Select Page

Aurnhammer Sammlung (Posamenten-Ausstellung)

Als Posamenten werden Besatzartikel für Stoffe – wie zum Beispiel Borten, Spitzen und Applikationen – bezeichnet.

Die Sammlung im Treuchtlinger Stadtschloss gibt Einblick in die Geschichte der Fabrikanten-Familie Aurnhammer, die 1798 das Schloss kaufte und hier die erste Posamenten-Manufaktur der Stadt gründeten.

Hergestellt wurden neben Quasten, Tressen und vielfältigen Uniform-Effekten auch ungeheuer filigrane Spitzen und Borten aus Metalldrähten und verschiedenen Garnen.

Die Sammlung präsentiert eine Vielzahl von Exponaten und Fotos der Familie Aurnhammer. Darüber hinaus zeigt sie einen Querschnitt durch das weite Produktionsspektrum der Manufaktur von der Entstehung bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

In der Hochzeit der Firma um 1880 beschäftigte die Familie Aurnhammer rund 700 Mitarbeiter, die teils auch in Heimarbeit tätig waren.

Gezeigt werden eine Vielzahl filigraner Erzeugnisse aus der Jahrhunderte langen Fabrikation des Unternehmens.

Bechthaler Weiher

Der Bechthaler Weiher liegt im idyllischen Anlautertal unterhalb der Burgruine, ca. 300 m Luftlinie östlich von Bechthal. An der Südseite fließt die Anlauter vorbei. Die Wasserfläche beträgt ca. 1,5 Hektar und hat eine durchschnittliche Tiefe von 2 Metern. Über das Wasser führen Holzbalken zum Balancieren und trennen sogleich den Nichtschwimmer- und Schwimmerbereich. Neben dem Weiher gibt es einen Spielplatz für Kinder und es besteht die Möglichkeit dort nach vorheriger Anmeldung zu zelten.

Kath. Kirche St. Laurentius Denkendorf

Trotz der zeitlich weit auseinanderliegenden Bauphasen bietet die Kirche ein homogenes Gesamtbild, das durch künstlerisch wertvolle Einzelstücke bereichert wird. In neuem Glanz erstrahlen seit der Renovierung 1979/82 die drei prächtigen Spätrokokoaltäre. Das Hochaltarbild, das den Kirchenpatron Laurentius zeigt und wohl vom Eichstätter Maler Willibald Wunderer stammt, wird von den Figuren des hl. Florian (rechts) und des hl. Sebastian (links) flankiert und von einer Gottvater-Gruppe mit großem Strahlenschein und zahlreichen Engeln bekrönt. Die reiche Tabernakelanlage schmücken geschnitzte, vergoldete Flachreliefs, die um 1720 entstanden sind. Über den Durchgängen beiderseits des Hochaltares stehen die Figuren des hl. Franz Xaver und des hl. Sixtus (rechts) sowie des hl. Johannes von Nepomuk und des hl. Laurentius (links); die Statuen des hl. Sixtus und des hl. Laurentius sind spätgotische Schöpfungen (um 1510 bis 1520) und waren ursprünglich zusammen mit dem hl. Willibald – jetzt über dem Beichtstuhl an der rechten Langhauswand – Schreinfiguren des mittelalterlichen Hochaltars. Ebenfalls spätgotisch ist die gut geschnitzte, um 1500 entstandene Madonna mit Jesuskind am Eingang zum Turm. Von den übrigen Kunstwerken der Kirche sind hervorzuheben das barocke Kruzifix mit Schmerzensmutter (um 1710) gegenüber der ebenfalls barocken Kanzel (um 1703) und die kleineren, spätgotischen Skulpturen der hl. Maria und der hl. Barbara in der Seitenkapelle (dem ehemaligen Altarraum) sowie des hl. Laurentius in der Taufkapelle (der früheren Sakristei).

Buchstabenweg M-O-N-H-E-I-M

Wie der Name schon verrät, besteht der Buchstabenweg aus den Buchstaben des Namens „**M-O-N-H-E-I-M**“. Jeder Buchstabe ist ein etwa 80 cm hoher Jura-Stein, versehen mit einer Informationstafel. Die Standorte der einzelnen Buchstaben sind in der Innenstadt von Monheim verteilt, beginnend vor dem Oberen Stadttor (Donauwörther Tor), jeweils vor geschichtsträchtigen Gebäuden und Plätzen.

**Folgt man den einzelnen Buchstaben, erhält man einen kleinen geführten Stadtspaziergang, auf dem man allerlei Historisches und Sehenswertes zu und in Monheim erfährt.**

Der „Buchstabenweg“ ist ein Kunstprojekt und wurde 2007 von Manuela und Norbert Mannes errichtet und künstlerisch aufbereitet.

**M – **Stadttore sowie Reste der Stadtmauer

**O – **Mittelalterliche Fachwerkhäuser

**N – **Marktplatz zwischen den Toren

**H – **Barockes Rathaus mit Stuckdecken

**E – **Schloss aus dem 17. Jahrhundert

**I – **Gotische Kirche St. Walburg

**M – **Romanischer Kreuzgang des ehemaligen Klosters

Filialkirche St. Peter und Paul in Hausen

Durch Engels Palier Johann Baptist Camesino wurde der obere Teil des Turmes neu gebaut; das Langhaus des Gebäudes wurde erhöht. Im 18. Jahrhundert bekam die Kirche eine Weissdecke, aus der Zeit um 1700 stammt der Hochaltar. Die Kanzel wurde 1689 vom Gredinger Schreiner Matthias Seidl gefertigt. Die Kirchenglocken wurden 1701 von Ursus Laubscher in Ingolstadt gegossen. Die Seitenaltäre wurden nach dessen Säkularisierung vom Kloster Rebdorf erworben. Vom Vorgängerbau erhalten ist ein Pflastergrabstein im Fußboden der Kirche. Dieser wurde in Gedenken an Magdalena Griebel von Stockau, der Tochter des Kaspar Griebel von Stockau, in den Boden eingelassen. Laut Inschrift verstarb sie am Andreastag 1613.