Virgilkapelle
Über dieses Ausflugsziel
Unter dem Stephansplatz verbirgt sich mit der Virgilkapelle ein besonderer Ort der Wiener Stadtgeschichte. Über eine Wendeltreppe in der U-Bahn-Station Stephansplatz gelangt man in den unterirdischen gotischen Raum, der vor über 800 Jahren entstand und zu den besterhaltenen mittelalterlichen Innenräumen Wiens zählt.
Die Kapelle lag ursprünglich im Umfeld des mittelalterlichen Stephansfreithofs und stand in Verbindung mit der darüber errichteten Maria-Magdalena-Kapelle. Nach Veränderungen am Stephansplatz und der Auflassung des Friedhofs geriet der Raum in Vergessenheit. Erst 1973 wurde die Virgilkapelle im Zuge des U-Bahn-Baus wiederentdeckt und später als Standort des Wien Museums museal zugänglich gemacht.
Die Ausstellung vor Ort verbindet Architektur, Archäologie und Stadtgeschichte. Sie erzählt vom mittelalterlichen Wien, von Herrschaftsstrukturen, der Organisation der Stadt und dem Alltagsleben ihrer Bewohnerinnen und Bewohner. Ausgewählte Objekte und sechs Medienstationen ergänzen den unmittelbaren Eindruck des gotischen Raums.
Aktuell weist das Wien Museum darauf hin, dass die Virgilkapelle aus restauratorischen Gründen vorübergehend geschlossen ist. Eintrittspreise und Besuchsinformationen sind dennoch auf der offiziellen Standortseite angeführt; aktuelle Öffnung und Führungen sollten vor einem Besuch direkt beim Wien Museum geprüft werden.
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