



Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek
Über dieses Ausflugsziel
Im Palais Mollard in der Wiener Herrengasse lädt das Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek zu einer Reise in die Welt der Plansprachen ein. Es zählt zu den ältesten Sprachmuseen der Welt und zu den bedeutenden Einrichtungen seiner Art. Im Mittelpunkt stehen Esperanto, Interlinguistik und die Frage, wie Menschen bewusst Sprachen schaffen, um Verständigung über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg zu ermöglichen. Die Dauerausstellung erzählt die mehr als 100-jährige Geschichte des Esperanto: von der Veröffentlichung des ersten Lehrbuchs durch Ludwik Lazar Zamenhof im Jahr 1887 über die rasche Verbreitung vor dem Ersten Weltkrieg und die Verfolgungen während des Nationalsozialismus bis zur heutigen Sprachpraxis. Interaktive Medienstationen geben Einblicke in sprachliche Kreativität und stellen auch weitere erfundene Sprachen vor, darunter Klingonisch aus „Star Trek“. Das Museum ist fachlich, administrativ und räumlich eng mit der Sammlung für Plansprachen verbunden, in der rund 500 plansprachliche Projekte dokumentiert werden. Führungen und ein Esperanto-Crashkurs ergänzen das Angebot.
Praktische Informationen
Geeignet für
Öffnungszeiten
| Montag | Geschlossen |
| Di–Mi Heute | 10:00–18:00 Uhr |
| Donnerstag | 10:00–21:00 Uhr |
| Fr–So | 10:00–18:00 Uhr |
Anreise & Kontakt
Wie komme ich hin?
Berechne Anreise mit Auto von deinem aktuellen Standort oder einer selbst gewählten Adresse. Öffi-Verbindungen direkt über die ÖBB.
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Häufige Fragen
Wo befindet sich das Esperantomuseum?
Das Esperantomuseum der Österreichischen Nationalbibliothek befindet sich im Palais Mollard in der Herrengasse 9 in Wien 1010. Es ist zentral in der Wiener Innenstadt gelegen und leicht erreichbar.
Was kann ich im Esperantomuseum sehen?
Das Museum zeigt über 100 Jahre Esperanto-Geschichte: von der Entstehung 1887 über internationale Verbreitung bis zur NS-Verfolgung und heutigen Sprachpraxis. Interaktive Stationen stellen auch andere erfundene Sprachen wie Klingonisch vor.
Wann hat das Esperantomuseum geöffnet?
Die genauen Öffnungszeiten finden Sie auf der Detailseite des Museums. Informationen zu Schließtagen und Sonderöffnungen entnehmen Sie bitte der Website der Österreichischen Nationalbibliothek.
Ist das Esperantomuseum auch für Kinder interessant?
Ja, die interaktiven Medienstationen machen das Museum auch für Kinder spannend. Zudem werden Esperanto-Crashkurse und Führungen angeboten, die spielerisch in die Welt der Plansprachen einführen.
Was kostet der Eintritt?
Aktuelle Preise für den Eintritt finden Sie auf der Website der Österreichischen Nationalbibliothek oder der Detailseite des Museums.
Wie lange sollte ich für einen Besuch einplanen?
Das hängt von Ihrem persönlichen Tempo ab. Die interaktive Dauerausstellung lässt sich je nach Interesse in 1–2 Stunden erkunden. Mit einer Führung kann der Besuch länger dauern.
Gibt es Führungen und Kurse?
Ja, das Museum bietet Führungen und Esperanto-Crashkurse an. Nähere Informationen zu Terminen und Anmeldung erhalten Sie auf der Website der Österreichischen Nationalbibliothek.
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