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Archäologiepark Altmühltal – Station 06: Grabhügel der Bronzezeit

Die Entdeckung von 1974

Noch vor den großen Ausgrabungen beim Bau des Main-Donau-Kanals stießen Arbeiter 1974 bei Straßenbauarbeiten in Altessing auf zahlreiche Steine. Diese stellten sich als Überreste von 20 Gräbern aus der **Hügelgräberbronzezeit** heraus.

Aufbau der Gräber

Die Gräber hatten einen besonderen Aufbau:

**Steinpodien:** Flache Steinplatten, auf denen die Toten lagen – mit einem Durchmesser von bis zu sieben Metern
**Steinkränze:** Ein Ring aus großen Kalksteinen umgab jedes Podium
**Erdhügel:** Darüber schütteten die Angehörigen einen Hügel auf – nach 3.500 Jahren war davon nichts mehr zu sehen

Familiengräber und Beigaben

In einigen Gräbern lagen zwei Steinpodien nebeneinander, an drei Hügeln wurde nachträglich ein zweiter Hügel angebaut. Möglicherweise wurden dort ganze Familien bestattet.

Die Toten wurden mit persönlichen Gegenständen begraben:

**Frauen:** Schmuck und Trachtenteile
**Männer:** Waffen und Ausrüstung
**Alle Gräber:** Keramikgefäße wie Tassen, Schalen und Schälchen mit typischen Mustern der Zeit um 1.500 vor Christus – vermutlich gefüllt mit Speisen und Getränken für das Leben nach dem Tod

Domschatzmuseum Regensburg

Der Domschatz birgt wertvolle Ornate mit feinster Goldstickerei. Kostbare Kruzifixe, Monstranzen, Kelche und Bischofsstäbe bezeugen Regensburg als herausragendes Zentrum der Goldschmiedekunst bis ins 18. Jahrhundert.

Besonders sehenswert: das berühmte Emailkästchen, das wohl um 1400 in einer der Werkstätten der französischen Fürstenhöfe entstanden ist, mit 11.000 eingeschmolzenen Goldsternen und in Email gemalten phantastischen Fabeltieren sowie das weltweit einzigartige Schmetterlingsreliquiar, gefertigt um 1310/20 in Paris.

Grundmauern der Wöhrdkirche

Einer Sage nach soll es an der Stelle Blut geregnet haben oder ein blutgefärbter Bach entsprungen und zur Donau geflossen sein. 1368 wurde die Kirche beim Hl. Blut errichtet. Durch die ungünstige Lage an der Donau wurde das hölzerne Kirchlein 1433 vom Hochwasser weggeschwemmt. Nur der Chor blieb erhalten. Die Kirche wurde in Stein wieder aufgebaut. Durch die jährlichen Hochwasser und Eisstöße verfiel der Bau Ende des 18 Jahrhunderts völlig. 1990 wurden die Grundmauern wieder entdeckt und originalgetreu nachgebildet. Ein auf Holz gemaltes Altarbild ist im archäologischen Museum der Stadt zu sehen.

Sebaldkirche am Friedhof

Die **Sebaldkirche** ist eine Stiftung des begüterten Eutenhofener Pfarrherrn **Sebald Forchhammer**, der 1676 in Dietfurt geboren wurde. Er ließ aus eigenen Mitteln die Kirche erbauen.

Der Stifter war fast erblindet und konnte nicht mehr lesen oder schreiben. Noch während der Bauzeit erlangte er sein Augenlicht wieder!