb der Stadtmauern durchgeführt. Heute noch erinnert der Namen „Galgenbergstraße“ an die ehemalige Hinrichtungsstätte. Der Turm, der im 19. Jahrhundert abgerissen wurde, wurde 1996 bei Bauarbeiten wiederentdeckt und zum Teil rekonstruiert.
by | Aug. 24, 2026
Das Renaissanceschloss aus dem 16. Jahrhundert wurde für die Treuchtlinger Linie der Pappenheimer erbaut.
Seit der Sanierung 1999 sind hier die städtische Touristinformation und das Naturpark Informationszentrum untergebracht. Darüber hinaus informiert die Naturpark-Ausstellung auf ca. 400 m² Fläche über Natur, Geschichte und Geologie der Region (Eintritt frei!).
Im Umgriff der hübschen Schlossanlage finden sich buchsgefasste Beete u. a. mit historischen Rosen. Großzügige Rasenflächen mit Ziersträuchern wechseln sich mit alten Obstbäumen ab.
Darüber hinaus ist im Schlossgraben eine geologische Besonderheit zu sehen! Ausgestellt ist eine Kalkfläche, auf der Auswurfmassen eines Meteoriten-Einschlags im nahegelegenen Nördlinger Ries dunkelbraune „Schlitterspuren“ hinterlassen haben.
Größe: ca. 1 ha
by | Aug. 24, 2026
Idyllische Weiher in Monheim laden zum Angeln ein – genießen Sie Ruhe, Natur und beste Bedingungen für entspannte Stunden am Wasser.
**Gewässer:**
Fischweiher in Monheim
**Besatz:** Forelle, Karpfen
by | Aug. 24, 2026
Das Altwasser ist durch die Altmühlregulierung entstanden, die 1927 bis 1930 durchgeführt wurde, um Sommerüberflutungen und die Versumpfung der Wiesen zu unterbinden. Die Klagen darüber waren sehr alt; so heißt es bereits in der Wasserordnung des Eichstätter Fürstbischofs Johann Christoph von Westerstetten von 1615, daß „auch nur bei ziemlichem Regenwetter – zu geschweigen bey großen Güssen – der Fluß über die daran stoßenden Wiesmaden, Aecker und Feldungen mit Gewalt auslaufen und dadurch Heu, Grohmahd und andere Früchte notwendig verderben muß“.
Um den Wasserabfluß zu verbessern, wurden bei der Regulierung ca. 50 Flußschleifen durchstochen, und dadurch die Altmühl zwischen Pappenheim und Dietfurt a. d. Altmühl von 100 Kilometer auf 90 Kilometer verkürzt; dabei ergaben sich Altwasser von ca. 22 Kilometer Länge, von denen 4,2 Kilometer offen gehalten wurden, während man die übrigen zur Landgewinnung einfüllte. Die erhaltenen Altwasser bieten Laichplätze für Fische aber auch Lebensraum für zahlreiche andere Tiere.
Am Inchinger Altwasser, das auf beiden Seiten von einem 1 bis 4 Meter breiten Schilfgürtel gesäumt ist, brüten zahlreiche Enten, Rohrsänger, Rallen und Rohrammern. Über dem Wasser, das von vielen gelben Teichrosen überzogen ist und in dem untergetaucht Hornblatt und Tausendblatt wachsen, schwirren mehrere Libellenarten. Der Steilhang ist von einem dichten Gehölz u. a. aus Bergahorn, Zitterpappel, Schlehe, Rotem Hartriegel, Pfaffenhütchen, Faulbaum und Wolligem Schneeball bestanden.
by | Aug. 24, 2026
Die Kneippanlage im idyllisch gelegenen Kurpark lädt sowohl zur Erfrischung als auch zur Entspannung ein.
Wer etwas für seine Gesundheit tun möchte, ist hier genau richtig. Kneippen im fließenden Wasser des handgemeißelten Jura-Kalkstein-Beckens hat in Treuchtlingen eine lange Tradition.
Frei zugänglich und kostenlos! Glucksendes Lachen ist schon von Weitem zu hören, wenn Gleichgesinnte im Storchenschritt durchs kalte Nass staken, um sich zu erfrischen. Wassertreten wirkt harmonisierend, fördert die Durchblutung und stärkt Herz und Kreislauf.
Auf den Sitzgelegenheiten lässt es sich wunderbar zwischen den Kneippgängen ausruhen.