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Infopoint Limes im Römer und Bajuwaren Museum Burg Kipfenberg

Geschichte verstehen! Auf der Burg Kipfenberg zeigt der Infopoint Limes familiengerecht, wo sich einst der Limes mit seinen Türmen und Kastellen befand und wie lebendig die Römerzeit noch heute ist.

Geschichte ist hier im wahrsten Sinne zum Greifen nah: Treten Sie ein in die römische Wachtstube oder probieren Sie einen Römerhelm an. Für Gruppen sind die museumspädogogischen Angebote des Infopoints ideal.

Trommetsheimer Berg – an der Heidenburg

Die im Bestand klar erkennbare kleinparzellierte Struktur stellt ein repräsentatives Beispiel für diese althergebrachte Form von Almendeflächen dar. Diese ist im Naturraum in einer derart klar erkennbaren Art und Weise ansonsten nicht mehr erhalten. Geprägt wird das Gebiet von extensivem Obstbau und bodensauerem Magerrasen.Mächtige Huteichen und Obstbaumbestände zusammen mit Altgrasfluren, Hochstaudenbeständen und Säumen beherrschen das Gesamtbild.Die Wiesen werden seit jeher extensiv genutzt; die kleinteilige Struktur stellt einen idealen Lebensraum für Insekten dar.Wertbestimmende Merkmale sind die landkreisbedeutsame Flora und die auf diesem stukturreichen Lebensraum angepasste Fauna. Des weiteren ist der Trommetsheimer Berg an der Heidenburg von kulturhistorischer Bedeutung.

Fallschirmspringen bei Skydive Colibri

Wie läuft ein Tandemsprung bei uns ab?

Sobald Du am Flugplatz angekommen bist und eingecheckt hast, bekommst Du eine theoretische Einweisung. Danach sitzt Du bereits im Flugzeug und der ca. 20-minütige Steigflug auf 3000m bis 4000m beginnt. Du hast eine traumhafte Aussicht über das Altmühltal und den Rothsee, bis hin zu den Alpen. Du springst mit Deinem*r Tandempilot*in ins Freie und es folgt der rasend schnelle Freifall von 30-50 Sekunden. Dir verschlägt es den Atem, doch schon öffnet sich der Fallschirm und Du gleitest schwerelos und ruhig Richtung Boden. Schließlich landest Du sicher und sanft zurück auf der Erde.

Wie läuft die AFF-Ausbildung zum Fallschirmspringer bei uns ab?

AFF steht für“accelerated free fall“, dies beschreibt die fortschrittlichste und effektivste Ausbildungsmethode im Fallschirmsport. Los geht´s mit einer 1 1/2-tägigen Sprungeinweisung.

Bei Deinen ersten Sprüngen begleiten Dich zwei professionelle AFF-Lehrer*innen vom Flugzeug bis zur Schirmöffnung. Schritt für Schritt lernst Du Dich im Freifall zu bewegen, selbständig Deinen Fallschirm zu aktivieren und sicher zu landen. 

Mehr Infos unter www.freifallen.de

Museum für Konkrete Kunst

Konkrete Kunst und Design sind die Schwerpunkte des Museums, dessen Grundstock die Sammlung von Professor Eugen Gomringer bildete. Zahlreiche Strömungen der Konkreten Kunst sind hier vertreten, neben bekannten Werken, etwa von Josef Albers und Max Bill, auch Exponate junger Künstler.Die Designsammlung beleuchtet die Schnittstellen von Konkreter Kunst und Design, u. a. in der Ulmer Hochschule für Gestaltung sowie im Weimarer und Dessauer Bauhaus.Im Skulpturengarten sind Großplastiken, u. a. von Ben Muthofer, Marcello Morandini, David Rabinowitsch und Ulrich Rückriem zu besichtigen. Geplant ist ein Umzug des Museums in die historische Gießereihalle der ehemaligen Königlich Bayerischen Geschützgießerei Ingolstadt. Bis zum Abschluss der notwendigen Baumaßnahmen befindet sich das Museum weiterhin in der Donaukaserne.

Aussichtsplattform beim Steinbruch Bieswang

Erholungssuchende, die den Ökumenischen Pilgerweg von Heidenheim nach Eichstätt entlangwandern, finden im Bereich zwischen Solnhofen und Bieswang einen besonderen Rastplatz. Einen ehemaligen Steinbruch. Hier wurde vor nicht allzu langer Zeit bei harter körperlicher Arbeit noch Juramarmor abgebaut. Nach Aufgabe der Nutzung als Schotterwerk im Jahr 1972 wurde ein Großteil des Steinbruchs der Natur überlassen. Für eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten ist er inzwischen zu einer Heimat geworden. Verschiedene, oft nur sehr kleinflächige Biotoptypen liegen eng verzahnt vor.

An eine 30 Meter tiefe Grube schließen sich vor allem im Westen ausgedehnte Terrassen und kleine Halden an, auf denen sich artenreiche Magerrasen mit lückiger Vegetationsnarbe entwickeln. Dort wachsen botanische Raritäten wie Bienen-Ragwurz, Kreuz- und Fransenenzian sowie Golddistel und Steinquendel. Teils zerklüftete, teils kompakte Kalkfelswände liegen überwiegend im Norden und Westen frei. An deren Hangfüßen sind grob blockige bis feinkörnige Schuttbereiche zu erkennen. Wegen des Vorkommens von Orchideen wird auf eine Beweidung verzichtet.

Der ehemalige Steinbruch bei Bieswang ist ein regional bedeutsames und wertvolles Geotop. Er wurde im Jahr 2012 von der Firma Frankenschotter GmbH & Co. KG mit Ersatzgeldern des Bayerischen Naturschutzfonds vom Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen erworben. Er befindet sich im Projektgebiet des Altmühltal-Verbundsystems Trockenbiotope und weist wertvolle Sukzessionsstadien auf. Vor allem die Mager- und Trockenstandorte sind wichtige Biotopbereiche, die als Trittsteine für die Vernetzung im Verbundsystem dienen. Auch die Anlage eines Uhu-Brutplatzes ist möglich.

Bereits 2012 wurde mit der Erstpflege durch den Landschaftspflegeverband Mittelfranken e.V. begonnen. In den Folgejahren kamen Gehölzentnahmen, Mahd, Freistellung der Felswände sowie die Anlage einer Streuobstwiese zum Tragen. Der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen errichtete 2017 zur touristischen Erschließung einen Aussichts- und Aufenthaltsbereich mit Sitzgruppe und Info-Tafel.

Die Besucherinnen und Besucher können sich zurücklehnen, die Seele baumeln lassen und dabei die Natur genießen.