by | Aug. 24, 2026
Der fünfstöckige Turm wird ergänzt von zwei kleineren achteckigen Türmen, die den wehrhaften Charakter der Toranlage immer noch eindrucksvoll demonstrieren. Auf beiden Seiten eröffnen Spitzbögen die Tordurchfahrt, die durch eine Torhalle mit Rippenkreuzjoch führt. Links und rechts sieht man heute noch Mauerschlitze, über die Fallgatter mit Ketten aus dem ersten Obergeschoss herabgelassen wurden. Auf der Ostseite des Turmes – der Feindseite – sieht man über der Toröffnung Vorbauten, die als Gusserker dienten und darüber die Schießscharten.
Das sehr gut erhaltene Bauwerk war bis 1889 der einzige Stadtzugang nach Regensburg aus östlicher Richtung.
Das Ostentor ist das einzige noch vollständig erhaltene Stadttor von Regensburg. Es wird noch heute tagtäglich von Fahrzeugen und Fußgänger:innen genutzt. Selbst über 700 Jahre nach seiner Errichtung ist es nicht nur Bestandteil der Regensburger Infrastruktur, sondern ein architektonisches Highlight und ein wichtiges Denkmal der Stadt, das man bei einem Besuch in Regensburg gesehen haben sollte.
by | Aug. 24, 2026
Der Aussichtspunkt Falkenhorst liegt ca. 5 km von Riedenburg entfernt. Er befindet sich oberhalb des Ortsteils Gundlfing. Von hier oben hat man nicht nur einen herrlichen, weiten Blick über das Altmühltal, sondern auch auf die Altmühlschleife.
Tipp
Nur ca. 1,5 km weiter befindet sich bereits der nächste Aussichtspunkt. Auf dem Teufelsfelsen wird man noch einmal mit einer sehr schönen Aussicht belohnt. Beide Aussichtspunkte können am besten mit einer Wanderung auf dem Jurasteig kombiniert werden.
by | Aug. 24, 2026
An der Stelle des Wittelsbacher Schlosses stand die Burg von Kelheim, die 1050 erstmals im Besitz der Wittelsbacher erwähnt wird. Überlieferungen nach soll 1174 der spätere Herzog Ludwig, der Kelheimer hier geboren sein. Kelheim war der Mittelpunkt seiner Herrschaft. Nach seiner Ermordung verlegten die Wittelsbacher die Residenz nach Landshut. 1476 wurde das alte Schloss abgebrochen. Aus dessen Material wurden die beiden Rundtürme und der Herzogkasten erbaut. Im Inneren sind noch die mächtigen Quadersteine, Überreste des Burgfrieds, zu sehen.
by | Aug. 24, 2026
Ein Schauhopfengarten wie vor 100 Jahren!
by | Aug. 24, 2026
Nach mehreren Eigentümerwechseln erwarben Michael und Therese Schäffer aus Painten, die Eltern der Heiligen, 1881 dieses Anwesen und zogen nach Mindelstetten. Der Winkelbau diente als Wohnhaus mit angebauter Schreinerei. Es bestand aus einer Küche und einem kleinen Schlafzimmer für die Eltern. Die Kinder schliefen im Dachgeschoss. In diesem Haus wurde die Heilige am 18. Februar 1882 geboren und lebte hier bis sie 1895 berufstätig wurde.
Nach ihrem schweren Unfall am 4. Februar 1901 kehrte sie nach längerem Krankenhausaufenthalt wieder in dieses Haus zurück und wohnte hier bis sie Anfang 1905 zusammen mit ihrer Mutter eine ständige Bleibe im Hartl-Anwesen fand.
Im Jahre 1992 wurde das Geburtshaus der Heiligen, jetzt Anna-Schäffer-Str. 10, vom Konsistorium für Selig- und Heiligsprechungen der Diözese Regensburg erworben, nach Denkmalschutz-Richtlinien saniert und anschließend der Pfarrei übereignet. Diese nutzte es als Pfarr- und Gemeindebücherei sowie einen Raum als Gedenkstätte. Derzeit ist dort ein kleines Anna-Schäffer-Museum mit einem Film- und Informationsraum untergebracht.