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Storchennest in Monheim

Aktuelle Fotos von unserer Storchenkamera am Oberen Torturm finden Sie HIER: https://www.monheim-bayern.de/medien/

Storchenberingung am 01.06.2026

Am 01. Juni war es wieder soweit, dass der Storchennachwuchs die richtige Größe hatte zur Beringung. Herr Saliger von der Storchenwarte Radolfzell begann am Torturm mit seiner Aufgabe. Dank der Feuerwehrdrehleiter und den Helfern der Feuerwehr konnte man wieder direkt mit dem Storchennest mit der Beringung beginnen.

Ein schöner, inzwischen schon kräftiger Nachwuchs befindet sich hier im Nest. Nach der Begutachtung, Wiegung und Kennzeichnung kann er nun bald seine Flugkünste starten. Inzwischen steht er schon im Nest und macht Übungen.

Weiter ging es mit dem Horst beim Gerstner Sägemehlbunker. Hier kam die große Überraschung, dass sich vier kräftige Küken im Nest befanden. Alle Wohlauf und gesund konnten diese ebenfalls beringt werden. Dies sind bisher in Monheim die meisten Nachwuchsküken in einem Nest.

Der Horst bei Fa. Appl wurde nicht beringt. Er befindet sich auf der Stromleitung und der Aufwand wäre zu viel gewesen um das Nest begehen zu können.

Mit der Besiedelung der drei Horste in Monheim sind wir sehr zufrieden und möchten auch nicht unbedingt mehr in unserer Stadt haben. Lediglich das Nest bei der Kläranlage wäre noch eine schöne Sache. Bin gespannt wie es weiter geht.

(Wolfgang Wild)

Storchensituation 2026 in Monheim 

(02.04.2026)

Am 09.02.2026 wurden die ersten Störche in Monheim gesichtet. Auf dem Torturm und beim Sägemehlbunker der Fa. Gerstner. Kurz darauf am 23. Februar kam die Meldung von der Kindergartengruppe „Entennest“, dass die Störche auf dem Strommast bei Fa. Appl zurück sind. Somit sind wieder unsere drei Nester in Monheim belegt. Es gab auch keine Anzeichen oder Meldung das sich irgendwo in Monheim ein weiteres Nest angesiedelt hätte. Diesmal mussten auch keine Störche umgesiedelt werden.

Sehr früh hat heuer das Eierlegen begonnen. Schon Anfang März war das erste Ei im Torturmnest und das Brüten hat etwa um den 15. März begonnen. Wie gewohnt wechseln sich hier das Weibchen und das Männchen im 30 Min. Takt ab. Am 23.März kam am Torturm dann das 5. Ei ins Gelege. Wie auf dem Bild zu sehen, ist dieses nun ganz schön voll und die Arbeit mit Eierdrehen und warm halten ist nun voll im Gange.

Die kalten Tage um den Palmsonntag machen den Brutvorgang wenig Kopfzerbrechen. Erst wenn die Jungstörche so etwa um den 20. April schlüpfen, sollten wärmere Temperaturen vorhanden sein und der Regen und Graupel sollte nicht zu heftig toben. Erst letztes Jahr waren von den 5 Küken nur eines überlebensfähig am Torturm.

Wir werden es weiter verfolgen und sind auf die weitere Entwicklung gespannt.

Wolfgang Wild

Storchenberingung am 06.06.2025

(06.06.2025)

Am Freitag, den 06.06.2025 war es wieder so weit, dass die Küken vom Gerstner Nest und vom Oberen Torturm beringt werden konnten. Herr Saliger von der Vogelwarte Radolfzell hat sich die drei Küken in Augenschein genommen und beringt. Diese brauchen eine bestimmte Größe, damit man auch fast sicher sein kann, dass die Jungstörche überlebensfähig sind. Alle drei sind kräftig und gesund, wiegen zwischen 2 und 2,5 kg und wurden daraufhin mit Ringen versehen.

Frauenbergkapelle

Erst unter Bischof Johann Anton von Freyberg wurde von 1738 – 1739 der 1751 konsekierte Kapellenbau errichtet. Er gilt als Werk Gabriel de Gabrielis.

Die zierliche Kapelle liegt hoch über der Stadt mit wundervollem Ausblick auf die Stadt. Ihr schlichtes Äußeres ist durch das Mansardwalmdach und die zurückhaltende Wandgliederung geprägt. Das östlich anschließende, heutige Mesnerhaus wurde ursprünglich als bescheidene Klause errichtet und erst später erweitert.

Der kleine, längsrechteckige Innenraum mit abgerundeten Ecken besitzt eine reizvolle Doppelkuppel mit indirekter Beleuchtung, zu der Gabrieli vielleicht durch die 1716 – 1718 erbaute Klosterkirche zu Weltenburg der Gebrüder Asam angeregt wurde. Der von Licht durchflutete Raum öffnet sich östlich zu einer halbrunden Altarnische, in der sich das barocke, allerdings im 19. und 20. Jahrhundert stark veränderte Gnadenbild befindet.

Das untere Kuppelgewölbe zieren Frührokokostuckaturen von Franz Xaver Horneis. An der unteren Kuppelwölbung der Ostseite verweisen zwei Wappen und Inschriften auf die Bischöfe Johann Anton I. und Johann Anton II. als Gründer bzw. Erbauer der Kapelle. Den Freskenzyklus zu Leben und Verehrung Mariens schuf 1739 der Maler Joseph Dietrich.

(Dr. Claudia Grund)

Felsentor Unteremmendorf

Geschichte Nach Emmendorf nannte sich ein bischöfliches Ministerialengeschlecht, das 1119 mit Konrad von Emmendorf erstmals erwähnt wird. Ein anderer Konrad von Emmendorf ist 1186 – 1206 als bischöflicher Kämmerer bezeugt. 1299 – 1321 war Euphemia von Emmendorf Äbtissin des Klosters St. Walburg in Eichstätt, 1361 Albrecht Emmendorfer Vogt zu Rain (am Lech) und 1383 – 1387 Friedrich Emmendorfer Vogt auf St. Willibaldsberg (Willibaldsburg in Eichstätt). 1422 setzte Herzog Ludwig der Bärtige von Ingolstadt auf dem eroberten Schloss Wackerstein Friedrich Emmendorfer als Pfleger ein. Noch 1444 saßen die Emmendorfer als Edelleute im Gericht Hirschberg, aber schon 1451 hatten ihre Besitzungen, die sie vom Hochstift Eichstätt als Lehen besaßen, die Absberger zu Rumburg (bei Enkering) inne. Das Geschlecht der Emmendorfer scheint in dieser Zeit erloschen zu sein, und ihre Burgen verfielen.

Rathaus Greding

1633 wurde dieses Gebäude jedoch zusammen mit einigen Wohnhäusern von schwedischen Soldaten in Brand gesteckt., um von der Bürgerschaft 1000 Reichstaler zu erpressen. Das jetzige Rathaus wurde 1699 wahrscheinlich durch den eichstättischen Hofbaumeister Jakob Engel errichtet. An der Fassade ist das Wappen des damaligen Stadtherrn, des Eichstätter Fürstbischofs Johann Martin von Eyb (1697-1704) eingelassen.

Kath. Kirche „Mariä Heimsuchung“ Großnottersdorf

Hochaltar und Seitenaltäre, Kanzel und Kirchenstühle stammen von dort; sogar das Porträtbild der Priorin, die die Mariensteiner Kirche mit Kanzel und Kirchenstühlen ausstattete, wurde übernommen (jetzt im Altarraum links). Den um 1650 entstandenen Hochaltar schmückt ein dunkel gehaltenes Gemälde, das Mariä Heimsuchung darstellt und wohl vom Eichstätter Hofmaler Johann Jakob Thoma stammt; flankiert wird das Bild von den bewegten Figuren des hl. Augustinus und seiner Mutter Monika. Der linke Seitenaltar wurde ebenfalls um 1650 gefertigt, der rechte Seitenaltar um 1715 bis 1720. Den Korpus der prachtvollen Kanzel aus Nussbaumholz, einer Frührokokoarbeit um 1730 bis 1740, zieren die Figuren der Evangelisten, den Schalldeckel der hl. Augustinus mit dem Kind, das mit einem Löffel das Meer ausschöpfen will. Schön geschnitzte Stuhlwangen aus Eichenholz und vier Holzreliefs an den Pultwänden der mittleren Bänke – dargestellt sind die Verkündigung, die Heimsuchung, die Flucht nach Ägypten und die hl. Familie in Nazareth – sind weitere Schmuckstücke des Gotteshauses. Außer diesen Erwerbungen aus Marienstein sind sehenswert: der Rest einer Sakramentsnische (15. Jh.) im Turmuntergeschoss (ehemaliger Chor), eine Madonnenfigur (um 1510 bis 1520) und ein Relief mit Darstellung der hl. drei Könige (um 1520) am rechten Seitenaltar sowie eine gute Figur des hl. Leonhard (um 1520) im Chor rechts; die letzten beiden Werke wurden vom selben Meister geschnitzt.