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Das Goldbach MUSEUM

**Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Museumspreis 2025!**

Museum zur Geschichte der Marktgemeinde Ergoldsbach, die Exponate wurden über Jahrzehnte zusammengetragen und nun mit neuem Konzept in neuen Räumlichkeiten präsentiert.

7-Täler-Panoramabad

https://www.dietfurt.de/webcam/fahnen/

! Sobald auf der Webcam die wehenden Fahnen zu sehen sind, ist das Panoramabad geöffnet !

… 48 Meter Schwimmbecken mit

SprungturmanlageNichtschwimmerbecken mit Wasserschwall- und JetanlageWasserrutschbahn, Kleinkinderbecken

Kiosk mit gutem Sortiment

Kath. Kirche zu Unserer Lieben Frau Sollern

Sie boten neben den Beichtstühlen in der Kirche zusätzliche Möglichkeit zum Empfang des Bußsakraments, wenn zahreiche Gläubige – insbesondere an den Festen der Skapulierbruderschaft – die Kirche besuchten. Das Kircheninnere beeindruckt durch eine einheitlich barocke Ausstattung: Der um 1700 stuckierte Chorraum bietet dem gleichzeitig entstandenen Hochaltar einen prächtigen Rahmen; in der Nische des Hochaltars befinden sich eine Marienfigur mit dem Jesuskind, von Engeln umgeben, darunter Johannes der Täufer (links) und der hl. Emmeram (rechts). Im Chor rechts erinnert ein großes Epitaph an Johann Wolfgang von Muggenthal (gest. 1666) und seine Frau Polyxena, geb. von Schurf (gest. 1658); das Epitaph besteht aus zwei von Rotmarmor-Pilastern umrahmten Reliefs aus Solnhofer Stein, von denen das obere die Auferstehung Christi und das untere die Verstorbenen mit zehn Kindern zeigt.

Decke und Wände des Langhauses sowie die Brüstungen der Doppelempore sind mit Bandwerkstuck geschmückt; an den Wänden bilden diese Stukkaturen den Rahmen für große, um 1730 gemalte Ölbilder mit Passionsdarstellungen. Die beiden Seitenaltäre stammen ebenfalls aus der Barockzeit (um 1720); das Altarblatt des linken Altars mit der Darstellung der Enthauptung der hl. Barbara wurde laut Signatur allerdings erst 1764 vom Neustädter C. Fröhlich gemalt. Aus Vorgängerbauten der heutigen Barockkirche haben sich ein romanischer Taufstein (beim linken Seitenaltar) und eine schöne, um 1470 entstandene spätgotische Madonna (an der linken Langhauswand) erhalten.

Seilfähre Matting

Die Fähre in Matting ist eine Seilfähre und läuft ganz ohne Kraftstoff und Strom.

Die Fähre wird das ganze Jahr betrieben.
Der Fährbetrieb ist seit 01.01.2026 **montags grundsätzlich geschlossen**. Ausgenommen hiervon sind der Ostermontag und Pfingstmontag.

Bei Hochwasser, Sturm, Eisgang oder sonstigen ungünstigen Witterungsverhältnissen wird der Fährbetrieb eingestellt.

Schambachquelle in Schamhaupten

Die Altmühl hat drei Zuflüsse mit dem Namen „Schambach“: die Treuchtlinger Schambach, die Schambach bei Arnsberg und schließlich – als bedeutendste der drei – die Riedenburger Schambach, die in Schamhaupten entspringt und nach 16 Kilometern bei Riedenburg in die Altmühl mündet.

Das muntere Flüsschen mit seinen vielen Windungen, die dem Schambachtal einen besonderen Reiz geben, trieb früher zahlreiche Mühlen an und dient heute als ergiebiges Forellenwasser. Der Quellweiher selbst mit seiner Insel und den dicht bewachsenen Ufern bietet zahlreichen Tieren Unterschlupf und Nahrung. Teichhühner, die im Schilf brüten, schwimmen mit charakteristischem Kopfnicken über das Wasser. Der Graureiher, der größte heimische Reihervogel, kommt hierher zur Futtersuche, während er seinen Horst in kleinen Kolonien im Wald baut.

Die Schambach war auch Taufpate für den Ort an ihrer Quelle: Schamhaupten bedeutet nämlich „Haupt“ (= Ursprung) der Schambach. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Schamhaupten 1137, als die „edle Witwe“ Gertrud auf ihrem dortigen Gut ein Kloster für regulierte Augustinerchorherren stiftete; Schutzvögte waren die Herren von Altmannstein, Abensberg, die Wildensteiner und Hautzendorfer. Seit 1471 diente die Klosterkirche dem im Schambachtal ansässigen Geschlecht der Muggenthaler als Begräbnisstätte; zwölf Grabsteine dieser Familie aus dem 15. bis 17. Jahrhundert sind in der Kirche noch zu sehen. 1606 wurde das Kloster aufgehoben und die Gebäude abgerissen, nur die Kirche, die heute als Pfarrkirche dient, blieb stehen.