by | Aug. 24, 2026
Die Keltenschanze zählt mit zu den größten und besterhaltensten ihrer Art in Bayern. Sie misst 150 m x 100 m und stammt aus der Zeit um 150 – 50 v. Chr.. An der Ostecke ist sie durch einen, in jüngerer Zeit, angelegten Weg stark gestört.
Die Viereckschanzen sind eine der wenigen sichtbaren Überreste der Kelten. Lange war ihre Bedeutung umstritten. Man hielt sie zunächst für militärische Einrichtungen, später für Viehpferche und noch später für Kultstätten. Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich jedoch um Bauernhöfe oder kleine Ansiedlungen. Der gute Zustand der Keltenschanze von Ohlangen ist auf den jahrhundertealten Waldbestand ringsherum zurückzuführen. So wurde sie nicht wie andere, durch Ackerbau, zerstört.
by | Aug. 24, 2026
Die Farben variieren von fast farblos bis dunkelbraun und der Geschmack von lieblich-süß und mild bis kräftig-würzig. Helle Honigsorten schmecken meist mild und angenehm süß, dunkle Honigsorten eher herb. Im Handel wird Ihnen eine riesige Vielfalt von Honig angeboten – derzeit über 100 verschiedene Sorten. Der Laie kann da nur sehr schwer zwischen qualitativ hochwertigem Honig oder Honig aus einer Massenproduktion unterscheiden. Ich biete Ihnen Honig aus eigener Imkerei an, der noch nach traditioneller Art geimkert wird.
by | Aug. 24, 2026
Das frühere Gebäude wurde um 1693 erbaut. Über die Jahrhunderte erfuhr es eine unterschiedliche Nutzung: als Rathaus, Schule, Schranne mit Brothüterin und als Stadtsparkasse.
Die letzten Jahrezente wurde das Gebäude als Vereinsheim, für Sportkurse und für Ausstellungen genutzt.
by | Aug. 24, 2026
Grundsteinlegung: 22. Juni 1773 Bauzeit: 1773 – 1775 Bauherr: Deutscher Orden, er gab die stattliche Summe von 16.000 fl (= Gulden) Baumeister: Pinther (Binder) Matthias, letzter bedeutender Deutschordensbaumeister in Ellingen Bendiktion (Segnung): 21. November 1775 Konsekration (Kirchenweihe): 29. September 1867 Patrozinium: 28. August Die Kirche außen: Die Kirche weißt eine klare, einfache Gliederung mit Turm, Langhaus udn eingezogenem, gerade geschlossenem Chor auf. Der im klassizistischem Stil errichtete Turm besteht aus Sandsteinquadern, die Wände sind aus verputztem Mauerwerk errichtet, gegliedert durch hohe Fenster mit Hausteinumrahmung. Die Ostseite der Kirche ist reichlich ausgestattet, sie kündet gebündelt vom Programm des Deutschen Ordens. Im Erdgeschoss des Turmes steht in einer hohen Nische die Hauptpatronin des Ordens, eine überlebensgroße MARIA IMMACULATA. Zu beiden Seiten sieht man – ebenfalls in Nischen – die beiden anderen Ordenspatrone: Rechts die HL: ELISABETH VON THÜRINGEN als Symbolfigur für die caritativen Aufgaben des Ordens, llinks den Ritter ST. GEORG als Symbolfigur für den Kampf gegen die Heiden. Die Steinfiguren schuf Leonhard Meyer aus Ellingen. Das erste und dritte Turmgeschoss schließt ab mit Zahnschnittgesims, einem Kennzeichen des Klassizismus, das im Kircheninneren wieder zu sehen ist. Im zweiten Turmgeschoss sind die Wappen der damaligen Gebieter des Deutschen Ordens angebracht: Unten das Wappen des Landkomturs der Ballei Franken, des Freiherrn von Lehrbach (1765-1787), oben – gemäß der Ordenshierarchie – das Wappen des damaligen Hochmeisters des Deutschen Ordens, des Herzogs Carl Alexander von Lothringen (1761-1781). Die Kuppel mit Laterne bekrönt ein nachgestaltetes Deutschordenskreuz. Der Grundstein der Pfarrkirche befindet sich am Chorsockel außen links mit der Innschrift: MB 1773 MB (MB = Matthias Binder, der Baumeister, 1773 = Beginn des Kirchenbaus). Die Kirche innen: Beim Betreten der Kirche öffnet sich dem Besucher ein geräumiger, hoher, lichtdurchfluteter Raum (Langhaus 22,65 m x 14,75 m; Chor 11,55 m x 7,70 m). die Saalkirche hat eine Spiegeldecke. Das Langhaus besteht aus vier Fensterachsen, wobei die hintere Achse durch die Empore verstellt ist. Im Chor, der zwei Achsen aufweist, befinden sich beiderseits Sakristeiräume, darüber Oratorien. Unterhalb der Decke zieht sich um den Kirchenraum ein ausladendes Gesims mit Zahnschnitt. Die Wände sind durch marmorierte Pilaster gegliedert. Auf dem Altarbild ist der Hl. Augustinus abgebildet. Aurelius Augustinus, 387 von Ambrosius in Mailand getauft, ab 396 Bischof von Hippo in Nordafrika, gilt als der bedeutendste Kirchenlehrer des Abendlandes, der durch seine Schriften noch heute die Theologie beeinflusst. Seine Abhandlung „De Trinitate“ (Von der Dreifaltigkeit) war wohl das Motiv für das prächtige Hochaltarbild.
by | Aug. 24, 2026
Der Turm ist über einem Schwibbogen (Durchlauf des Wethbaches) errichtet, misst eine Höhe von über 23 m und ist im Aussehen dem Baronturm ähnlich. Zugängig war der Turm über eine große hölzerne Treppe, die auch heute noch zu sehen ist. Früher arbeiteten hier die Gerber, reinigten die Häute und hängten diese zum Trocknen auf den Gittern der Wehranlage auf. Daher stammt auch der Name des Häutbaches und somit auch des Turms.
Der früher offen fließende Bach verläuft heutzutage verrohrt unterhalb der Straße. Merkmal des Häutbachturms ist die außen verlaufende Zugangstreppe mit ihrer Überdachung und dem noch immer zu sehenden Fachwerk auf der Turminnenseite. Die Räumlichkeiten im Inneren werden heute als ein privates Reitermuseum genutzt.