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Eisvogel Spielgolf-Anlage

Die 18 Kunstrasen-Bahnen des Spiel-Golf haben eine Länge von 8-16 Metern und sind damit deutlich breiter und länger als die vom bisher bekannten Minigolf.

Katholische Pfarrkirche „St. Johannes der Täufer“

Seit dem 13. Jahrhundert stand an der Stelle der heutigen Pfarrkirche eine kleinere Kirche, die dem Hl. Johannes dem Täufer geweiht war. 1739 wurde ein Neubau der Kirche vorgenommen, wobei der alte Turm erhalten blieb. Stuckateure, Maler und Bildhauer schufen ein faszinierendes Kleinod des Spätbarocks. Beeindruckend sind die großen Barockfenster, die von schönem Stuckornament umrahmt sind. Das Altarbild stellt die Verkündigung des Engels an Maria dar.

Gottesdienstzeiten:

Samstag: 19:00 Uhr

Sonntag: 10:00 Uhr

Schloss Offendorf

Um 1440 war Offendorf im Besitz der Geben von Hagenhill, die in Hagenhill sÜdlich von Altmannstein ihren Stammsitz hatten und zeitweise den Pfleger von Altmannstein stellten. Die Trautskirchen waren 1550 Besitzer der Hofmark. Um 1590 gehrte sie dem Administrator des benachbarten Klosters Schamhaupten, dem Edlen von Wemding. Die Donnersberger, die 1607 – 1640 die Hofmark Offendorf innehatten, errichteten 1612 anstelle des „vorigen uralten“ das jetzige Schloss; die Wappen der Donnersberger und Puchberg am Spätrenaissanceportal weisen auf die Erbauer hin. 1642 war das Schloss im Besitz der Schnedt, bis 1660 von Wolfgang von Müller. Der Ingolstädter Professor der Rechte Georg Widmont war von 1668 bis 1727 Schlosseigentümmer. Die nächsten Schlossherren waren die von Ress (Stress), von denen die Hoppenbichl die Hofmark Offendorf erbten. Josef Franz Xaver von Hoppenbichl, Schlossherr seit 1777, wurde durch die Gründung der „Churbayerischen Landwirtschaftlichen Gesellschaft“ einer der Urväter des Landwirtschaftlichen Vereins in Bayern.

In der ehemals zum Schloss gehörigen Kapelle, der jetzigen Expositurkirche Offendorf, findet sich an der rechten Seite die Grabtafel von Monika von Hoppenbichl, der letzten Schloßherrin aus diesem Geschlecht, die 1803 verstarb. Im Erbgang kamen Schloss und Gut an die freiherrliche Familie von Schacky auf Schönfeld, die auch das Schloß Neuenhinzenhausen bei Altmannstein besaßen (Familiengruft der Schacky vor der genannten Kirche). 1884 veräußerte die Familie das Schloss an Nikolaus Daller. Seine Enkelin Centa Stadler, geb. Daller und Wilhelm Stadler sind heute Eigentümmer des Schlosses.

Burgruine Tachenstein

Mittelalterliche Höhenburg aus dem 12. Jahrhundert

Die Burgruine Tachenstein stammt vermutlich aus dem 12. oder 13. Jahrhundert und zählt damit zu den ältesten Burganlagen in **Riedenburg**. Über die genauen Erbauer ist wenig bekannt. Über Jahrhunderte hinweg nutzten die Wittelsbacher die Burg und die Stadt Riedenburg mehrfach als Pfand bei finanziellen Geschäften. Ab dem 15. Jahrhundert wechselte die Anlage häufig den Besitzer, wodurch sie zunehmend verfiel – bereits im 16. Jahrhundert wird Tachenstein in Urkunden als Ruine erwähnt.

Aussichtspunkt mit Burgenpanorama

Die Burgruine Tachenstein ist heute ein beliebtes Ziel für Wanderer im Altmühltal. Von den Mauerresten eröffnet sich ein weiter Panoramablick über das Tal. Besonders beeindruckend: In der Umgebung sind gleich drei weitere historische Burganlagen sichtbar – die **Rosenburg** mit ihrem Falkenhof, die **Burgruine Rabenstein** auf der gegenüberliegenden Talseite und in der Ferne die **Burg Prunn**.

Erhaltene Bausubstanz

Trotz des fortgeschrittenen Verfalls sind noch bedeutende Reste der mittelalterlichen Wehrarchitektur erhalten. Der etwa 10 Meter hohe Bergfried aus charakteristischen Buckelquadern – massiven, grob behauenen Steinblöcken mit gewölbter Oberfläche – dominiert die Ruine. Daneben sind Teile der Ringmauer, Fragmente des einstigen Halsgrabens (ein Verteidigungsgraben auf der Angriffsseite) sowie Reste eines Wohngebäudes zu erkennen.

Drei-Burgen-Steig

Die Burgruine Tachenstein liegt am **Drei-Burgen-Steig**, einem 2,5 Kilometer langen Rundwanderweg durch die Riedenburger Burgenwelt. Der Weg verbindet die Burgruine Tachenstein, die Burgruine Rabenstein und die Rosenburg miteinander – so lassen sich alle drei historischen Anlagen an einem Tag erwandern.