by | Aug. 24, 2026
Hoch über der Stadt Eichstätt gelegen, bietet der Blumenberg nicht nur für Fossiliensammler einiges, sondern ab sofort auch für die Tierwelt.
Lernen Sie die Vielfalt auf dem kleinen Lehrpfad mit den vier Bereichen Hecke, Wiese, Wiesensaum und Plattenkalk kennen.
Die angelegten Areale bieten ideale Bedingungen für seltene Pflanzen und Tiere und wurde nun in Zusammenarbeit des Naturpark Altmühltal (Südl. Frankenalb) e.V. und des Landkreis Eichstätt ergänzt und aufgewertet, um insbesondere für heimische Insekten wichtige Lebensräume zu bieten.
by | Aug. 24, 2026
Der Gedenkstein aus dem Jahre 1861 wurde von König Maximilian II errichtet. Der Stein steht nörlich vom Marktplatz vor dem Gasthof „Zum Limes“.
Die mit den anderen Gedenksteinen identischen Textinhalte erinnern an die Eigenschaft des Limes, geben in groben Zügen seinen Verlauf und die damals vermutete zeitliche Einordnung wider:
„Gedenkstein Landmarkung zwischen dem einstigen Reiche der Römer und der Germanen. Anfang am Haderfleck zwischen Hienheim und Weltenburg. Westliche Hauptrichtung durch Baÿern und Würtenberg bis zu Rems und Lorch, sodann nordwestlich an den Main und Rhein.“
„Der Pfahlrain – limes Danubianus Vallum Hadriani, auch Probi später die Teufelsmauer genannt – unter Kaiser Hadrianus angelegt und unter Probus noch mehr befestigt.“
Etwas detaillierter wird der Verlauf zwischen den beiden benachbarten Gedenksteinen wie folgt beschrieben:
„Der Pfahlrain kreuzt bei Denkendorf die Ingolstadt Amberger Staatsstraße und zieht hier vorüber nach Pfahldorf-Hirnstetten an die Eichstätter-Gredinger Distriktstraße zwischen Wachenzell und Herlingshart“.
Die nächsten sichtbaren Spuren von Limesbefunden sind die in westlicher Richtung gelegene, ca. 1,5 km entfernte Turmstelle Wp. 14/78 auf dem Pfahlbuck mit einem rekonstruierten Wachtturm aus Holz sowie einem Stück nachgebauten Palisadenzaunes und die in östlicher Richtung gelegene, ca. 650 m entfernte Turmstelle Wp. 15/3 auf dem Vögelebuck.
Ausführliche Informationen zu den Themen „Limes“ und „Römer“ findet man im Römer und Bajuwaren Museum auf Burg Kipfenberg mit Infopoint Limes.
by | Aug. 24, 2026
Die St. Kunigunden-Kirche Graben geht aufgrund entdeckter Wandmalereien auf das späte 15. Jahrhundert zurück. Auffällig sind die Engelsköpfe und Urnen in den Nischen.
In der Kunigundenkirche befinden sich wertvolle spätgotische Fresken (um 1400). Zu sehen sind in der Chorapsis eine Szenerie des Jüngsten Gerichts, im Langhaus nahe der Kanzel eine nur unvollständig erhaltene Darstellung des Todes Mariens im Kreise der Apostel.
Die Kirche ist von Ende April bis Mitte Oktober täglich für Besucher geöffnet und kann von innen besichtigt werden. Besichtigungen im Winter nach Absprache mit dem Mesner.
by | Aug. 24, 2026
Erbaut ist der Rossturm im Jahre 1520 im Auftrag von Fürstbischof Gabriel von Eyb. Dieser Turm diente dem Pferdehirten als Unterkunft.
Baudenkmal D-1-76-114-1
by | Aug. 24, 2026
Erstes evangelisches Gotteshaus dieser Gegend nach der Reformation, erbaut 1595/96 von Hans Sigismund von Wöllwarth. Vier Meter hohes Kruzifix (aus einem einzigen Stein gehauen). Ein besonders schöner und wertvoller Schmuck der Kirche sind die Grabmäler der Familie Wöllwarth (zum Teil noch aus dem 16. Jahrhundert).