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Bootsverleih „Gasthof Zum Hollerstein“

Wer gern auf dem Wasser unterwegs ist, kann sich in unserem hauseigenen Bootsverleih ein Kanu ausleihen.

Unser Gasthof bietet Bootwanderern die Möglichkeit zum Einkehren und zum Übernachten. Auch Angler kommen bei uns voll und ganz auf ihre Kosten.

## Preise (Mietobjekte)

 

Anzahl

Zweier-Kanadier

4

Dreier-Kanadier

10

Vierer-Kanadier

5

## Preise (Personen)

 

pro Person/Tag

Erwachsener

15,00

Jugendliche bis 18 Jahre

10,00

Kinder bis 10 Jahre

7,50

## Preise (Sonstiges)

Ermäßigungen

Vierer-Kanadier für 2 Erwachsene und 2 Kinder 48,00 €, Gruppenermäßigung ab 10 Personen 10 %

Transport / Rücktransport

Dollnstein 22,00 € weitere Abholpunkte nach Vereinbarung

Sonstiges

Unser Gasthof bietet Bootwanderern die Möglichkeit zum Einkehren und zum Übernachten. Mehrtagestouren, Gruppen, Schulklassen Betriebs- und Vereinsausflüge (Preise nach Vereinbarung)

## Service

– auch für Gruppen ab 10 Personen geeignet

## Zusätzlich verfügbare Ausrüstung

– Schwimmwesten
– wasserdichte Tonnen
– Boxen

– Flusskarte
– Schwämme
– Schöpfkellen

## Sonstiges

– Parkmöglichkeiten vor Ort

– Mitglied bei Akqua – Arbeitsgemeinschaft Kanuqualität Altmühl

Gelbe Bürg

In alten Aufzeichnungen findet man den Namen „Gebenbürg“, der angeblich davon herrührt, dass hier in frühester Zeit eine Fliehburg eines Franken namens Gebo gestanden haben soll; daraus leitet sich die heutige Bezeichnung „Gelbe Bürg“ ab. Funde von Steinbeilen und Hornstein-Pfeilspitzen lassen auf eine Besiedlung des Berges bereits seit der Jungsteinzeit schließen. Auch vermutet man eine „Gießereiwerkstatt“ während der Bronzezeit. Armringe, Keramikreste, Nadeln etc. deuten auf menschliche Behausungen in der Hallstattzeit hin, wo der Berg als Fluchtburg diente. Durch die Errichtung einer ständig bewohnten Gauburg, die den Alamannen (etwa 4. Jahrhundert) vermutlich als Stammesmittelpunkt diente, trägt die Gelbe Bürg eines der wenigen frühalamannischen Siedlungszeugnisse auf mittelfränkischem Boden. Schutz gab diese Fliehburg den Wehrbauern aus den umliegenden Gemeinden. Mulden zeugen von früherer kleinflächiger Steingewinnung für den örtlichen Hausbau und es finden sich Hinweise auf Steinbrüche, Erzschürfungen und diverse andere Grabungen.

Die Hochfläche der Gelben Bürg ist von niedrigem, dichtem Trockenrasen überzogen. Aufgrund der Schafbeweidung finden sich auf dem trockenen, kalkreichen Boden sehr wenige Sträucher, jedoch außergewöhnliche Pflanzengesellschaften wie Weißdorn, Schlehe und Wildrose. Je nach Jahreszeit sind auch Küchenschellen, Mauerpfeffer, Berg-Gamander sowie Nelken und Thymianarten zu sehen. Weitere Farbtupfer setzen die Silberdisteln, Gefranster und Deutscher Enzian, Frühlingsenzian und Sternaster.

Der Trocken- und Halbtrockenrasen fungiert als ideale Futterstelle für diverse Schmetterlingsarten, insbesondere die vielgestaltigen Gattungen der Bläulinge und Blutströpfchen. Heute ist der im westlichen Teil des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen liegende und an das Nördlinger Ries grenzende Hahnenkamm ein beliebtes Ferien- und Ausflugsziel mit ausgeschilderten Rad- und Wanderwegen und dem bekannten Hahnenkammsee mit vielen attraktiven Freizeitangeboten.

Limes-Infopunkt und Touristinfo Markt Titting

Die Tourist-Information Titting mit Limes-Infopunkt und Ausstellungsraum zur Ortsgeschichte befindet sich im Zentrum von Titting.

Das freundliche Team berät Besucherinnen und Besucher des Marktes Titting kompetent und bietet umfangreiches touristisches Prospektmaterial, Informationen zu Sehenswürdigkeiten, Veranstaltungshinweise, Rad- und Wanderkarten sowie Literatur über den gesamten Naturpark Altmühltal.

Das Werkzeug für die Fossiliensuche kann hier ebenfalls ausgeliehen werden.

Ehem. Staats- und Bischöfliche Seminarbibliothek – Teilbibliothek III der KU Eichstätt-Ingolstadt

Seit dem Umzug der zentralen Bibliotheksbestände in die 1987 errichtete Zentralbibliothek dient das Gebäude als Teilbibliothek 3 mit Handschriftenabteilung und Grafischer Sammlung. Zu den Beständen zählen neben ca. 100.000 Einheiten an Hand- und Druckgrafik auch alte bzw. seltene Drucke, Nachlässe, Verlags- und Vereinsarchive sowie alte Schallplatten. Im Lesesaal und angrenzendem Magazin stehen dem Benutzer eine umfangreiche Präsenzbibliothek zur Kunsterziehung und Kunstgeschichte, klassischer Archäologie sowie zur Buch- und Grafikgeschichte zur Verfügung.

Regelmässige Ausstellungen bringen die Schätze der Staats- und Seminarbibliothek in thematischer Ordnung ans Licht.

Fossiliensteinbruch auf dem Blumenberg

Der Fossiliensteinbruch liegt oberhalb von Eichstätt auf dem Blumenberg mit herrlichem Ausblick auf die barocke Bischofsstadt, die Willibaldsburg und das Altmühltal.

Vor 150 Millionen Jahren war dieser Berg Teil einer Meereslandschaft. Sanft schlugen die Wellen des Jurameeres ans Ufer, in tropischem Klima gedieh eine faszinierende Tier- und Pflanzenvielfalt. Starben diese Lebewesen, wurden sie von Kalkschlamm bedeckt und versteinerten. Mit der Zeit verschwand das Meer, aus seinen Korallenriffen wurden Felsen und Kalkstein. In ihrem Inneren aber haben sich die Fossilien bis heute erhalten.

Am Blumenberg war Sammlern bei der Fossiliensuche schon immer das Glück besonders hold. Über 800 verschiedene Fossilienarten wurden hier gefunden: ein Schatz aus der Urzeit! Besondere Berühmtheit errang unter diesen Funden ein Original des seltenen Urvogels Archaeopteryx. Auch prächtige Schnabelfische und außergewöhnliche Libellen wurden aus den Kalkschichten geborgen – unter den Funden war sogar ein Fisch, der mitsamt seiner Beute im Maul versteinert wurde. Zwar wird den Hobbysammlern im Fossiliensteinbruch kein Archaeopteryx in die Hände fallen – wohl aber Ammoniten in ihrer unverwechselbaren Schneckenform oder Haarsterne – hübsche Verwandte heutiger Seesterne. Wer auf dem Blumenberg fündig wird, darf sein fossiles Prachtstück mit nach Hause nehmen: ein Stück Urzeit als Erinnerung an den Naturpark Altmühltal. Ausnahmen bilden Fundstücke von besonderem(wissenschaftlichem Wert).

Ein Allosaurus in Lebensgröße begrüßt die Besucher am Eingang zum Fossiliensteinbruch Blumenberg: Er ist 14 Meter lang und 4,5 Meter hoch! Der Allosaurus wird auch der „Tiger der Jurazeit“ genannt – er lebte während des Oberen Jura vor rund 150 Millionen Jahren. Damals entstanden auch die Gesteine des Blumenberger Steinbruchs. Der Allosaurus gehört zu den fürchterlichsten Räubern seiner Zeit. Der Fleischfresser war ein Verwandter des berühmten Tyrannosaurus Rex. Zum Glück ist der Blumenberger Allosaurus ein Urzeitwächter aus Kunstharz – man kann sich also unbesorgt mit ihm fotografieren lassen!

Im benachbarten Museum Bergér lernt man in der faszinierenden Ausstellung die wichtigsten Fossilien der Region kennen. Vom Museumsteam bekommt man hilfreiche Tipps zur erfolgreichen Fossiliensuche – so empfiehlt sich vor der Suche im Steinbruch ein Rundgang durch das Museum.

Der Fossilliensteinbruch auf dem Blumenberg bietet folgende Serviceeinrichtungen:

– Kiosk mit Werkzeugverleih
– Kiosk mit Souvenirs, Kaffee, kalten Getränke, Snacks und natürlich leckerem Speiseeis.
– Eigene Brotzeiten dürfen im Biergarten verzehrt werden.
– Unterstand und überdachte Sitzplätze (Schutzhütte)
– Sanitäranlagen mit Frischwasseranschluss/Waschplatz
– Spielplatz für Kinder
– Museum Bergér in unmittelbarer Nachbarschaft
– Hunde an der Leine erlaubt

Tagesaktuelle Öffnungszeiten und Preise finden Sie hier.