by | Aug. 24, 2026
Zur Erinnerung an die große Zeit der Dampflokomotiven und an die Bedeutung Treuchtlingens als Eisenbahnknotenpunkt , wurde die Schnellzuglok von der DB der Stadt Treuchtlingen als Denkmal zur Verfügung gestellt. Nicht zuletzt der wirtschaftliche Aufschwung im Gefolge der Bahn bewirkte 1898 die Erhebung zur Stadt. Treuchtlingen wurde Verkehrsknotenpunkt und „Eisenbahnerstadt“. Im Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs wurden die strategisch wichtigen Bahnanlagen weitgehend zerstört. Nach dem Wiederaufbau und der Elektrifizierung der Strecken ist Treuchtlingen nach wie vor Eisenbahnknotenpunkt und ein wichtiger Halt für die Züge des Regional- und Fernverkehrs mit besten Verkehrsverbindungen nach vier Richtungen. Dieser Lokomotivtyp der Baureihe 01 war im ehemaligen Bahnbetriebswerk Treuchtlingen stationiert und fuhr Schnellzüge auf der Strecke München – Frankfurt und weiter. Gebaut wurde die Lok 01 220 im Jahr 1937 von der Firma Henschel in Kassel. Sie hat ein Gesamtgewicht von 184 Tonnen bei einer Gesamtlänge von 24 Metern. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit betrug 130 Stundenkilometer. Zum Jubiläum „100 Jahre Bahnhof Treuchtlingen“ im Jahr 1969 wurde sie nach einer Laufleistung von ca. 4,5 Millionen Kilometern in der Parkanlage an der Promenade aufgestellt. Vom Bahnhof aus ist sie nach etwa 5 Minuten zu Fuß in Richtung Altmühl zu erreichen. 1989 wurde die Denkmalslok mit einem Aufwand von etwa 50.000 DM grundlegend renoviert. Gegenüber der 01 befindet sich der „Parkexpress“ – ein Highlight für Familien. Der Parkexpress nimmt die Kids mit auf eine gratis Fahrt. Zwischen Juni und Oktober fährt die Kinder-Lok einmal im Monat bei gutem Wetter.
by | Aug. 24, 2026
**Gewässer:**
Hahnenkammsee
23 ha, bis 4,5 m Tiefe
**Besatz**:
Hecht, Waller, Zander, Karpfen, Forelle, Grasfisch, Schleie
**Öffnungszeiten Strandhaus**:**
April – Oktober**
**Verkauf von Angelkarten:**
Zwischen 1. Juni bis 30. September ist das Angeln im Hahnenkammsee möglich, die Zahl der verkauften Angelerlaubniskarten ist auf 500 pro Jahr beschränkt. Verkaufsstellen sind Breitis Anglertreff in Unterwurmbach, die VG Hahnenkamm und das Fischerheim des FV Hahnenkamm in Hechlingen (Dienstags zwischen 19 und 20 Uhr, Ursheimer Straße, Hechlingen).
by | Aug. 24, 2026
Die Einrichtung in der Flankenbatterie im Klenzepark Ingolstadt eröffnet seit 1994 Künstlern und Kulturinteressierten die Möglichkeit, ihre schöpferischen Ambitionen und Kräfte umzusetzen und zu präsentieren. Zu diesem Zweck bietet der Träger dieser Einrichtung Kunst-Werk im Klenzepark e. V. Kurse, Seminare, Offene Treffs, Räumlichkeiten und Ausstellungsmöglichkeiten sowie Veranstaltungen der darbietenden Kunst an.
by | Aug. 24, 2026
Neuburg, bereits im Frühmittelalter eine bedeutende Siedlung, stieg nach dem Landshuter Erbfolgekrieg 1505 zur Hauptstadt des neu gegründeten Fürstentums Pfalz-Neuburg auf. Dessen erster Regent Ottheinrich ließ die Veste am Ostabhang des Stadtberges ab 1527 im Stil der Renaissance ausbauen. 1665 bis 1670 erhielt sie ihren barocken Ostflügel, dessen Rundtürme die Fernsicht prägen. Einzigartig sind die in Sgraffitotechnik dekorierte Hoffassade und die von Hans Bocksberger 1543 ausgemalte doppelgeschossige Schlosskapelle, der früheste protestantische Kirchenraum Deutschlands. Die reinen Schauräume des Schlosses, wie die Schlosskapelle, der Rittersaal und die Grotten, werden ergänzt durch die bedeutenden Exponate des Schlossmuseums Neuburg a. d. Donau, das sich in den Obergeschossen des Ostflügels befindet.
by | Aug. 24, 2026
Zu den kostbarsten Schätzen, die in Schloss Neuburg zu sehen sind, gehören die kirchlichen Textilien aus dem Neuburger Ursulinenkloster, das Kurfürst Johann Wilhelm von der Pfalz 1698 stiftete.
Die prächtigen kirchlichen Ornate und die bedeutenden Altar-Antependien mit biblischen Szenen wurden im 18. Jahrhundert von den Ursulinerinnen in Seide, Silber und Gold gestickt.
Sie sind von herausragender künstlerischer Qualität.
Kirchliche Kunstwerke aus der Epoche der Gegenreformation in Pfalz-Neuburg und religiöse Volkskunst runden die Präsentation im dritten Stock des Ostflügels ab.