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Klosterkirche St. Anna

Diese wurde 1735 erweitert und 1891 mit dem Neubau des Turms regotisiert.

1983 wurde die Innenrestaurierung vorgenommen.

Der Westturm ist quadratisch mit Spitzhelm über Dreiecksgiebeln.

Die Klosterkirche ist für Interessierte öffentlich zugängig.

Kastell Germanicum in Kösching

Durch die heute dichte Bebauung ist der Kastellgrundriss in der städtischen Grundstruktur nur noch vage erhalten (Stadtplan bzw. Luftbild). Im Stadtbild selbst sind von Kastell und Vicus keine Erkennungsmerkmale sichtbar. Die heutige Kirche steht über der Principia, dem Zentrum des Kastells. Südlich vor der Kirche erinnert seit 210 ein „Römergarten“ an die römischen Ursprünge Köschings. Gegenüber im Heimatmuseum findet die römische Vergangenheit eine museale Aufbereitung. Die römische Inschrift findet sich im Foyer des Rathauses.

Vom Kastell kennt man aus einer Inschrift seinen römischen Namen Germanicum. Etwa 80 n. Chr. wurde es wohl als Holzkastell gegründet und diente zunächst der Ala I Flavia Gemelliana, von der im Jahr 141 n. Chr. das Steinkastell errichtet wurde als Stützpunkt. Um dieses Kastell muss man sich einen ausgedehnten Vicus – die zu einem Kastell gehörige Zivilsiedlung – vorstellen, der ebenfalls dicht überbaut wurde.

Dagegen ist noch heute die römische Straßentrasse gut sichtbar. Sie kommt von Osten her aus dem Kastell Pförring und führt über Theißing nach Kösching. Hier biegt die Straße um und zieht in nordöstliche Richtung geradewegs weiter über Böhmfeld in das Kastell Pfünz. Fast auf der gesamten Strecke ist der Verlauf der Römerstraße als Feldweg und Straße noch gut zu erkennen. An der westlichen Römerstraße sind beiderseits Gräberfelder nachgewiesen, die heute zum großen Teil überbaut sind.

Franziskanerkloster – Einsiedelei Klösterl

Im Jahre 1454 hatte sich der Eremit Antonius de septem castris in der stillen, romantischen Mulde eine einfache Klause und ein Kapellchen errichtet, zu Ehren des Heiligen Nikolaus, des Schifferpatrons. Alsbald gesellten sich zu ihm mehrere Waldbrüder vom 3. Orden des Heiligen Franziskus. Durch die Unterstützung der Herzöge Albrecht III. und Ludwig dem Reichen, sowie durch verschiedene Vermächtnisse wurde Bruder Anton in die Lage versetzt, ein größeres Gebäude zu errichten, die eigenartige Kirche zu erbauen und die gesamte Klosteranlage mit einer Klostermauer zu umschließen. So entstand das Klösterl, auch genannt „Bruderloch“ im Traunthal. Nach anderen Quellen sollen schon 1289 Brüder der Tertianer sich im Klösterl niedergelassen haben. Durch Bruder Anton bekam das Klösterl jedoch größere Bedeutung.

Am 2. Februar 1454 gewährte Herzog Albrecht dem geistlichen Bruder Anton die Erlaubnis, auch hierfür die Wohnung benutzen zu dürfen. Gestattet wurde auch, Holz aus den herzoglichen Wäldern zu nehmen. Am 5. Januar 1455 verlieh Herzog Albrecht den Brüdern des St.-Franziski-Ordens etlichen Grund und Boden zum „Bruderloch“ mit allen anklebenden Gerechtigkeiten, ihnen und ihren Nachkommen auf ewig. Kaiser Friedrich bestätigte die dem Bruder Anton und seinen Nachkommen gewordene Vergünstigung und am 5. Juli 1459 erhielt das Klösterl auch die Konfirmation durch Papst Pius II. Doch nicht lange konnte Bruder Anton sich seines Besitzes erfreuen. 1459, nach anderen schon 1457, musste er den Besitz an die Franziskaner in Würzburg abtreten. Betrübt darüber schnürte Bruder Anton sein Bündel und wanderte zunächst nach Wien. Dorte kaufte er sich Pferd und Rüstung um gegen die Türken zu ziehen; auf dem Rückweg überfielen ihn Räuber, plünderten und erschlugen ihn.

Nachdem die Observanten auf das Klösterl verzichtet hatten, befahl am 9. Mai 1472 Papst Sirtus IV. in einem Breve die Übergabe des Klösterls „Bruderloch“ an die Tertiarier und am 5. Juli 1472 geschah tatsächlich die Überweisung des Klösterls an Frater Wilibaldus als Vorsteher durch den Prior Johannes des Klosters. Das Klösterl ist in der Denkmalliste-Teil A: Baudenkmale-Landkreis Kelheim eingetragen von Rebdorf. Später übergaben die Tertiarier das Klösterl „Bruderloch“ den Franziskanern, bei denen es bis zur Säkularisation verblieb. 1803 fiel das Klösterl durch die Säkularisation an den Staat.

Der Universitätsprofessor, Richter und Notar, Ritter von Wels erstand das Klösterl und daraus wurde ein viel besuchter Ausflugsort und eine Sommerfrische. Heute ist das Klösterl im Privatbesitz der Familie Riemann und wird als offenes Denkmal genutzt.

An das Denkmal ist heute ein Wirtshaus mit einem wunderschönen gemütlichen Biergarten angeschlossen.

Skulpturenpark der Europagemeinde Beratzhausen

**Zu sehen sind 31 Kunstobjekte von internationalen Künstlern:**
Skulpturen, die bei mehreren internationalen Symposien in Beratzhausen entstanden sind, eingebettet in die Naturlandschft des Labertals. Die Künstler haben sich dabei vor allem mit dem Thema Kunst und Natur auseinandergesetzt und so auf ihre Art die wunderbare Landschaft des Labertals gewürdigt.

Dazu begleitend erhältlich: Kunst- und Freizeitwanderkarte mit Beschreibungen der Kunstwerke – gegen Gebühr im Rathaus des Marktes Beratzhausen.

Wildkräuter- und Bauernhoferlebnisse im Gasthaus „Zur Waldschänke“

Unser Wirtshaus liegt am Ortsrand von Mallerstetten, nur drei Kilometer von Dietfurt entfernt und direkt am Radweg.

Zu unserem traditionellen und familiengeführten Wirtshaus gehört ein Bauernhof mit Milchviehbetrieb.

Für Kinder- und Erwachsenengruppen bieten wir Ihnen unter Voranmeldung individuelle Erlebnis- und Wildkräuterführungen.

Auf und rund um den Bauernhof werden Sie dabei mit allen Sinnen eingebunden.