



Franziskanerkirche & Kloster
Über dieses Ausflugsziel
Zwischen Mur und Altstadt bildet die Franziskanerkirche mit dem angeschlossenen Kloster einen ruhigen historischen Gegenpol zum lebendigen Franziskanerviertel. Die Anlage steht am Franziskanerplatz, einem der bekanntesten Plätze der Grazer Innenstadt, wo kleine historische Läden direkt an die Außenmauern der gotischen Kirche anschließen. Das Kloster gilt als älteste Klosterniederlassung in Graz und wurde 1239 als Minoritenkloster gegründet.
Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ist eine gotische Hallenkirche. Ihr mächtiger Turm prägt, ähnlich wie der Uhrturm, die Grazer Stadtansicht. Für einen Bettelorden war ein solcher Turm ungewöhnlich; er wurde im 17. Jahrhundert auf Befehl der Stadtregierung als Stadtturm errichtet. Im Kirchenraum verbinden sich schlichte gotische Architektur und Kunstwerke des 20. Jahrhunderts. Der hohe Chorraum aus dem 14. Jahrhundert wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und danach mit zeitgenössischer Ausstattung durch steirische Künstler wiederhergestellt. Farbige Glasfenster, ein schlichtes Kruzifix aus Grauguss und die moderne Schuke-Orgel prägen den Raumeindruck.
Besonders reizvoll ist der ursprünglich gotische Kreuzgang mit kleinem Klostergarten. In den Wänden des Kreuzgangs sind zahlreiche Epitaphe von Grazer Bürgern und Adeligen eingelassen. Die Jakobikapelle verbindet gotische, barocke und neogotische Elemente. Das Gebiet zwischen Franziskanerkloster und Mur ist auch als „Kälbernes Viertel“ bekannt, eine Bezeichnung, die auf die frühere Ansiedlung von Fleischern und Schlachtbänken in diesem Bereich zurückgeht.
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Anreise & Kontakt
Wie komme ich hin?
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Häufige Fragen
Wo befindet sich die Franziskanerkirche & das Kloster?
Die Franziskanerkirche und das Kloster befinden sich am Franziskanerplatz 14 in der Grazer Altstadt. Der Platz ist einer der bekanntesten Orte Grafs und liegt zwischen der Mur und der historischen Innenstadt.
Was kann ich in der Franziskanerkirche & dem Kloster sehen?
Sehenswert sind die gotische Hallenkirche Mariä Himmelfahrt, der markante Stadtturm, der gotische Kreuzgang mit Jakobikapelle und der kleine Klostergarten. Die Kirche beeindruckt auch mit modernen Glasfenstern und einer Schuke-Orgel.
Ist der Eintritt kostenlos?
Ja, der Eintritt zur Franziskanerkirche und dem Kloster ist frei. Sie können die Anlage jederzeit besichtigen. Regelmäßig finden auch Gottesdienste statt.
Wann wurde das Franziskanerkloster gegründet?
Das Kloster wurde 1239 als Minoritenkloster gegründet und gilt als die älteste Klosterniederlassung in Graz. Die gotische Hallenkirche prägt seit Jahrhunderten das Stadtbild.
Ist die Franziskanerkirche auch bei Schlechtwetter geeignet?
Ja, die Kirche und das Kloster sind perfekt für einen Besuch bei Regen oder Schnee. Innen können Sie in Ruhe die gotische Architektur, Kunstwerke und den Chorraum mit seiner modernen Ausstattung erkunden.
Kann ich den Kreuzgang und Klostergarten besichtigen?
Ja, der ursprünglich gotische Kreuzgang mit dem kleinen Klostergarten ist zugänglich. Im Kreuzgang sind zahlreiche historische Epitaphe von Grazer Bürgern und Adeligen eingelassen.
Gibt es in der Nähe Gastronomie?
Ja, rund um den Franziskanerplatz gibt es kleine historische Läden und Lokale. Das Gelände liegt im lebendigen Franziskanerviertel mit vielen Optionen zum Essen und Trinken.
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