by | Aug. 24, 2026
Das “Lustwandeln” in einem der bekanntesten Gärten Deutschlands ist seit dem Sommer 1998 wieder möglich: nach 400 Jahren wurde der im Dreißigjährigen Krieg zerstörte “Hortus Eystettensis” zu neuem Leben erweckt.
Auf der 1500 Quadratmeter großen Schmiedebastion der Willibaldsburg in Eichstätt entstand unter der Regie der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach ein neuer Garten.
Das ehrgeizige Ziel war es, den Besuchern möglichst viele der ursprünglichen Pflanzenarten der Gartenanlage zugänglich zu machen.
Dies sicherlich nicht leichte Unterfangen ist gelungen: Wie einst sind auch heute im Eichstätter Garten exotische oder vom Aussterben bedrohte Pflanzen zu bestaunen.
Viele der vorgesehenen Pflanzenarten müssen mühsam in den Gewächshäusern der Schlossverwaltung “aufgepäppelt” werden.
Neben dem Augenschmaus im “Hortus Eystettensis” kommt aber auch die Naturkunde nicht zu kurz: Mit Lehrtafeln wird über die Pflanzenwelt informiert, wie sie Anfang des 17. Jahrhunderts hier angesiedelt war.
Fürstbischof Johann Conrad von Gemmingen schuf 1597 mit dem “Hortus Eystettensis” einen botanischen Garten, der eine Kombination aus Gartenterrassen, Lusthäuschen und Burgbauten darstellte.
Seine Sammelleidenschaft trieb ihn an, Pflanzen aus Europa, Afrika, Amerika und Asien in dem Garten zu pflanzen.
Im Jahre 1600 beauftragte Fürstbischof Conrad den Nürnberger Apotheker Basilius Besler mit der Erstellung eines gleichnamigen Kupferstichwerks zu diesem Garten.
Das Werk enthält auf 367 Tafeln 1084 Pflanzendarstellungen, bei denen es sich um Abbildungen von Arznei-, Zier- und Nutzpflanzen handelt.
1613 erschien die erste Auflage mit 300 Exemplaren, von denen einige wenige von Hand koloriert wurden – heute existieren weniger als zehn dieser Meisterwerke.
Eines davon befindet sich im Musée national d’histoire naturell in Paris und stand Pate für eine Neuauflage dieser botanischen Enzyklopädie.
Die Tourist-Information bietet für Einzelreisende regelmäßig (siehe Führungen) eine 1 oder 1,5 -stündige Führung im Bastionsgarten an.
Gruppenführungen sind auch zu anderen Zeiten möglich.
by | Aug. 24, 2026
Der Felsen befindet sich inmitten des 4,2 ha großen Naturschutzgebietes Finkenstein. Im 2. und 3. Jahrhundert befand sich hier eine römische villa rustica mit Weinbergen. Vor Ort gibt eine Infotafel Auskunft über den ehemaligen Gutshof.
Für Abkühlung sorgt auf dem Finkenstein zudem ein Wassertretbecken.
by | Aug. 24, 2026
Das Gotteshaus ist ein Bau der Frühgotik (13./14. Jh.). Das Langhaus wurde 1616 erweitert, das Turmobergeschoß um 1700 erbaut. Weitere Umgestaltungen folgten 1770 (vor allem Vergrößerung der Fenster) und 1898 (Teile der Innenausstattung). Der barocke Hochaltar birgt das Gnadenbild, eine überaus edle spätgotische Madonnendarstellung (um 1470), die von barocken Figuren der Diözesanheiligen Willibald und Walburga flankiert wird. Die Gesimsbalken der bei den Seitenaltäre gehen in origineller Weise über den Chorbogen hinweg und fassen die Altäre zu einer Gruppe zusammen. Altäre und Kanzel sind Stiftungen Eichstätter Domherren aus der Zeit um 1660 – 1670. Ein weiteres Kunstwerk der Kirche ist die Sakramentsnische an der linken Chorseite, eine Schöpfung des Renaissancebildhauers Loy Hering aus der Zeit 1535 1539. Neben zahlreichen Votivtafeln des 17. und 18. Jahrhunderts an der rechten Chorseite besitzt die Buchenhüller Kirche ein Votivbild des Eichstätter Bischofs Kaspar von Seckendorf (1590 – 1595). Diesem Bischof verdankt Buchenhüll auch den ältesten Kreuzweg der Diözese, den er 1591 südwestlich der Kirche längs des Weges nach Eichstätt aufstellen ließ. Teile der Steinsäulen der zweiten, dritten und vierten Station sind noch erhalten und tragen das Wappen des Stifters, die Säule der sechsten Station ziert das Wappen des Fürstbischofs Johann Euchar Schenk von Castell (1685 – 1697), der die Anlage renovieren ließ. Die übrigen Säulen wurden nach Verwahrlosung des Kreuzweges im 18. Jh. 1851 neu aufgestellt.
by | Aug. 24, 2026
Schön gestaltete Parkanlage an der Stadtmauer. Moderner Kinderspielplatz mit Wasserspielbereich. Sitzgruppen an der Blumenecke mit Blick auf das Kunstwerk „Ammonit“.
Größe: 3.400 m²
Benutzung auf eigene Gefahr
by | Aug. 24, 2026
Beilngries (EDNC) Position: 49° 01.16′ N / 11° 28.52′ E Jährlich wird in den bayerischen Pfingstferien und in den ersten beiden Wochen der Sommerferien ein Fluglager angeboten Beilngries ist ein hervorragender Ausgangspunkt für große Streckenflüge, bei guten Wetterlagen werden nahezu regelmäßig Strecken zwischen 700 und 800 KM in der 18m-Klasse geflogen.