by | Aug. 24, 2026
Die beiden Seitenaltäre stammen aus der Eichstätter Jesuitenkirche und wurden 1735 für die Gredinger Pfarrkirche erkauft. Den ursprünglichen Altar entfernte man Ende des 19. Jahrhunderts und ersetzte diesen durch den jetzigen Hochaltar, der nach der Säkularisation aus dem Kloster Rebdorf bei Eichstätt erworben wurde. Er stammt aus der Zeit des frühen Rokoko um 1735 und ist vermutlich ein Entwurf des Eichstätter Hofbildhauers Matthias Seybold. Das Hochaltarbild des Augsburger Malers Johann Georg Bergmüller zeigt den hl. Jakobus im Gebet vor der hl. Dreifaltigkeit knieend. Im Hintergrund des Bildes ist eine Teilansicht der Stadt Greding zu sehen. Die beiden seitlichen Relieffiguren zeigen St. Crispus und Crispinian. Die ca. 2,50 m hohen Kreuzwegbilder in geschnitzten Rokokorahmen wurden 1741/42 anlässlich einer in der Stadt grassierenden Seuche als Votivgaben gemalt. Die Deckengemälde stammen aus dem Jahr 1875. Die Jakobuskirche wurde 1971/72 renoviert und 1976 mit einer neuen Orgel ausgestattet.
by | Aug. 24, 2026
Greifvögel auf dem Ansitz, Marder beim Eierklauen … Mit über 800 Tierpräparaten in lebensechten Dioramen zeigt und erklärt die Tiererlebniswelt die wichtigsten Lebensräume im Naturpark Altmühltal.
by | Aug. 24, 2026
Mit dem Erlös konnte u.a. die sehr schöne Renaissancekanzel aus der Eichstätter Dominikanerkirche erworben werden. Hofbaumeister Ettl dürfte die Kanzel vermittelt haben, da sowohl die Neugestaltung der Dominikanerkirche (1713 – 1716), als auch der Neubau in Biesenhard in seiner Hand lagen. Die Kanzel wurde aus Eichenholz um 1600 geschnitzt, die Evangelistenfigürchen in den Korpusnischen allerdings erst um 1900 von Joseph Scheel ergänzt. Ebenfalls zum Teil aus dem Schatzerlös schaffte man die drei stilistisch einheitlichen Barockaltäre an; die Altarbilder der Seitenaltäre malte 1718 der Eichstätter Maler Lorenz Koch. Eine weitere Kostbarkeit der Kirche ist der um 1770 entstandene spätbarocke Kreuzweg. Die querformatigen Bilder – Kreuzwege sind gewöhnlich hochformatig – schuf der Eichstätter Maler Johann Chrysostomus Wink. Von den Einzelfiguren der Kirche sind besonders zwei spätgotische Figuren erwähnenswert- Johannes der Täufer und Johannes der Evangelist – zu beiden Seiten der Kanzel, eine Rosenkranzmuttergottes (ausgehendes 17. Jh.) am Chorbogen, eine Barockmadonna (um 1700) an der linken Langhauswand hinten und ein klassizistischer Johannes d.T. (frühes 19. Jh.) an der rechten Langhauswand, der wohl eine Schöpfung des Eichstätter Hofbildhauers Ignaz Alexander Breitenauer ist. Bemerkenswert ist auch die in Weißblech getriebene Ampel im Chorraum links, eine bewegte Rokokoarbeit um 1760.
by | Aug. 24, 2026
Mitten im Zentrum Pappenheims, gegenüber von Marktplatz, Neuem Schloss und direkt an der Altmühlbrücke gelegen, bieten wir unseren Besuchern eine großzügig angelegte Quellwasser-Kneippanlage mit Wasser aus dem Brunnmühlbach.
Hier können Besucher und Wanderer kostenfrei Wassertreten oder andere Wasseranwendungen praktizieren.
Bereits vor über 150 Jahren erkannte Sebastian Kneipp, dass der Schlüssel zur Gesundheit in dem harmonischen Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele liegt. Kneippen ist kreislauffördernd, aktiviert und stärkt das Immunsystem, harmonisiert und festigt das vegetative Nervensystem und hat eine ausgleichende Wirkung auf die Atmung, den Herzschlag, Kreislauf, Blutdruck, Stoffwechsel, Wärmehaushalt, die Verdauung und das Nerven- und Hormonsystem. Eiskaltes, reines Quellwasser lässt nach Anleitung der „Kneipp´schen Lehren“ die Lebensgeister wieder auferstehen.
Ein Bein sollte beim Wassertreten immer vollkommen aus dem Wasser herausgezogen werden und die Fußspitze etwas nach unten gebeugt werden (der so genannte Storchengang). Nach ca. 30 Sekunden spürt man dann ein starkes Kältegefühl in den Füßen und Unterschenkeln. Dann sollte man kurz das kalte Wasser verlassen, um die Füße wieder zu erwärmen. Diesen Vorgang wiederholt man mehrmals. Nach dem Wassertreten das Wasser lediglich abstreifen (nicht abtrocknen) und zur Erwärmung ein klein wenig Bewegung machen.
Das Kneippbecken ist vom Altmühl-Fahrradweg keine 100 Meter entfernt (mit einem Schwenk über die Altmühlbrücke erreichbar) und bietet so Erholung und Entspannung für angestrengte Radlerbeine.
Boot- und Kanufahrer können die Anlage direkt vom Fluss her erreichen.
Ganz in naturbelassenem Dolomitkalk der Region gehalten, wirft sie ein Schlaglicht auf die reichen und exklusiven Jura-Naturstein-Vorkommen rund um Pappenheim.
Genießen Sie die vielfältigen Möglichkeiten dieser Anlage und nutzen Sie die heilende Wirkung des Wassers im einzigen Luftkurort Mittelfrankens.
Übrigens: Pünktlich zum Sebastian-Kneipp-Tag 2026 hat der Gesundheits- und Wellnessreiseveranstalter „Fit-Reisen“ die beliebtesten Kneippanlagen Deutschlands untersucht und ein Ranking veröffentlicht. Dabei belegt die Kneippanlage Pappenheim einen sagenhaften zweiten Platz! Es wurden rund 5.600 Google-Bewertungen von 76 öffentlich zugänglichen Anlagen ausgewertet.
by | Aug. 24, 2026
Darunter befindet sich ein vor Ort nicht sichtbares, älteres Bad, das nur teilweise in Stein, sonst in Holzbauweise errichtet war. Zu den Grabungsergebnissen finden sich detaillierte Informationen vor Ort. Der originale Solnhofer Plattenbelag aus der Apsis des Kastellbades ist im Fossilien- und Steindruckmuseum Gunzenhausen ausgestellt.
In nächster Nähe, östlich vom Kastellbad, befanden sich ein Holz-Erde- und ein Steinkastell. Von letzterem sind, da ohne Befund, an Feldwegen und Bäumen zur Markierung der Ecken die Ausmaße nur indirekt nachvollziehbar. Als sichtbares Objekt der römischen Grenze wurde nördlich von Rittern in 2,5 km Entfernung die Turmstelle Wp. 14/17 am Limes im Grundriss rekonstruiert.