by | Aug. 24, 2026
An der Stelle eines abgebrannten Hauses entstand 1772 unter Einbeziehung des Nachbargebäudes ein Neubau, der bis Anfang des 20. Jahrhunderts als Brauerei genutzt wurde. Daran erinnert der Höllbräukeller, in dessen Gewölbe und Biergarten natürlich längst nicht nur Bier serviert wird.
Baujahr: 1772
Stil: Handwerkerhaus
Besonderheiten: hausgemachte Spezialitäten (z.B. Bratwürste oder „Saures Lüngerl“) zum Mitnehmen
by | Aug. 24, 2026
Am Antoniberg schuf sich die Donau vor Millionen von Jahren ein neues Flussbett. Der ursprüngliche Lauf der Donau wurde zum heutigen Wellheimer Trockental (Urdonautal) und die Donau nahm ihren neuen Weg über Neuburg/Ingolstadt. Auf dem Antoniberg befindet sich auch die Antoniuskapelle, welche 1676 vom Bauherr Freiherr Dominikus v. Servi erbaut wurde. Freiherr Jos. Seb. v. Staader baute 1790/92 die Annakapelle im rechten Winkel an den Chor an sowie die Gruftkapelle der Grafen von Arco und Moy, in der die im Jahre 1848 bayerische Kurfürstin Marie Leopoldine ihre letzte Ruhe fand. Am Fuße des Antoniberges sind im Flussbett Reste einer großen durch die Römer ca. 150 n. Chr. errichteten Holzbrücke über die Donau nachgewiesen.
by | Aug. 24, 2026
Die Burg wurde durch die Edelfreien von Erlingshofen erbaut, die sich von 1156 bis 1265 Herren von Arnsberg nannten. Als sie vor 1278 eine neue Burg bei Heideck errichteten, führten sie fortan diesen Namen. Arnsberg war Eichstätter Lehen. Vor 1305 veräußerte Gottfried IV. von Heideck die Herrschaft an Herzog Otto III. von Niederbayern. Die Herzöge verpfändeten bereits 1328 die Burg; Inhaber waren u. a. der Minnesänger Hadmar III. von Laaber (um 1350) und die Fraunhofer (ab 1364), die sich als Raubritter betätigten und denen Herzog Ludwig der Bärtige nach Verhängung von Acht und Kirchenbann 1417 die Burg mit Gewalt wegnahm. Bis 1433 hielt Herzog Ludwig die Burg besetzt und ließ sie bei seinem Abzug weitgehend zerstören. Der Wiederaufbau erfolgte durch die Herren von Laaber, denen 1450 erneut die Burg verpfändet wurde. Ab 1465 saßen nochmals die Herren von Heideck auf Arnsberg. 1473 verkaufte Herzog Albrecht IV. der Weise Schloss und Herrschaft Arnsberg an das Hochstift Eichstätt, das die Burg 1663 als Jagd- und Sommerschloss erneuerte. 1763 wurden die Steine des Bergfrieds und 1764 „alles Brauchbare“ zum Neubau des Schlosses Hirschberg verwendet. Durch Mauer- und Felsabstürze 1831, 1926 und 1931 und durch weiteren Abbruch wurde die Burg zur Ruine. 1931 gingen die Gebäude der Vorburg und die dazugehörigen Ländereien in den Besitz der Familie Weiß über, deren Tochter Kreszentia das ehemalige Sommerschloss der Eichstätter Bischöfe als Hotel ausbaute und heute leitet. Öffentlicher Zugang: Nur das Gelände der Burgruine mit dem Bergfried ist im Besitz des Freistaates Bayern und deswegen frei zugänglich. Die Gebäude der Vorburg sind nur für Hotelbesucher zugänglich (Hotel garni). Vom Gelände aus bietet sich ein fantastischer Ausblick aufs Altmühltal und die Arnsberger Leite.
by | Aug. 24, 2026
Der Stadtmauerabschnitt zwischen Frauentorstraße und Oberer Stadtmühlgasse (volkstümlich „Knebberlesbuck) stammt mit seinen Türmen aus dem 14./15. Jahrhundert. Er geht zurück auf das 1376 durch Kaiser Karl IV. gewährte Recht, die südliche Vorstadt zu ummauern. Die Finanzierung erfolgte mit einer extra eingeführten Getränkesteuer („Ungeld“). Die Gasse selbst liegt auf dem angeschütteten Wall. Zahlreiche pittoreske Kleinhäuser wurden im 18. und 19. Jahrhundert an- und eingefügt.
Der vor dem Mauerabschnitt liegende „Schießgraben“ war bis 1879 die historische Übungsstätte der seit 1250 urkundlich belegten Weißenburger Schützen.
by | Aug. 24, 2026
Die 1478 erbaute Marienwallfahrtsstätte wurde in der Reformationszeit durch den zum evangelischen Glauben übergetretenen Pfalzgraf Ottheinrich geplündert und größtenteils zerstört. Seit 1985 wieder regelmäßiger Wallfahrtsbetrieb in die zwischenzeitlich vom Verfall gesicherte und 1996 neu geweihte Ruinenkirche.