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Wasserschöpferturm

Der Wasserschöpferturm am Inneren Graben ist nach dem nahen Wasserschöpferhaus benannt. Der Wasserschöpfer war für die Wasserversorgung des Kommunalbrauhauses erantwortlich und damit wohl ein wichtiger Mann in Beilngries. (15./16. Jh.)

Baudenkmal D-1-76-114-1

ReichsstadtMuseum Weißenburg mit „Haus Kaaden“

Das ReichsstadtMuseum Weißenburg erzählt die traditionsreiche Geschichte der ehemals Freien Reichsstadt. Einzelne Sequenzen zeigen schlaglichtartig verschiedenste Aspekte dieser vom Mittelalter bis 1802 dauernden Periode. Wie gestaltete sich etwa das Verhältnis zwischen dem „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ und den freien Reichsstädten? Worin bestand deren Sonderstellung? Prunkstück dieses Abschnitts ist der kaiserliche Wappenbrief vom Jahr 1481, mit dem Weißenburg sein heute noch gültiges Stadtwappen erhielt. Dargestellt werden auch die Entwicklung von Mauer und Wehr, die Geschichte der städtischen Bibliothek, das Schul- und Gesundheitswesen, Handel, Verkehr und Handwerk sowie das Wohnen in der Stadt.Im benachbarten „Haus Kaaden“ (Pfarrgasse 4) zeigt die Abteilung „Ankunft und Integration der Heimatvertriebenen in Weißenburg“ die Geschichte der Bewohner der ehemaligen sudetendeutschen Stadt Kaaden an der Eger.

Arndthöhle

Die Höhle ist ein Einbruch unterirdischer Karsthohlräume, die durch Auflösung das Kalkgesteins in kohlensäurehaltigem Wasser und durch Auswaschungen durchfließender Wasserströme entstanden sind. Tatsächlich führen von dem hallenartigen Raum am tiefsten Punkt der Höhle zwei fast verschüttete, aber noch sichtbare Abflusskamine weiter ins Berginnere. In einem Bericht über die Höhle aus dem Jahre 1799 heißt es: „Auf dem Boden liegen allerlei Gebeine von Tieren allenthalben herum.“ Das lässt jedoch weniger auf eine Zufluchtstätte für Tiere schließen, eher war die Höhle Todesfalle für Tiere oder Abfallgrube für Speisereste des Menschen. Als Aufenthaltsort für Menschen war die Höhle sicher wiederholt benutzt worden. Dafür sprechen Tonscherben der Urnenfelder- und Hallstattzeit sowie mittelalterliche Keramikreste, die in großer Zahl gefunden wurden. Zerschlagene Menschenknochen deuten darauf hin, daß die Höhle als vorgeschichtlicher Opferschacht gedient hat. Höhlen sind übrigens keineswegs nur Todesgrüfte, in ihnen regt sich auch heute noch manches Leben. Sie sind wichtige Überwinterungsplätze für mehrere Fledermausarten (z. B. Mausohr, Langohr, Hufeisennase), die in ihrem Bestand stark gefährdet sind.

Burganlage Geyern

Burganlage der Schenken von Geyern aus dem 12.-13. Jhd. in Bergen, Gemeindeteil Geyern. Sehenswert sind der Torbau, die Schlosskapelle, die Wirtschaftsgebäude und das Amtshaus. Kunstwerke in der Kapelle: spätgotische Madonna mit Kind, wertvolle Grabsteine mit Darstellungen in Zeittracht bzw. in Rüstung, zum Teil des berühmten Eichstätter Bildhauers Loy Hering.

Führungen mit Besichtigung der Kirche, Geschichte der Schenken von Geyern, Spaziergang durch das Hofgelände und Blick auf die Ahnengalerie.

Auskunft: Tel. 09148/232.

Flugplatz Eichstätt

Fliegen, dieser alte Menschheitstraum ist auch in Eichstätt möglich. Alle Flugbegeisterten finden am Flugplatz Eichstätt unweit der Willibaldsburg einen idealen Ausgangspunkt für Flüge mit dem Motorflugzeug, Motorsegler, Ultralight oder Segelflugzeug. Gerne informieren wir Sie ausführlich über unseren Sport und freuen uns über Nichtflieger, die einen Eindruck von unserer Fliegerei mit nach Hause nehmen möchten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!