by | Aug. 24, 2026
Die Kelheimer Wasserlandschaften sind reich an verschiedenen Fischarten. Barsch und Karpfen, Wels und Zander tummeln sich neben vielen weiteren wohlschmeckenden Wasserbewohnern in den Gewässern des Kreisfischereivereins Kelheim. Auch selten gewordene Arten wie Huchen oder Donaulachs leben in der Donau.
Auch Gäste werfen inmitten der oft urwüchsigen Naturlandschaft die Angel aus: Tages-, Wochen-, und Monatserlaubnisscheine sind für verschiedene Gewässerstrecken erhältlich.
**
by | Aug. 24, 2026
Geschichte:
Der Ort wird 1078 als „Tollingen“ erstmals erwähnt. Ob der um 930 in Regensburg als Sieger über einen riesenhaften „Hunnen“ (wohl Ungarn) gefeierte Dollinger hier seinen Stammsitz hatte, ist unsicher. Erster urkundlich verbürgter Besitzer der Wasserburg war 1352 Ulrich von Mendorf. 1385 verkaufte ein Petz von Tolling seine Besitzungen an den Ingolstädter Bürger Seifried den Meilinger. Nächster Eigentümer war Leonhard Ramelsteiner zu Loch und Aichenhausen. 1427 erwarb Ulrich Baiersdorfer (aus Baiersdorf bei Riedenburg) eine Behausung zu „Tolling“ mit Besitzungen in Ober- und Unterdolling, Theißing und Kasing; 1436 kaufte er die Dörfer Pettling und Pleiling dazu. Als Hofmark wurde Oberdolling erstmals 1442 bezeichnet. 1503 kam sie an Urban Hohenecker (Hohenacker), dann um 1524 an den Richter zu Vohburg, Jobst Muffel (von Ernreuth), der die Herrschaft um die Hofmark Tholbath vergrößerte. 1606 wurde Hieronymus Auer von Pullach Eigentümer. Von dessen Söhnen kaufte die Hofmark der Gerolfinger Pfleger Bernhart Bartenhauser. Nach einem Konkursverfahren wurde die Hofmark 1649 vom Jesuitenkollegium Ingolstadt um 12.000 Gulden erworben, die das im Dreißigjährigen Krieg niedergebrannte Schloß neu aufbauen ließen. 1692 vertauschten die Jesuiten die Hofmark Oberdolling gegen die Hofmark Oberhaunstadt an Franz Philipp Freiherr von und zu Hegnenberg, genannt Dux (Grabmäler in der Pfarrkirche Oberdolling). 1821 löste der Staat die Hofmark auf, 1830 ging das Schloßgut mit Braustätte in bäuerliche Hand über. Die Familie Foerster ließ das 1931 niedergebrannte Schloß in seiner heutigen Gestalt durch den Ingolstädter Architekten K R. Uhlmann neu errichten.
by | Aug. 24, 2026
In ihrer Geschichte diente die Mühle als Getreide- und Gipsmühle sowie als Sägewerk. Ab 1897 stellte sie mit Wasserkraft und Dampfmaschine außerdem die Stromversorgung der Stadt Dietfurt sicher.
Seit fünf Generationen befindet sich die Mühle nunmehr im Besitz der Familie Rengnath. Nach der Einstellung des regulären Mühlenbetriebs 1980 renovierte sie die Mühle in Eigenleistung und richtete das Altmühltaler Mühlenmuseum ein. Alle ausgestellten Geräte und Werkzeuge stammen aus der Mühle selbst und aus der Landwirtschaft. Ein besonderes Erlebnis ist es, bei Führungen mit dem Eigentümer die Mühle in Betrieb zu erleben.
by | Aug. 24, 2026
Von der im 13. Jahrhundert auf dem Kirchfelsen erbauten Burg Eggersberg sind heute nur noch Reste vom Bergfried, der Heilig-Kreuz-Kapelle und des Halsgrabens zu sehen.
Von der Aussichtsplattform werden Sie mit einem unvergesslichen Blick ins Altmühltal belohnt.
by | Aug. 24, 2026
Aus den Buckelquadern der abgetragenen Burg Kelheim errichtete man um 1480 einen Zehentstadel, der lange Zeit unverändert blieb. Als das Gebäude in den 1970er Jahren zum Museum umgestaltet wurde, entfernte man moderne Einbauten, legte die Säulen frei und belegte den Fußboden im Erdgeschoss originalgetreu mit handgefertigten Klinkern. Rund zwei Drittel der Holzbalken stammen noch aus dem 15. Jahrhundert.
Die preisgekrönte Ausstellung bietet einen Überblick über Kelheims Geschichte von der Keltenzeit an.