by | Aug. 24, 2026
Wolkertshofen wird urkundlich 1183 erstmals erwähnt, als der Eichstätter Bischof Otto dem Domkapitel ein Gut in Wolkertshofen übergab, um damit die Abhaltung eines Jahrtagsamtes für sich und seine Familie zu sichern. Diese Besitzungen bestätigte 1186 Papst Urban III. 1245 schenkte Ulrich Moosbrunner den Schwestern von Weißenburg den Meierhof. Nach dem Aussterben der Grafen von Hirschberg wurde die Herrschaft über Wolkertshofen 1305 dem Hochstift Eichstätt zugesprochen. Seit 1325 hatte auch das Kloster Rebdorf in Wolkertshofen ein Gut, das ihm der Kaiserliche Hofmeister Heinrich Truchseß von dem Holenstein verkauft hatte. Im Spätmittelalter dürfte die Friedhofsbefestigung entstanden sein, während der heute noch vorhandene Kirchturm bereits früher gebaut wurde. 1687 erhöhte der Eichstätter Hofbaumeister Jakob Engel den Kirchturm und reparierte die Friedhofsmauer. 1713 – 1715 wurde das barocke Langhaus errichtet. Aus dieser Zeit stammt im wesentlichen auch die barocke Innenausstattung der Kirche (Hochaltar, Kanzel, Rosenkranzmuttergottes). Älter sind allerdings die spätgotischen Seitenfiguren am rechten Altar, St. Quirinus und Johannes der Täufer (um 1480), sowie die Seitenaltäre (um 1650), während die Holzfigur der St. Anna erst später in die Kirche kam (Rokoko um 1740).
by | Aug. 24, 2026
Nach der Säkularisation (1806) verließen die letzten Klosterfrauen 1832 das Kloster. 1838 wurden große Teile abgebrochen (Konventbau, Kirchenchor), jedoch blieb das Kirchenlanghaus erhalten und dient seit 1843 wieder dem Gottesdienst. Da der barocke Altar der Kirche 1832 nach Großnottersdorf verkauft worden war, wurde 1843 ein spätgotischer Flügelaltar (entstanden um 1520) aufgestellt; die Vespergruppe im Schrein wird eingerahmt von den Relieffiguren St. Barbara und St. Margareta auf den Flügeln innen. Die Flügel außen zeigen Gemälde von St. Antonius dem Einsiedler (rechts) und St. Leonhard (links). Hinter den Flügeln befinden sich Reliefs aus einer Apostelfolge mit Christus Salvator (um 1500). An die Klostergründerin Walburga Eichhorn erinnert ein Epitaph an der Langhauswand links vom Altar. Ebenfalls an der linken Langhauswand findet sich eine bemerkenswerte Holzfigur (um 1510), die die Kirchenpatronin St. Anna mit Maria und dem Jesuskind darstellt. Rechts im Altarraum fand die schöne spätgotische Steinmadonna (um 1490) Aufstellung, die bisher über dem barocken Portal zu sehen war.
by | Aug. 24, 2026
Für jeden Geschmack eine passende Kartoffelsorte finden Sie in unserem Hofladen im Süden von Ingolstadt, alle aus eigenen biologischen Anbau.
Seit dem Jahr 2000 bewirtschaften wir unseren Ackerbaubetrieb nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus. Maßgeblich für die Bewirtschaftung sind dabei neben der EG-Öko-Verordnung die Richtlinien unseres Anbauverbands Bioland.
Die Idee des ökologischen Landbaus ist die Produktion gesunder Lebensmittel durch eine umweltverträgliche Wirtschaftsweise mit möglichst geschlossenen Betriebskreisläufen. Ganz bewusst wird dabei auf den Einsatz bestimmter Produktionsmittel wie leicht löslicher mineralischer Düngemittel, chemisch-synthetischer Pflanzenschutzmittel und gentechnisch veränderter Organismen verzichtet.
Das ganze Jahr über finden Sie in unserem Hofladen mit Selbstbedienung eine große Auswahl an Kartoffelsorten der verschiedenen Kochtypen, abgepackt in 2 kg, 5 kg und 12,5 kg Einheiten.
Allgemeine Informationen
Service
by | Aug. 24, 2026
Die Anfänge der Schlossanlage dürften wohl bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen. Erstmals erwähnt wird der Name der Ortschaft im Salbuch des Ingolstädter Herzogs Ludwig des Bärtigen (1413 – 1447). Von 1524 bis 1692 waren drei Höfe und eine Hube zu Hepberg der Hofmark Lenting eingegliedert. Ab 1692 gehörten die Güter – nunmehr als selbstständige Hofmark – zeitweise zum Bartholomäerinstitut in Ingolstadt. Um 1728 ließ der Hofmarkherr Freiherr von Lichtenau sämtliche Schloss- und Hofgebäude neu erstellen. Hepberg kam 1740 zusammen mit der Hofmark Lenting in den Besitz des Freiherrn Felix Joseph Müller von Gnadenegg, dessen Familienwappen – ein halbes Mühlrad – noch heute Bestandteil des Gemeindewappens bildet.
1768 kaufte Maximilian Anton Nepomuk Edler von Stubenrauch die Hofmarken Lenting und Hepberg von den Müllerschen Erben. Auf sein Betreiben wurde 1771 in Schloss Hepberg ein „kurfürstlich gnädigst privilegiertes Real-Landschulinstitut“ eingerichtet, das zeitweilig 200 bis 250 arme und verwahrloste Zöglinge aus ganz Bayern aufnahm. Dazu wurden umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt und auch eine Wasserleitung mit hölzernen Röhren von Stammham her angelegt. Die Kinder im Alter von 7 bis 14 Jahren hatten täglich nur eine Stunde Unterricht und mussten zehn Stunden arbeiten, viele starben an Krankheiten und Unterernährung, ein Teil lief aus der Schule fort. 1778 war das Experiment endgültig gescheitert, und die Schule wurde geschlossen. Bis zur Aufhebung der Patrimonialgerichtsbarkeit im Jahre 1840 blieb die Hofmark durch Personalunion mit Lenting verbunden.
by | Aug. 24, 2026
Das Damwildgehege liegt idyllisch im Heumöderntal und ist ein beliebtes Ausflugsziel für die ganze Familie. Hier lassen sich die in freier Wildbahn recht scheuen kleinen Hirsche entspannt beobachten. Ursprünglich stammt das Damwild übrigens aus dem asiatischen Raum.
Ein Wanderparkplatz befindet sich in unmittelbarer Nähe. Das Heumöderntal lädt auch zu kleinen und größeren Spaziergängen bzw. Wanderungen ein.