by | Mai 9, 2026
Das Wiener Schuhmuseum in Wien-Josefstadt widmet sich der Geschichte des Schuhmacher- und Orthopädieschuhmacherhandwerks im Wandel der Zeit. Das 2002 eröffnete Museum präsentiert auf rund 100 Quadratmetern eine für Österreich einzigartige Sammlung. Zu sehen sind Exponate aus mehreren Jahrhunderten und den letzten Jahrzehnten, ergänzt durch Dokumentationsmaterial, historische Maschinen, traditionelle Werkzeuge, Zunftgegenstände und zahlreiche Schuhe. Eine originalgetreu eingerichtete Werkstätte vermittelt einen nostalgischen Blick in den Schuhmacher-Alltag vergangener Zeiten. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in technische Abläufe, Materialien, traditionelle Fertigungstechniken und die Entwicklungsgeschichte des Schuhs. Zu den besonderen Objekten zählen laut ergänzenden Tourismusinformationen Reitstiefel von Kaiser Franz Joseph, Fußballschuhe von Matthias Sindelar, ein „Großglockner“-Bergschuh, das klassische „Wiener Modell“ sowie Beispiele historischer Damenschuhmode. Die offizielle WKO-Seite nennt auch eine Original-Orgelpfeife aus dem Wiener Stephansdom und eine schwere Kopie der Glocke „Schustermichel“ mit Bezug zum Schuhmacherhandwerk. Öffnungen und Führungen erfolgen grundsätzlich jeden zweiten Dienstag im Monat beziehungsweise nach Vereinbarung; aktuell weist die offizielle Seite jedoch auf eine vorübergehende Schließung wegen Umbauarbeiten hin.
by | Mai 9, 2026
Mitten in der Wiener Innenstadt bewahrt das Museum im Schottenstift zentrale Kunst- und Kulturschätze eines Benediktinerklosters, dessen Geschichte bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht. Das Museum ist in der ehemaligen Abtwohnung eingerichtet und zeigt ausgewählte Stücke aus den Sammlungen des Schottenstifts. Der kostbarste Schatz ist der sogenannte Schottenaltar, ein Hauptwerk der gotischen Tafelmalerei. Der namentlich unbekannte Meister des Schottenaltars dürfte aus Nürnberg nach Wien gekommen sein; zwei Tafeln des Altars zeigen Stadtansichten Wiens um 1470 und zählen laut Museum zu den ältesten topographischen Darstellungen der Stadt. Weitere wichtige Exponate sind eine Tafel von Peter Paul Rubens, frühe niederländische Landschaftsbilder und ein Bild des österreichischen Barockmalers Franz Anton Maulbertsch. Den besonderen Charakter des Museums prägen außerdem alte Möbel, liturgisches Gerät, kostbare liturgische Gewänder, Bücher, Handschriften und Urkunden. In den Vitrinen werden wechselnde Objekte aus Stiftsarchiv und Stiftsbibliothek präsentiert, da empfindliche Urkunden, Handschriften und Drucke aus konservatorischen Gründen nicht dauerhaft ausgestellt werden können. Öffentliche Stiftsführungen finden samstags statt und führen neben dem Museum auch in weitere Teile des Klosters, etwa Krypta und klassizistische Bibliothek.
by | Mai 9, 2026
Das Technische Museum Wien mit Österreichischer Mediathek zählt zu den größten und wichtigsten Technikmuseen Österreichs. In den vielfältigen Ausstellungen des Hauses begegnen Besucher:innen historischen Originalobjekten, technischen Entwicklungen und aktuellen Zukunftsfragen. Die Verbindung von Originalobjekten und interaktiven Elementen ist laut Museum ein Markenzeichen des Hauses. Technik soll nicht nur betrachtet, sondern erlebt, ausprobiert und verstanden werden.
Die Ausstellungen behandeln ein breites Spektrum technisch-naturwissenschaftlicher Themen. Dazu gehören Mobilität, Materialwelten, Energie, Information und Kommunikation, Produktionstechnik, Wissenschaft, Klima, Kreislaufwirtschaft und neue Technologien. Dauerhafte und aktuelle Ausstellungen wie „Mobilität“, „Materialwelten“, „Klima. Wissen. Handeln!“, „Wissenschaft im Wandel“, „More than Recycling“, „miniXplore“, „minTi“ und das „techLAB“ richten sich an unterschiedliche Altersgruppen und Interessen. Führungen, Workshops, Vermittlungsprogramme, Rätselrallyes und App-Touren ergänzen den Museumsbesuch.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem spielerischen Begreifen von Technik. Kinder und Jugendliche sollen ermutigt werden, technische und wissenschaftliche Entwicklungen zu verstehen und zukünftige Entwicklungen aktiv mitzugestalten. Für Familien gibt es eigene Kinderbereiche, Hands-on-Stationen und Mitmachangebote. Jugendliche und Erwachsene finden Führungen, Programme, Online-Angebote, Sammlungen, Forschungszugänge, Archiv und Bibliothek.
Zum Technischen Museum Wien gehört auch die Österreichische Mediathek, die das audiovisuelle Gedächtnis Österreichs bewahrt. Das Museum versteht sich als Lern-, Diskurs- und Forschungsort zwischen Wissenschaft, Bildung, Wirtschaft und Gesellschaft. Nachhaltige Entwicklung ist laut eigener Mission eine zentrale Leitidee. Das Museum befindet sich in der Mariahilfer Straße 212 im 14. Wiener Gemeindebezirk und ist regulär Montag bis Freitag von 09:00 bis 18:00 Uhr sowie Samstag, Sonntag und feiertags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. In der Sommerperiode von 6. Juli bis 6. September gilt täglich 10:00 bis 18:00 Uhr. Die Kassen schließen um 17:30 Uhr.
by | Mai 9, 2026
Die Schubert Sterbewohnung ist ein Standort des Wien Museums in der Kettenbrückengasse 6 im 4. Wiener Gemeindebezirk Wieden. Franz Schubert verbrachte sein ganzes Leben in Wien: Er wurde im heutigen Schubert Geburtshaus im 9. Bezirk geboren und starb am 19. November 1828 im Alter von nur 31 Jahren in der Wohnung seines Bruders Ferdinand. Die später als Sterbewohnung bekannte Wohnung wurde zu einem Erinnerungsort und ist seit jeher eine Pilgerstätte für Schubert-Verehrer*innen aus aller Welt. Die Ausstellung dokumentiert Schuberts letzte Lebensphase und zeigt seine letzten musikalischen Entwürfe, historische Dokumente im Zusammenhang mit seinem Tod sowie seinen letzten eigenhändig geschriebenen Brief. Ergänzend sind Erinnerungsstücke zu sehen, darunter eine Büste Franz Schuberts, die ursprünglich von seinem Grab stammt. Die Wohnung umfasst zwei Ausstellungsräume im zweiten Stock des Hauses. Laut offizieller Wien-Museum-Information ist die Schubert Sterbewohnung seit 1. Jänner 2026 temporär geschlossen.
by | Mai 9, 2026
In Wien-Liesing verbindet das HEINDL SchokoMuseum Wien süße Kostproben, Schokoladengeschichte und Einblicke in die Produktion der Confiserie Heindl und von Pischinger. Das Museum befindet sich am Standort der Walter Heindl GmbH in der Willendorfer Gasse und macht die Welt von Kakao und Schokolade für Familien, Gruppen, Schulklassen, Seniorengruppen und Naschkatzen erlebbar. Besucherinnen und Besucher können während der Öffnungszeiten den Museumsbereich besichtigen, über Bildschirme und Informationstafeln Produktionsabläufe kennenlernen und mit einem Audioguide tiefer in den Produktionsalltag eintauchen. Bei laufender Produktion sind Einblicke in die Herstellung möglich; der Regelbetrieb läuft laut offizieller Website von Montag bis Donnerstag bis 16:00, während Freitag und Samstag im Regelbetrieb nicht produziert wird. Das SchokoMuseum selbst bleibt auch während Produktionsruhezeiten uneingeschränkt besuchbar. Ergänzend bietet das Haus Führungen mit Guides, Pralinen-Workshops für Erwachsene, saisonale Kinderworkshops, Rätselrallyes mit süßer Belohnung, Kindergeburtstage, Kindergarten- und Schulausflüge, Gruppenangebote, Seniorenausflüge und Firmenevents. Zur Ausstattung zählen unter anderem SchokoKino, Duft- und Taststation, Kostproben, Foyer mit Sitzmöglichkeiten, Getränkeangebot, Kaffeeautomat, Wasserspender und ein kostenloser Kundenparkplatz. Betreiberin ist die Walter Heindl GmbH.