
Gedenkstätte Karajangasse
Über dieses Ausflugsziel
Die Gedenkstätte Karajangasse befindet sich im Schulkeller des Gymnasiums am Augarten in Wien-Brigittenau. Sie erinnert an die dunkle Vergangenheit des Schulgebäudes: Im Jahr 1938 wurden Teile der damaligen Schule zu einem Gestapo-Anhaltelager umfunktioniert. Klassenräume wurden zu Gefängniszellen, in denen hunderte jüdische Männer festgehalten wurden. Die Gedenkstätte zeugt von der Geschichte der Schule im Nationalsozialismus und versteht sich als Ort, an dem Erinnerungskultur gelernt, erfahren und gelehrt wird. Seit ihrer Gründung 1999 haben Generationen von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Augarten die Ausstellung erarbeitet, gestaltet und immer wieder ergänzt. Zu den neueren Vermittlungsprojekten zählt eine Klanginstallation, die die Ausstellungsräume zusätzlich erfahrbar macht. Inhaltlich versteht sich die Gedenkstätte als didaktischer Lernort: An historischen Beispielen werden politische Bildung, Demokratieverständnis, Menschenrechte und die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit vermittelt. Ergänzend stellt die Website Videos zur Geschichte des Notarrests Karajangasse, zur Gedenkstätte, zur Erinnerungsarbeit am Gymnasium am Augarten sowie zu Bruno Kreisky als bekanntem Häftling des Notarrests bereit.
Praktische Informationen
Geeignet für
Öffnungszeiten
| Donnerstag | 16:00–20:00 Uhr Ohne Anmeldung; in der unterrichtsfreien Zeit geschlossen. |
Anreise & Kontakt
Wie komme ich hin?
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Häufige Fragen
Wo befindet sich die Gedenkstätte Karajangasse?
Die Gedenkstätte Karajangasse befindet sich im Schulkeller des Gymnasiums am Augarten in der Karajangasse 14, 1200 Wien-Brigittenau. Sie erinnert an das ehemalige Gestapo-Anhaltelager von 1938.
Was kann ich in der Gedenkstätte Karajangasse sehen?
Die Ausstellung dokumentiert die nationalsozialistische Geschichte des Schulgebäudes. Sie zeigt, wie Klassenräume als Gefängniszellen genutzt wurden, und vermittelt durch eine Klanginstallation und Videos die Geschichte des Notarrests sowie bekannter Häftlinge wie Bruno Kreisky.
Ist die Gedenkstätte Karajangasse für Schulklassen geeignet?
Ja, die Gedenkstätte ist ein didaktischer Lernort für politische Bildung und Erinnerungskultur. Schulgruppen sind willkommen. Für konkrete Buchungen und Führungen empfehlen wir, die Website zu kontaktieren.
Wer hat die Ausstellung gestaltet?
Seit der Gründung 1999 haben Generationen von Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums am Augarten die Ausstellung erarbeitet, gestaltet und ergänzt. Dies macht sie zu einem lebendigen Projekt der Erinnerungskultur.
Gibt es Videos oder zusätzliche Materialien zur Geschichte?
Ja, auf der Website der Gedenkstätte sind Videos zur Geschichte des Notarrests Karajangasse, zur Erinnerungsarbeit am Gymnasium sowie zu Bruno Kreisky als bekanntem Häftling verfügbar.
Wann kann ich die Gedenkstätte besuchen?
Die genauen Öffnungszeiten und Besuchsmöglichkeiten finden Sie auf der Detailseite oder durch Kontakt mit dem Gymnasium am Augarten. Da die Gedenkstätte in einer Schule liegt, empfehlen wir vorherige Anmeldung.
Ist die Gedenkstätte auch bei Schlechtwetter geeignet?
Ja, die Gedenkstätte befindet sich im Schulkeller und ist daher wetterunabhängig. Das ist ideal für einen Besuch bei jedem Wetter.
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