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Katholische Kirche Mariä Himmelfahrt

Die Bildhauerarbeiten des 1720 aufgestellten Hochaltars fertigte Anton Joseph Machalky aus Stadtamhof bei Regensburg, inbesondere die vorzüglichen, sehr bewegten Figuren Petrus und Paulus (links und rechts unten) und der Regensburger Bistumspatron Wolfgang und Emmeram (links und rechts oben). Die Hochaltarbilder – das Hauptbild stellt die Aufnahme Mariens in den Himmel, das Aufzugsbild den zweiten Kirchenpatron St. Martin dar – malte Johann Gebhard aus Prüfening. Auch die Bildhauerarbeiten der vier Seitenaltäre von 1718/19 stammen weitgehend von Machalky: Er schuf die Seraphim und die Putten am Sebastiansaltar (links) und am Stephansaltar (rechts), auf dem auch das älteste Kunstwerk der Kirche, eine gotische Pieta aus der Zeit um 1400, steht. Die Figuren der hl. Anna und des hl. Joachim am Familienaltar in der linken Kapellennische sind ebenso Werke Machalkys wie die Skulpturen der hl. Barbara (rechts) und der hl. Maria Magdalena (links) am gegenüberliegenden Kreuzaltar, dessen gotisches Pestkruzifix aus dem frühen 16. Jahrhundert stammt. Außer den Altären verdienen Beachtung die schöne Madonna (um 1500) an der rechten Chorwand, die Figur des auferstandenen Christus (16. Jahrhundert) an der rechten Langhauswand und die reichornamentierte Kanzel von 1722. Die barocken Fresken von 1713 des Ingolstädter Malers Johann Georg Schredter sind nur zum kleinen Teil erhalten, die übrigen Fresken malte Georg Löhnert in jüngster Zeit.

Heideweiher Reichertshofen

Die naturnahe Freizeitanlage am Reichertshofener Heideweiher vereint Badespaß und Erholung.

Im gepflegten Badesee kommen kleine und große Wasserratten den ganzen Sommer über auf ihre Kosten.

Für viel Freude sorgen der Spielplatz, die Seilbahn und die Wassermatschanlage.

Die beiden Volleyballfelder und die Workout-Station bieten zahlreiche Möglichkeiten, sportlich aktiv zu sein.

Die vielen Liegeplätze mit Schatten spendenden Bäumen laden zum Entspannen ein.

Kiosk, Grillplatz und Toiletten runden das Angebot ab und machen den Weiher besonders für Familien attraktiv.

Für mehrtätige Aufenthalte steht ein Zeltplatz zur Verfügung, der über die Gemeinde gebucht werden kann.

Auch im Winter ist der Heideweiher ein beliebtes Ausflugsziel, das zum Eisstockschießen und Schlittschuhfahren einlädt.

Pfarrhaus und Pfarrkirche St. Leodegar Untermässing

Das Wohnhaus ist ein traufständiges zweigeschossiges Jurahaus mit Kniestock und ehemals mit Kalkplattendach. Es wird von der Giebelseite erschlossen und verfügt noch über historische Kreuzstockfenster. In die Fassade eingelassen ist das Wappen des Fürstbischofs Johann Euchar Schenk von Castell und das Datum 1686.

1692 wurde die mittelalterliche Pfarrkirche als ruinös bezeichnet, weshalb Engel nach einer Besichtigung mit dem Generalvikar und seiner Bestandsaufnahme drei planerische Varianten vorlegte, die aber nicht umgesetzt wurden. Entstanden ist schließlich ein weitgehender hochbarocker Neubau, wobei der romanische Turm und die Nordwand des Schiffes erhalten geblieben sind. Dieses erhielt allerdings einen breiteren Grundriß, so dass der Turm heute nicht mehr in der Mittelachse steht. Die originelle gedrungene Kirche verfügt über vier Fensterachsen. Der Chor ist nicht eingezogen. Der Turm erhielt zwei zusätzliche Geschosse und eine vierseitigen Helm mit Laterne. Es handelt sich um eine für die Zeit typische Wandpfeilerkirche. Die tiefen Pfeiler tragen eine Stichkappentonne. Das erste Joch wird von der gewölbten Empore eingenommen. Der Chor ist durch einen tief eingezogenen Triumphbogen vom Langhaus getrennt. Der Sakralraum wurde ungefähr gleichzeitig einheitlich mit Werken im Stil des Hochbarocks ausgestattet. Auffällig sind der Hochaltar, in dessen seitlichen Ranken Medaillons mit den Rosenkranzgeheimnissen erscheinen, und ein Wandkreuz, das in eine aufwendige Rahmung aus Akanthusranken eingebettet ist.

Galgenberg

Der Galgenberg verdankt seine Entstehung der Urdonau, die einst das Wellheimer Tal durchfloss. Bei Steppberg (ca. 8 km westlich von Neuburg a. d. Donau) versperrte im Miozän/Pliozän eine Felsbarriere der Donau den Weg nach Osten, sie bog deshalb nach Norden, durchfloss das Wellheimer Tal und von Dollnstein ab das jetzige Altmühltal bis Kelheim. Diesen Verlauf der Urdonau beweisen alpine Gerölle, die vom Lech in die Donau getragen und von dieser als Schotter abgelagert wurden, z. B. auch an den östlich gelegenen Hängen des Galgenberges.

Diesen Berg aus widerstandsfähigem Kalk- und Dolomitgestein des Weißen Jura umfloss der Urstrom zunächst in einer Schlinge. Durch Erosion an den Prallhängen des Schlingenhalses konnte die Urdonau schließlich die Schlinge abschneiden. Der Galgenberg blieb als sogenannter Umlaufberg mitten im Tal stehen. Während der Rißeiszeit (vor ca. 200.000 Jahren) vollzog sich in zwei Etappen die Verlegung der Urdonau. Zunächst wurde sie von der Schutter angezapft und folgte für kurze Zeit deren Tal über Nassenfels-Buxheim. Später lenkte ein kleinerer Fluss, der bereits vorher den Sperriegel bei Steppberg durchsägt und den Durchbruch bei Weltenburg geschaffen hatte, die Urdonau in das heutige Tal über Neuburg-Ingolstadt um. Das Wellheimer Tal liegt seitdem trocken. Nur das am Galgenberg entspringende Flüsschen Schutter, das nach 30 km bei Ingolstadt in die Donau mündet, stellt noch die Verbindung zur großen „Flussvergangenheit“ her.

In geschichtlicher Zeit bildete der Scheitel des Galgenberges die Grenze zwischen dem fürstbischöflich-eichstättischem Pflegamt Wellheim und dem pfalz-neuburgischen Pflegamt Konstein. Beide Ämter hatten hier die gemeinsame Richtstätte mit Galgen, der dem Berg seither den Namen gab.

Golfübungsgelände „Driving-Range“ am Harthof

Größe: ca. 2 ha Ausstattung 10 Abschlagmatten max. 250 m Abschlaglänge Pitching- und Puttingfläche 10 Stellplätze Golfschläger können beim Museum Bergér ausgeliehen werden Besucherzahlen in 2009: 3300 Nutzungen